Trotz Corona digital und Kreativ!

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Diese Zeiten sind nicht allein eine Herausforderung für die RheinStars, ihre Mitglieder und die betroffenen Familien. In einer Mammutaufgabe muss der drittgrößte deutsche Basketballverein sich dieser Aufgabe stellen. Mit seinen fast 50 Teams im Wettkampfbetrieb, dazu etliche weitere Aktionen wie Basketballcamps, Schul- und KiTa-AGs und diverse Vereinsevents kam einiges auf die RheinStars zu, als plötzlich nichts mehr ging.

 

Auf der anderen Seite konnten die Verantwortlichen um den Sportlichen Leiter Platon Papadopoulos bereits in der ersten Lockdown-Phase sowie im folgenden Sommertraining Erfahrungen sammeln. So entwickelten die Trainer Angebote, um mit ihren Teams in irgendeiner anderen Form weiter in Kontakt zu bleiben. Zuerst wurden den Mitgliedern Trainingspläne für Zuhause zusammengestellt. Schnell versuchte man sich dann mit Onlinekursen in Videokonferenzen zusammenzuschalten, um gemeinsam Sport und Basketball zu treiben. Sehr herauszuheben sind hier die Angebote im U12 Bereich. In regelmäßigen Zoom-Trainings versuchten die Trainer den Kindern die Lockdown-Zeit erträglich zu gestalten. Es gab zudem Videoschulungen von Basketballspielen. Dabei wurden regelmäßig Youtube-Links in den Teamgruppen rumgeschickt mit diversen Aufgaben wie Spielbeobachtung, Spieleranalysen oder Regel- und Scoutingaufgaben. Der sportliche Leiter entwarf zudem ein umfangreiches Athletikangebot über den Sommer, das Corona-konform auf den Vorwiesen des RheinEnergie Stadions angeboten wurde. Sogar die Sommerbasketballcamps konnten in einer völlig neuen Organisationsstruktur stattfinden.

 

Auch in der aktuellen Lockdown-Phase arbeiten Trainer und Sportliche Leitung fleißig an sinnvollen Alternativen. „Wir sind sehr stolz auf die engagierte und kreative Bereitschaft unserer Trainer und Trainerinnen, mit dieser ungewohnten Situation umzugehen und den bekannten Arbeitsplatz Halle gegen das digitale Onlinetraining umzugestalten. Das ist nicht selbstverständlich und spricht für einen starken Zusammenhalt, das wichtigste ist aber, das alle gesund und fit bleiben“, sagt Platon Papadopoulos als Sportlicher Leiter.

 

 

Hier findet ihr eine Auflistung aller Angebote:

 

1. Zoom-Meetings:

Natürlich machen wir weiterhin Zoom Meetings in den Teams. Je nach Altersklasse und Leistungsniveau angepasst werden dort Fitness- und Athletikeinheiten durchgeführt. Dazu kommen theoretische Einheiten zu Basketballwissen, Spielbeobachtungen, Regelkunde oder einfach zum sozialen Austausch. Ein wichtiger Punkt, um mit den Mannschaftskameraden und Trainern in Kontakt zu bleiben.

 

2. Quizze:

Wir haben auf unserer Homepage Quizze erstellt, die frei für alle zugänglich sind:
Quizze?! – SG RheinStars Köln e.V. (sg-rheinstars-koeln.de)

Dazu haben wir hier weitere Quizze, die in den Teamgruppen weitergeschickt werden:
Live polls and interactive presentations – AhaSlides

 

3. Aufgabenpools:

Wir haben Fragen- und Aufgabenpools für unterschiedliche Altersgruppen zusammengestellt, die von unseren Trainern in Zoom Meetings mit eingebracht werden können. Zum Teil bekommen die Teams die Aufgaben zur Vorbereitung auf ein Zoom Meeting, in dem dann die Ergebnisse zusammengetragen und weiter erörtert werden können. Das können zum Beispiel Technikbeschreibungen oder Regelfragen, aber auch Laufwege zu Spielzügen sein.

