Erste „Gehversuche“ der neu formierten WNBL-Mannschaft

Endlich! Nach langer, corona-bedingter Pause durfte das neu formierte WNBL-Team der RheinStars Ladies Hürth erstmals wieder in Trikots aufs Parkett. In der Lützenkirchener Heisenberghalle gab es beim ersten “Gehversuch” im Testspiel gegen die U18 von Sparta Bartringen aus Luxemburg eine knappe 57:58-Niederlage. “Grundsätzlich waren wir Coaches mit dem Spiel sehr zufrieden. Wir haben viel gesehen, unter anderem jede Spielerin erstmals in einer richtigen Spielsituation. Das war sehr wichtig für uns, da das Team ja neu formiert ist”, resümierte Martin Trefzger als Teil des Trainer-Duos. Die Coaches wechselten viel durch und probierten etliche Konstellationen auf dem Feld aus. “Wir haben nicht auf Sieg gecoacht, das war von vornherein nicht der Plan”, so Trefzger. Trotzdem wurde es am Ende noch mal richtig eng. Wäre nicht das deutlich verlorene dritte Viertel gewesen (12:25), hätte das Endergebnis gewiss anders ausgesehen. “Wichtig war zu erkennen, welche spielerischen Lücken wir noch aufarbeiten und schließen müssen. Offensiv hat einiges schon gut geklappt, defensiv hingegen noch kaum etwas. Aber wir haben bislang in der Trainingsarbeit den Fokus auf die Offensive gerichtet”, sagte Trefzger, der sich über ein sehr gut organisiertes Event mit vielen helfenden Händen freute, für das er sich in der Nachbetrachtung ausdrücklich bedankte (Teil zwei des Events war das Spiel der Zweitligadamen des BBZ Opladen gegen den luxemburgischen Erstligisten aus Bartringen). Hervorzuheben war die Leistung von Olivia Okpara, Foto, (“Obwohl sie auch einiges liegen lassen hat, so hat sie die Partie trotzdem über weite Strecken dominiert”). Auch Sina Römer, die erstmals auf der Aufbauposition agierte, bekam ein Sonderlob.

Sina Römer leitete das Spiel souverän

Punkte Ladies: Olivia Okpara 17, Nina Willms 7, Luisa Anderegg 7, Nora van Loo 5, Kyra Graf 3, Caitlyn Sadler 6, Sophia Trefzger 2, Maleah Mazur 2, Nelly Katirzis 2, Marilena Schade 2, Mara Wiese 2, Martha Schwab 2, Sina Römer.

RheinStars Ladies Hürth stehen vor erstem Test

Nach der langen, corona-bedingten Pause steht am Samstag in der Heisenberghalle zu Leverkusen-Lützenkirchen der erste Testlauf an, sowie für die Zweitligamannschaft des BBZ Opladen als auch für das WNBL-Team der RheinStars Ladies Hürth. Zunächst treffen die WNBL-Talente ab 15 Uhr auf die U18-Vertretung von Sparta Bartringen aus Luxemburg, die ihre Erstligamannschaft begleiten wird. Im Anschluss (17 Uhr) dann geht es für die BBZ-Damen gegen den luxemburgischen Erstligisten – und das alles unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts, das auch Zuschauer für diese Veranstaltung erlaubt. Weitere Instruktionen dazu wird es vor Ort unmittelbar beim Betreten der Halle geben. Auf jeden Fall besteht für die Zuschauer Mund/Nase-Maskenpflicht!
Zum Sportlichen aus Sicht der RheinStars Ladies Hürth: Für das neu formierte WNBL (Jugendbundesliga)-Team wird es das erste Mal ein Auftritt im Trikot sein. „Wir wollen dieses Freundschaftsspiel nutzen, um einiges auszuprobieren, nachdem wir ein richtig gutes Trainingslager hatten und das Team gut zusammengefunden hat. Wir möchten auf dem Spielfeld sehen, welche Spielerinnen gut zusammen funktionieren und wie sich das Team in einer Spielsituation verhält. Es wird keinen Leistungsdruck geben, dafür aber sollen alle derzeit zur Verfügung stehenden 14 Spielerinnen des 15-köpfigen Kaders eingesetzt werden. Ganz oben soll der Spaß am Basketball stehen“, meint Martin Trefzger, Teil des WNBL-Trainerduos.
Wer sich also ein Bild der „neuen“ RheinStars Ladies Hürth machen möchte, hat am Samstag dazu Gelegenheit.