 

4. Teamchallenges:

Viele Trainer haben selbst kreative Challenges erarbeitet. Je nach Team können das Aufgaben sein, die alleine oder zu zweit drinnen oder draußen durchgeführt werden können. Die Aufgaben müssen dokumentiert werden (kurze Videos, Listen, Fotos, etc.) und werden dann zu einem bestimmten Termin in den Teamgruppen vorgetragen und verglichen. Das können Fitnessaufgaben sein, die als Team zusammengezählt werden oder kreative Aufgaben, die später bewertet werden. Es können daraus kleine Gewinnspiele gemacht werden, in dem die besten oder ersten zwei Teams kleine Preise bekommen. Noch besser ist es, wenn die anderen Teilnehmer den Siegern kleine Videobotschaften mit Glückwünschen oder eine kleine Aufgabe wie eine Tanzchoreo oder ein Lied vortragen müssen.

 

5. Interne Schulungen

Wir erstellen gerade Power Point Präsentationen, die intern mit den Coaches oder bestimmten Altersklassen offen als Fortbildungen angeboten werden. Themen wie Offensiv-Prinzipien, Angriffsformationen oder Basketballgeschichte können damit in virtuellen Räumen vorgeführt werden. Zoom bietet da viele Möglichkeiten Unterricht interaktiv und lernfördernd anzubieten (Breakout Rooms, Whiteboards, Abstimmungen, etc.)

 

6. Videoschulungen

Bei Youtube gibt es freizugängliche Spiele in voller Länge. Wir geben manchen Teams dazu Aufgaben, sich komplette Spiele (Nationalteams, NBA, WNBA, College, BBL, NBBL etc.) anzuschauen und bestimmte Situationen zu beobachten und zu analysieren (Anschreiben üben, Scouting üben, Pick´n´Roll Defense analysieren, Spieler xy beobachten, Spielstile vergleichen, etc.).

Darüber hinaus geben wir gute Konzepte an die Teams weiter (ALBA Berlin Sportstunde, Fitness Workouts, Ball Handling Workouts, etc.)

Wie werde ich Schiedsrichter?

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Auch in der Corona Zeit suchen die RheinStars Köln wieder interessierte Personen, die wir bei ihrer Aus- und Weiterbildung zum Schiedsrichter/In gerne begleiten und unterstützen wollen.
Wie die Schiedsrichterlizenzen organisiert sind könnt Ihr der Abbildung-1 entnehmen.

Abbildung-1: Organisation der Schiedsrichter-Lizenzen im Basketball.

 

Wie man anhand der Abbildung-2 (weiter unten) sehen kann, beginnt die Ausbildung zum Schiedsrichter mit der Lizenz Stufe E (LSE-Ausbildung).
Die Grundausbildung (LSE) besteht aus einem Präsenztag in der Halle sowie einem E-Learning Kurs. Im Anschluss dürfen Spiele in der Kreisliga geleitet werden. Es gibt KEIN Mindestalter, um diese Lizenzstufe zu erwerben.
Die Kosten für die LSE-Ausbildung betragen 50€ pro angemeldete Person (der Verein beteiligt sich daran!).
Darin enthalten sind die Kosten für das E-Learning und den Präsenztag der LSE und LSD Ausbildung, Referentenkosten, sowie ein Schiedsrichter-Hemd und eine Pfeife inklusive einer Schnur.

 

Lizenz Stufe D (LSD-Ausbildung):

Die LSD-Ausbildung (ebenfalls ein Präsenztag in der Halle und ein E-Learning-Kurs) baut auf dem LSE-Lehrgang auf. Im Anschluss an ein nach dem Lehrgang geleitetes Prüfungsspiel dürfen Spiele auf Landesverbands Ebene geleitet werden.
Der Basketball Kreis Köln würde bei genügend Anmeldungen einen weiteren Lehrgang anbieten. Als erstes wird der E-Learning-Kurs absolviert und bei Freigabe der Hallen und des Kontaktsports wird der Präsenztag in der Sporthalle organisiert.

 

 

Abbildung-2: Organisation der Schiedsrichterausbildung.

 

Prüfe Dein Regelwissen!

Auf der E-Learning-Plattform des DBB, wird ein kostenfreier Schnelltest für Basketballbegeisterte angeboten.
Du hast die Möglichkeit, Dein Wissen über die Basketballregeln mit 15 Fragen zu überprüfen.
Der Schnelltest besteht aus Fragen aus dem offiziellen Fragenkatalog für Schiedsrichter.