WNBL – RheinStars Ladies Hürth finden sich in Wipperfürth

BBZ Opladen, Hürther BC und RheinStars bilden die RheinStars Ladies Hürth

Auch in der Saison 2020/21 wird das Team “RheinStars Ladies Hürth” unter genau diesem Namen in der WNBL und damit der höchsten deutschen Juniorinnen- Spielklasse an den Start gehen. Den WNBL Startplatz hat der Hürther BC, der ab dieser Spielzeit gemeinsam mit dem BBZ Opladen und den RheinStars Köln das WNBL-Team bildet. Dabei stellen Köln und Opladen als neu hinzugekommener Verein und Zweitligastandort aktuell je fünf und Hürth vier Spielerinnen. Die sportliche Leitung hat das Trainerduo Daniel Henle und Martin Trefzger. Das neue Trainingszentrum der RheinStars in Bickendorf bietet perfekte Trainingsmöglichkeiten für das Team. Über die Spielorte der jeweiligen Heimspiele ist noch nicht final entschieden. Darüber hinaus wird es weiterführende Kooperationen in anderen Jugendklassen geben. 

„Das Ziel ist zuvorderst, allen Spielerinnen im Dreieck Hürth/Köln/Opladen den Weg zum Leistungsbasketball und die individuellen Möglichkeiten aufzuzeigen. Gerade die Perspektive im Seniorenbereich ist wichtig für die Mädels”, erklärt BBZ Opladens Koordinatorin Birgit Kunel, die ihre über viele Jahre sowie im Jugend- als auch im Seniorenbereich als Trainerin und Organisatorin gesammelten Erfahrungen mit in die Kooperationsarbeit einfließen lässt. 

Jede Spielerin soll zusätzlich zur WNBL in einer ihrer aktuellen Leistungsstufe entsprechenden Seniorenmannschaft spielen. Das könnte in Opladen beispielsweise die Zweitligamannschaft des BBZ sein oder auch die BBZ-Reserve sowie der Hürther BC in der Regionalliga oder die dritte Mannschaft von BBZ sowie das Damenteam der RheinStars in der Oberliga. 

„Als RheinStars Köln sind wir sehr zufrieden mit der Entwicklung des WNBL Teams. Die Spielerinnen haben jetzt auch im Seniorenbereich einen Anschluss, um weitere Schritte im Leistungsbasketball zu machen“, so Gerd Mager von den RheinStars. „Wir sind auf einem sehr guten Weg, das Vertrauern untereinander wächst ständig und es gibt schon viele gute Ideen für die weitere Entwicklung des Projekts“, so Dieter van Loo vom Hürther BC. Ein nächster wichtiger Schritt wird deshalb ein Elternabend und die genaue Planung der Vorbereitung sein. 
Über den Kader und die geplante Saisonvorbereitung werden wir in Kürze berichten.

WNBL – RheinStars Ladies Hürth abgestiegen

In der entscheidenden Playdown-Partie bei der Junior Lions Academy Halle musste das Team um die Coaches Daniel Henle und Martin Trefzger unbedingt gewinnen, um noch die Chance auf den Klassenerhalt aufrecht zu erhalten. Leider unterlagen die RheinStars Ladies Hürth erneut den bis dato ebenfalls sieglosen Junior Lions. Diese waren schon abgestiegen, wollten aber trotzdem mit einem Sieg in die Qualifikation nach der Saison gehen.

Unser WNBl Team reiste bereits einen Tag zuvor an und übernachtete in Halle, um ausgeschlafen und fit in die Partie zu gehen. Die Grippewelle erwischte das Team allerdings in einem äußerst ungünstigen Moment. Noch bis zum Abreisetag bangte man um drei Leistungsträger, die sich dann schlußendlich krankheitsbedingt abmelden mussten. So konnte man nur auf 8 gesunde und einsatzfähige Spielerinnen zurückgreifen.

Das Spiel begann aus Köln/Hürther Sicht sehr zuversichtlich. Man merkte dem Team die Bereitschaft und den Siegeswillen an. Olivia Okpara machte 9 ihrer insgesamt 20 Punkte im ersten Viertel. Dieses konnten die RheinStars Ladies Hürth mit 17:11 für sich entscheiden.

Dann folgte ein 9:0 Lauf der Gastgeberinnen und man verfiehl im Angriff wieder in eine passive Rolle. Zu statisch und kompliziert die Angriffe der Rheinländerinnen. Zwar konnte man gegen Ende der ersten Halbzeit wieder  etwas entgegen setzen, aber mit zwei Dreipunktetreffern kurz vor der Pausensirene gingen die Junior Lions mit 29:25 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel konnte man sich zwar selber wieder bessere Aktionen im Angriff erarbeiten, aber in der Verteidigung entwickelte man viel zu wenig Druck und wurde zu oft durch die Mitte geschlagen. Zu Beginn des Schlussviertels war der Rückstand von 4 zur Pause auf 7 angestiegen. Man versuchte alles, aber es war zu spüren, das dieses Spiel nicht gewonnen werden konnte. 17:10 die Bilanz des 4.Viertels. Am Ende konnte Halle den ersten Saisonsieg mit 61:47 feiern und die RheinStars Ladies Hürth mussten mit der traurigen Wahrheit des Abstiegs die Heimreise nach Köln antreten.

Es gibt noch die beiden Playdown-Rückspiele in Scheeßel und zu Hause gegen Halle. Von der Tabelle sind diese beiden Partien bedeutungslos, da Scheeßel und Neuss sich damit bereits für die nächste Saison in der WNBL qualifiziert haben. Halle und Köln/Hürth müssen nach den Playdowns dann in die Qualifikation gehen. Am 15.03. spielen die RheinStars Ladies Hürth in Scheeßel und am 28.03. wird dann das Team aus Halle in Halle 22 an der DSHS Köln empfangen. Es wäre schön, wenn trotz des Abstiegs viele Zuschauer zum letzten WNBL Spiel kommen und die Mädels unterstützen würden.