Die kostenlose Registrierung auf der E-Learning-Plattform des DBB ist unter nachfolgendem Link: https://dbb.triagonal.net/online/ möglich. Bitte wähle bei der Anmeldung die Kampfrichterausbildung an, dort befindet sich der Schnelltest.

 

Weitere Informationen und Unterlagen für Schiedsrichter findet Ihr unter:
https://www.basketball-bund.de/dbb/schiedsrichter/downloads

Einen Überblick zu den aktuellen News im Schiedsrichterwesen könnt Ihr unter:
https://www.basketball-bund.de/news/schiedsrichter finden.

Die Termine sind aufgrund der Pandemie noch nicht festgelegt. Sie werden von Alexander Sauer dem Schiedsrichterwart des BBKK bekanntgegeben.

 

Alle Personen, die das Interesse haben und sich als Schiedsrichter engagieren wollen, können sich unter der Angabe folgender Daten:

– Name, Vorname
– Lizenznummer (nur für den LSD Lehrgang)
– Geburtsdatum
– Emailadresse
– Meldeverein
– Hemdengröße (nur LSE Lehrgang)

bei unserer Schiedsrichterwartin Luisa Schumacher unter der Mail-Adresse l.schumacher@sg-rheinstars-koeln.de melden.
Luisa hilft euch auch gerne bei weiteren Fragen und gibt gerne Auskunft über ihre eigenen Erfahrungen als Schiedsrichterin.
Alternativ könnt Ihr euch auch gerne bei unserer Geschäftsstelle unter info@sg-rheinstars-koeln.de melden.

Wir freuen uns sehr, wenn Ihr die RheinStars und den Basketballsport im allgemeinen unterstützt.

 

Gez., Sportlicher Leiter der SG RheinStars Köln e.V.
Platon Papadopoulos

 

 

AB 02.11. SCHEINE FÜR VEREINE – PRÄMIEN FÜR DIE RHEINSTARS SICHERN

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REWE hat wieder die tolle Aktion “Scheine für Vereine” am Start. Dabei können REWE-Kunden jetzt für alle Einkäufe pro 15 € Einkaufswert einen Vereinsschein erhalten (solange der Vorrat reicht). Dieser kann dann über die kostenlose APP “Rewe” oder über die Homepage verein.rewe.de/auswahl  einem Verein zugeordnet werden.

Davon profitiert der Verein und kann die eingelösten Scheine dann in tolle Prämien wie Trainingsgeräte, Equipment, Trikots, etc. einlösen. Dies fließt dann in die Jugendförderung des Vereins und hilft direkt im Trainingsbetrieb.

 

Die kostenlose APP ermöglicht eine schnelle und einfache Art die Kassenbons direkt einzuscannen und zu zuordnen.
Solltet Ihr die Kassenbons über die REWE-Homepage (siehe Link) eingeben, müsst Ihr für

Bundesland: Nordrhein-Westphalen,
für Stadt: Köln und
für Verein: SG-RheinStars Köln e.V. eingeben.

Die Aktion startet am 02.11.2020 und endet am 20.12.2020, 23:59 Uhr. Wir hoffen , dass wieder viele Mitglieder der RheinStars Familie und deren Freunde und Bekannte bei der tollen Aktion mitmachen. Gerade in der jetzigen schweren Zeit, wo wir auf unseren schönen Sport verzichten müssen, kann uns mit dieser Aktion sehr geholfen werden. Also warum nicht nebenbei etwas Gutes für die RheinStars Köln tun, wenn man sowieso einkaufen geht.
Im letzten Jahr konnten wir durch die REWE-Aktion Trainingsmaterialien für unsere Jugendmannschaften anschaffen.
Halten wir in dieser Zeit zusammen und helfen uns gegenseitig.
Macht Werbung für uns bei Euren Freunden und Bekannten, teilt dies auf Euren sozialen Medienkanälen und helft mit, das unser Verein unbeschadet durch die Krise kommt.

RheinStars Ladies Hürth dominieren BasketGirls Ruhr

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Im zweiten Spiel für die RheinStars Ladies Hürth sprang gegen die BasketGirls Ruhr in der Bochumer Rundsporthalle beim 97:69 Erfolg der zweite Sieg heraus. Während der Westdeutsche Basketballverband (WBV) die Woche den Saisonstart auf Januar 2021 verschoben hat, spielen die Jugendbundesligen vorerst weiter. Nach der starken zweiten Halbzeit letzte Woche im Ligaauftakt gegen Oberhausen konnten die Rheinländerinnen diesmal die Vorgaben der Coaches Martin Trefzger und Daniel „H“ Henle die gesamte Spielzeit über umsetzen. Das erste Viertel bescherte zunächst wie gewohnt eine frühe Führung der RheinStars Ladies Hürth. Doch die BasketGirls Ruhr konnten diesen Rückstand aufholen und gingen in den ersten zehn Minuten selbst dreimal knapp in Führung. Allerdings ließen sich die Gäste davon nicht aus der Ruhe bringen. Auch eine kurze Durststrecke im defensiven Rebound, die die Bochumerinnen für sich nutzen konnten, beantwortete das Team souverän mit 5 Punkten in Folge zum 27:21 zur Viertelpause. Das zweite Viertel war dann eine starke Leistung der RheinStars/Hürther Defense, die nur 11 Punkte zuließen.

Zur Halbzeit konnte ein 49:32 Vorsprung herausgespielt werden. Das es zu keinem Comeback der Hausherrinnen kam, zeigte die geschlossene Mannschaftsleistung der RheinStars Ladies Hürth. Die Defensive erhöhte den Druck und die gewonnen Bälle wurden clever nach vorne gespielt. Gleich vier Spielerinnen konnten zweistellig punkten und fast alle verewigten sich auf dem Scoreboard. Maßgeblichen Erfolg hatten Danguole Pupkeviciute, die neben ihren 21 Punkten gleich sechsmal dem Gegner den Ball abnahm, und Olivia Okpara, die mit 23 Punkten und 16 Rebounds beste Spielerin des Spiels wurde. Nachdem Pupkeviciute in der 27. Minute ihren dritten Dreier versenkte, kam es nur eine Minute später zum schönsten Spielzug der Gäste. Nach einem Pick´n´Roll mit Okpara setzte sie diese mit einem wunderschönen Anspiel in Szene.

Danguole Pupkeviciute und Olivia Okpara mit starker Leistung

Die Coaches konnten aufgrund des positiven Punkteverlaufs durchrotieren und auch die Bank bewies Tiefe und Qualität. Von der Freiwurflinie blieb man fast fehlerlos, und auch die Wurfquoten aus dem Feld waren durchweg stark. Am Ende verpasste man die 100-Punktemarke nur knapp und gewann souverän mit 97:69. Damit wandern die RheinStars Ladies Hürth zusammen mit den OSC Junior Panthers mit je Zwei Siegen aus zwei Spielen an die Spitze der WNBL-Gruppe Nordwest. Nur zwei Punkte in der Korbdifferenz trennen die Rheinländerinnen von der Tabellenspitze.

Scouting: Boxscore

Das nächste Spiel findet am 08.11.2020 um 14 Uhr in der Halle des Ernst-Mach-Gymnasiums in Hürth statt. Dort wird dann der Tabellendritte Metropol Girls Recklinghausen empfangen.

97:69 Auswärtssieg

JBBL Doppelspieltag! Endlich geht es wieder los..

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Die gute Nachricht gleich vorweg: Endlich hat der Spielbetrieb für unsere JBBL wieder begonnen. Nach vorzeitigem Saisonende der vorherigen Spielzeit, zeitweisem Trainingsausfall aufgrund von Sportverbot und Einschränkungen noch bis in die unmittelbare Saisonvorbereitung hinein, alles durch COVID-19 bedingt, wird nun endlich wieder gespielt. Nachdem das Spiel am ersten Saisonspieltag ebenfalls wg. Corona noch ausfallen musste und später nachgeholt wird, ging es am zweiten Saisonwochenende gleich mit einem Doppelspieltag weiter.

Somit reisten unsere Jungs am Samstag, dem 17. Oktober, zum Auswärtsspiel nach Mainz. Leider gab es bereits kurz vor Spielbeginn den ersten Verletzten der Saison zu beklagen, da sich Kaan Turhan beim Aufwärmen verletzte. Gute Besserung und komm bald zurück!

Das Team des ASC Theresianum ließ sich von diesem Schreckmoment nicht beirren, legte von Beginn an los wie die Feuerwehr und konnte das erste Viertel mit 28:15 für sich entscheiden. Leider fand sich unser Team auch im zweiten Viertel noch nicht so zurecht, wie von Trainer Markus Röwenstrunk erwartet. Der Halbzeitstand von 49:28 zeugt zwar von vielen Punkten, vor allem von Mainzer Seite, aber ebenso von dringendem Handlungsbedarf in der Defense der Kölner. Unmittelbar nach der Halbzeit zeigte die Ansprache des Coaches offensichtlich Wirkung. So konnte das dritte Viertel sogar 19:18 für unser Team entschieden werden. Nach einem ebenfalls nahezu ausgeglichenem letzten Viertel siegten die Mainzer Gastgeber deutlich mit 86:65. Damit war dann der erste, leider im Ergebnis schmerzhafte, Reality-Check der neu zusammengestellten JBBL-Mannschaft der RheinStars absolviert. Insbesondere die Spieler, die in ihre erste JBBL-Saison gegangen sind, haben nun gesehen, dass in dieser Liga in athletischer Hinsicht und bezogen auf das Spieltempo ein anderer Wind weht, als in den gewohnten WBV-Ligen. Ausboxen und Rebounding, schnellere Transition in beide Richtungen und die Reduktion von Turnovern sind sicherlich Themen in den nächsten Trainingseinheiten. Doch bevor wieder trainiert werden kann, steht zunächst einmal das zweite Spiel an diesem Wochenende an.

 

In Mainz spielten für die RheinStars Köln: Max Kokott (9 Punkte), Noah Schirin-Sokhan, Alex Wu (3), Kaan Turhan, Ole Wahlbrink (10), Valon Krasniqi (13), Christian Kamdom (13), Leonard Menne, Bonel Mpaka (5), Baran Turhan (2), Kaleb Okpara (2), Daniel Azami (8)

Coaches: Markus Röwenstrunk (HC), Sebastian Pritz (AC)

 

Am 18. Oktober, dem Sonntag gleich nach dem Auswärtsspiel in Mainz, folgte dann auch schon das erste Heimspiel. Die Nachbarn vom Team Bonn/Rhöndorf reisten an und deren Spieler waren den meisten unserer Akteure bereits aus Aufeinandertreffen in jüngeren Altersklassen bekannt. Unseren Jungs war von Beginn an der Wille anzumerken, sich zum Vortag zu steigern. Mit hoher Intensität gingen sie ins Spiel, doch wollte der Ball nicht den Weg in den gegnerischen Korb finden. So stand es bereits nach knapp vier Minuten 9:1 zugunsten der Spieler aus der ehemaligen Bundeshauptstadt. Diese fanden auch in der Folgezeit immer wieder Lücken in der Kölner Defense und konnten insbesondere über gute Fastbreaks das erste Viertel mit 32:12 für sich entscheiden. Dies setzte sich leider im zweiten Viertel fort, wenn es auch besser gelang den Bonner Angriffswirbel ein wenig zu hemmen. Unsere Jungs versuchten als Team offensiv mehr zu kreieren, allerdings war der gegnerische Korb immer noch nicht unser Freund, denn allzu viele Bälle sprangen, nach an sich gelungenen Aktionen, wieder heraus. Das Team Bonn/Rhöndorf ging verdient mit einem 52:28 Vorsprung in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit, beide Coaches nutzten die Gelegenheit viel zu wechseln, entwickelte sich dann ein Spiel auf Augenhöhe, was sicherlich auch die Viertelergebnisse von 23:21 und 23:22 für TBR zum Ausdruck bringen. Zusammenfassend muss man konstatieren, dass die 71:98 Niederlage gegen ein gut aufgelegtes Team Bonn/Rhöndorf, auch in dieser Höhe, in Ordnung geht. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass Daniel Azami mit 13 Punkten und  11 Rebounds ein Double-Double gelang.  In den nächsten Spielen wird die Chancenverwertung sicherlich besser werden und die kommende Trainingswoche gibt Coaches und Team Gelegenheit, an den bereits nach dem ersten Spiel ausgemachten Stellschrauben zu drehen.

 

Gegen das Team Bonn/Rhöndorf spielten für die RheinStars Köln: Max Kokott (4), Noah Schirin-Sokhan (2), Alex Wu, Davi Remagen (8), Ole Wahlbrink (11), Valon Krasniqi (8), Christian Kamdom (14), Leonard Menne, Bonel Mpaka (8), Baran Turhan (2), Nicolas Pritz (1), Daniel Azami (13)

Coaches: Markus Röwenstrunk (HC), Sebastian Pritz (AC)

RheinStars Köln und Basketballkreis Köln mit dritter Coach Clinic

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Der neue Lehrausschus des Basketballkreises Köln (BBKK) hat in Zusammenarbeit mit den RheinStars Köln bereits die dritte Coach Clinic veranstaltet. Unter der Federführung des Lehrwartes Platon Papadopoulos, der auch als sportlicher Leiter die fachliche Ausbildung der Athleten und Coaches der RheinStars Köln vorantreibt, wurden seit der Neubesetzung des Lehrausschusses drei gemeinsame Coach Clinics organsiert. Am 15.08.2020 fand die erste Fortbildung für Trainer/innen, Lehrer/innen und Erzieher/innen aus dem Kreis Köln statt. Im Kölner Apostelgymnasium gab der RheinStars Minitrainer Timo Schön zu dem Thema „trainieren und spielen im Minibereich (U6 – U12)“ sein Wissen weiter.

Zufriedene Teilnehmer bei Athena Porz

Am 26.09.2020 konnte dann in Zusammenarbeit mit Athena Porz eine weitere Coach Clinic zum Jugendtraining durchgeführt werden. Diesmal wurde Platon Papadopoulos von den Nachwuchstrainern Marlon Sitek, Jan Rheindorf und Vincent Varga unterstützt. Dabei ging vor allem um basketballspezifische Themen im Anfängerbereich.

Am vergangenen Wochenende schulten Daniel Henle und Jan Hilgers dann die Coaches des MTV Köln. Im neuen Sportzentrum des MTV wurden die Themen „Organisation des Coaches“, „U10/U12 Bereich“ und „Spieltaktiken für den U14-U18 Bereich“ vorgestellt.

MTV Sportzentrum

Das Feedback der Teilnehmer war durchgehend sehr positiv und zeigt, dass dieses Konzept der regelmäßigen Coach Clinics ein absoluter Gewinn für den Basketballkreis ist. Die RheinStars Köln bieten dies sehr gerne weiterhin an und hoffen viele weitere Vereine damit anzusprechen.

Platon Papadopoulos plant weitere Veranstaltungen, die nach Fertigstellung unseres neuen Trainingszentrums dann in Bickendorf stattfinden können. Der ehrgeizige Lehrwart ist aber auch bereit, in die Vereine zu gehen, um vor Ort Schulungen durchzuführen. Voraussetzungen für diese dezentralen Maßnahmen sind mindestens 8 Teilnehmer*innen. Interessierte Vereine können sich gerne bei Platon melden: p.papadopoulos@bg-rheinstars-koeln.de

 

RheinStars Ladies Hürth überzeugen im Test in Bonn

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Zwei Wochen vor dem Ligastart der WNBL konnten die RheinStars Ladies Hürth beim Ligakonkurrenten aus der Gruppe Mitte BG Bonn mit einem 82:47 Sieg überzeugen. Gleich zu Beginn der Partie legte das Team um die Coaches Martin Trefzger und Daniel „H“ Henle los wie die Feuerwehr. Nach nur 2 Minuten sah sich die Bonner Trainerin Bea Waffenschmidt zu einer Auszeit genötigt. 6:0 führte der rheinische Nachbar, der nach dieser Unterbrechung nahtlos da weiter machte, wo er zuvor gestoppt worden war. Der Vorsprung wuchs stetig auf zwischenzeitlich 18:2 an. Die Defensivarbeit leistete hervorragende Arbeit. BG Bonn fand kaum einen Weg in die Zone der RheinStars Ladies Hürth und musste sich auf Würfe aus der Distanz verlassen. Die Trefferquote der Gastgeberinnen war an diesem Abend allerdings eher bescheiden. Dies bestätigt auch die Reboundstatistik von 42:27 für die Gäste.

Zur Pause führte man souverän 44:26. Auch im weiteren Verlauf änderte sich daran nicht viel. Die Verteidigung stand gut und konnte mehrere Pässe des Gegners abfangen. Daraus resultierten schöne Fastbreaks, die die Führung weiter ausbauten. Danguole Pupkeviciute, die mit 23 Punkten beste Werferin des Spiels wurde, war oftmals zu schnell für die Bonner Verteidigung und konnte nur durch Fouls gestoppt werden. 5 ihrer 6 Freiwürfe trafen das Ziel. Insgesamt war die mannschaftliche Leistung von der Freiwurflinie gut mit 72,2 %.

Alle Viertel konnten gewonnen werden und die Coaches konnten am Ende den Bankspielern etwas mehr Spielzeit schenken. Fast alle Spielerinnen konnten sich in die Scoringliste eintragen. „Defensiv haben wir nochmal einen großen Schritt nach vorne gemacht“, lobte Daniel Henle die Leistung seines Teams. „Die Mädels haben die Grundidee unserer Verteidigung verstanden. Wir haben aber noch zu viele Würfe zu offen zugelassen. Da muss die Abstimmung in der Helpside noch besser werden. Aber wir sind mehr als zufrieden und freuen uns auf den Start in zwei Wochen.“

Es stehen jetzt noch zwei Tests gegen die Regionalligadamenteams des Hürther BC und BBZ Opladen an, bevor es dann am 18.10.2020 gegen die evo New Basket Oberhausen ernst wird. Das Spiel wird um 14 Uhr im Werner-Heisenberg-Gymnasium in Leverkusen stattfinden.

Für die RheinStars Ladies Hürth spielten:

Danguole Pupkeviciute (23 Punkte), Olivia Okpara (16), Luisa Anderegg (10), Nelly Katirzis (8), Sina Römer (8), Nora van Loo (6), Caitlyn Sadler (5), Mara Wiese (2), Martha Schwab (2), Marilena Schade (2), Lonneke Wiesemann, Sophia Trefzger

RheinStars Ladies Hürth siegreich im Testspiel gegen Marburg

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Für die RheinStars Ladies Hürth ist nun die heiße Phase der Saisonvorbereitung gekommen. Knapp zwei Wochen vor dem WNBL Ligastart testen die Coaches Martin Trefzger und Daniel „H“ Henle das Team auf Herz und Nieren. Nach der 57:58 Niederlage im ersten Test gegen das U18 Team von Sparta Bartringen aus Luxenburg Anfang September standen nun zwei weitere Testspiele gegen die Oberliga Damen der RheinStars Köln und gegen das WNBL-Team der BC Marburg Junior Dolphins an.
Im kooperationsinternen Duell mit den Oberliga Damen der RheinStars Köln konnte das junge Team in einem Trainingsspiel mit verlängerter Spielzeit zu einem 95:68 Sieg kommen.
Drei Tage später folgte der nächste Test gegen Marburg, die in der aktuellen Saison in der Gruppe Mitte antreten. Letzte Saison kamen die Junior Dolphins Marburg bis ins Achtelfinale der Playoffs und scheiterten dort mit 1:2 gegen BSG Basket Ludwigsburg. Daher war dieser Test ein sehr wichtiger Indikator für die Coaches, da man nun zum ersten Mal gegen ein reines WNBL Team testen konnte.
Von Beginn an sah man den RheinStars Ladies Hürth die deutliche Steigerung im Zusammenspiel an. Die Arbeit der letzten Wochen trug Früchte und man konnte die Gäste aus Marburg im Apostelgymnasium im ersten Viertel mit 20:12 kontrollieren. Olivia Okpara konnte gleich 10 ihrer insgesamt 18 Punkte in den ersten zehn Minuten im Korb versenken. Der Weg zum Korb war durch die gute Defensivarbeit fast permanent versperrt. Marburg musste auf Würfe von außen ausweichen, die häufig zu leichten Rebounds für die Rheinländerinnen führten. Hätte man nicht einige vermeintlich leichte Punkte aus den etlichen Fastbreaks liegengelassen, wäre die Führung zur Pause bereits deutlicher gewesen. Mit 18:17 ging auch das zweite Viertel an die Gastgeberinnen, die mit einer 38:29 Führung in die Halbzeit verschwanden.
Nach dem Seitenwechsel drückten die RheinStars Ladies Hürth weiter und zeigten sehr schöne Spielzüge. Immer wieder wurde der Ball überlegt durch die eigenen Reihen gepasst, bis eine Mitspielerin frei zum Wurf kam. Danguole Pupkeviciute, die in das Team der RheinStars Ladies Hürth zurückgekehrt ist, konnte das Spieltempo deutlich steigern. Neben ihren 15 Punkten konnte sie auch immer wieder ihre Teamkameradinnen in Szene setzen.
Insgesamt gestand man den Marburgerinnen in der zweiten Hälfte nur 18 Punkte zu, während man selbst 32 machte. Am Ende gelang so ein ungefährdeter 70:47 Sieg, der neben dem Ergebnis auch viele Fortschritte im Team offenbarte.
„Die heutige Leistung war sehr gut. Einige Baustellen haben wir bereits sehr gut im Griff, an einigen Dingen müssen wir die kommenden zwei Wochen noch intensiv arbeiten“, zeigte sich Coach Daniel Henle zufrieden. „Wir waren sehr gespannt, wie wir gegen ein gutes WNBL Team aussehen würden. Die ersten Tests waren gut, um Spielpraxis zu bekommen, aber hier kann man deutlich mehr mitnehmen für die Saison.“
Auch wenn sich nicht jede in die Punkteliste eintragen konnte, bekam jede Spielerin ihre Chance, auf dem Feld ihren Teil zum Sieg beizutragen.
Am 02.10. geht es weiter mit dem Test bei der WNBL der BG Bonn. Am 06.10. unterziehen sich die RheinStars Ladies Hürth dann dem letzten Test gegen die Regionalligadamen des Hürther BC, bevor es dann am 11.10. zum Ligaauftakt kommt.

Erste „Gehversuche“ der neu formierten WNBL-Mannschaft

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Endlich! Nach langer, corona-bedingter Pause durfte das neu formierte WNBL-Team der RheinStars Ladies Hürth erstmals wieder in Trikots aufs Parkett. In der Lützenkirchener Heisenberghalle gab es beim ersten “Gehversuch” im Testspiel gegen die U18 von Sparta Bartringen aus Luxemburg eine knappe 57:58-Niederlage. “Grundsätzlich waren wir Coaches mit dem Spiel sehr zufrieden. Wir haben viel gesehen, unter anderem jede Spielerin erstmals in einer richtigen Spielsituation. Das war sehr wichtig für uns, da das Team ja neu formiert ist”, resümierte Martin Trefzger als Teil des Trainer-Duos. Die Coaches wechselten viel durch und probierten etliche Konstellationen auf dem Feld aus. “Wir haben nicht auf Sieg gecoacht, das war von vornherein nicht der Plan”, so Trefzger. Trotzdem wurde es am Ende noch mal richtig eng. Wäre nicht das deutlich verlorene dritte Viertel gewesen (12:25), hätte das Endergebnis gewiss anders ausgesehen. “Wichtig war zu erkennen, welche spielerischen Lücken wir noch aufarbeiten und schließen müssen. Offensiv hat einiges schon gut geklappt, defensiv hingegen noch kaum etwas. Aber wir haben bislang in der Trainingsarbeit den Fokus auf die Offensive gerichtet”, sagte Trefzger, der sich über ein sehr gut organisiertes Event mit vielen helfenden Händen freute, für das er sich in der Nachbetrachtung ausdrücklich bedankte (Teil zwei des Events war das Spiel der Zweitligadamen des BBZ Opladen gegen den luxemburgischen Erstligisten aus Bartringen). Hervorzuheben war die Leistung von Olivia Okpara, Foto, (“Obwohl sie auch einiges liegen lassen hat, so hat sie die Partie trotzdem über weite Strecken dominiert”). Auch Sina Römer, die erstmals auf der Aufbauposition agierte, bekam ein Sonderlob.

Sina Römer leitete das Spiel souverän

Punkte Ladies: Olivia Okpara 17, Nina Willms 7, Luisa Anderegg 7, Nora van Loo 5, Kyra Graf 3, Caitlyn Sadler 6, Sophia Trefzger 2, Maleah Mazur 2, Nelly Katirzis 2, Marilena Schade 2, Mara Wiese 2, Martha Schwab 2, Sina Römer.