WNBL – RheinStars Ladies Hürth mit dem Rücken zur Wand

Im ersten Playdown Spiel der Gruppe Nord empfingen die bislang sieglosen RheinStars Ladies Hürth in einer gut besuchten ASV Halle das Team der Junior Huricanes aus Scheeßel/Rotenburg. Die Ausgangslage war, das man mindestens drei Siege aus den bevorstehenden 4 Playdown-Partien holen muss, um einen Abstieg noch aus eigener Kraft zu verhindern. Dementsprechend motiviert wollte das Team um die Coaches Daniel Henle und Martin Trefzger nun endlich den Knoten zum platzen bringen. Wie es sich für ein Endspiel im Abstiegskampf gehört, war der Beginn hart umkämpft von beiden Seiten, wobei die RheinStars Ladies Hürth sich sehr schwer taten, die Gäste in der Verteidigung vom Korb fernzuhalten. 21:19 konnten die Gäste aus Norddeutschland den ersten Abschnitt für sich entscheiden. Das zweite Viertel lief dann alles andere als zufriedenstellend für Gastgeberinnen. Viel zu lethargisch wurde der Ballbesitz in die Hände des Gegners abgegeben, der mit schnellen Fastbreaks mühelos die Führung zur Pause auf 47:34 ausbauen konnte. Zu allem Überfluss agierte Olivia Okpara in der Verteidigung viel zu ungestüm und machte noch vor dem Pausenpfiff ihr 4.Foul. Dies zwang die RheinStars Ladies Hürth zu einigen Umstellungen nach dem Seitenwechsel. Luisa Anderegg machte ein gutes Spiel und konnte mit 12 Punkten und 6 Rebounds die zunächst auf die Bank verwiesene Okpara ersetzen. Auch Laila Kock, die nach einer langwierigen Fußverletzung sich in Playdowns zurückmeldete, wusste zu überzeugen. Die Zonenpresse der Köln/Hürtherinnen zeigte nun wesentlich besser Wirkung und man konnte den Rückstand aufholen. Das dritte Viertel ging verheißungsvoll mit 17:12 an die RheinStars Ladies Hürth. Doch die Sensation sollte ausbleiben. Die Junior Hurricanes hielten im Schlussviertel dagegen und konnten mit 4 erfolgreichen Dreipunktewürfen die Aufholjagd der Gastgeberinnen verhindern. U18-Nationalspielerin Lotta Stach wurde beste Werferin des Spiels mit 26 Punkten. Man versuchte alles und kämpfte bis zum Schluss, am Ende stand man leider wieder mit leeren Händen da. Auch Okparas 17 Punkte und 12 Rebounds konnten das 80:70 nicht verhindern. Damit nimmt Scheeßel/Rotenburg den ersten Playdownsieg mit nach Hause. Dadurch ist Überlebenschance der RheinStars Ladies Hürth in den Playdowns noch schwieriger geworden, denn nun steht man nach wie vor mit null Punkten mit dem Rücken zur Wand. Da Neuss gegen Halle gewonnen hat, sind die zusammen mit den Junior Hurricanes mit jeweils 6 Punkten auf den ersten beiden Gruppenplätzen. Da in der Saison beide Spiele gegen Neuss verloren worden sind, muss man nun Neuss die Daumen drücken, gegen Scheeßel/Rotenburg zu gewinnen, während man selbst beide Spiele gegen Halle und das Rückspiel bei den Junior Hurricanes mit mehr als 11 Punkten gewinnen muss, um noch auf den rettenden zweiten Tabellenplatz zu klettern.

Am 28.02. müssen die RheinStars Ladies Hürth dann nach Halle reisen. Mit einer Niederlage dort, wäre dann bereits der Abstieg besiegelt. Drücken wir dem Team und den Coaches die Daumen.

WNBL – RheinStars Ladies Hürth beenden Hauptrunde sieglos

In der WNBL konnten die RheinStars Ladies Hürth um die Coaches Henle und Trefzger auch im letzten Hauptrundenspiel keinen Sieg einfahren. Somit geht das Team ohne Punkte in die in zwei Wochen startenten Playdowns.

Bei der BG Bonn erwischten die Köln/Hürtherinnen allerdings einen schlechten Tag. Im Angriff wollte nichts fallen und in der Verteidigung schaffte man es kaum, die Bonner Schnellangriffe zu stoppen.

Immer wieder wurde man von den Gastgeberinnen überrannt und sah sich schon früh einem größeren Rückstand gegenüber. Das erste Viertel fiel aus Sicht der Gäste mit 18:26 viel zu hoch für Bonn aus. Daran änderte sich leider auch im weiteren Verlauf nicht wesentlich etwas. Zur Pause führte Bonn völlig verdient mit 52:29.

Die miserable Trefferquote der RheinStars Ladies Hürth konnte auch nach dem Seitenwechsel nicht verändert werden. Man war bemüht und kämpfte tapfer, aber ein Sieg war heute nicht drin. Zwar konnte man die zweite Halbzeit mit 26:27 erträglich halten, am Ende reichte es dann aber nur zu einer weiteren 79:55 Niederlage. Beste Werferin der Köln/Hürtherinnen war erneut Isabel Budenz mit 23 Punkten.

In zwei Wochen beginnen dann die Playdowns. Man wird dann auf die beiden letzten Teams aus der Gruppe Nordost treffen, den Junior Lions Academy aus Halle und den Junior Hurricans aus Rotenburg/Scheeßel.

WNBL – RheinStars Ladies Hürth unterliegen nach Overtime

In der WNBL Gruppe Nordwest empfingen die RheinStars Ladies Hürth am 9.Spieltag die Metropol Girls. Die immer noch sieglosen Köln/Hürtherinnen sahen sich mit den Gästen einem starken Gegner gegenüber. Doch die Coaches Daniel Henle und Martin Trefzger hatten die Mädels hervorragend eingestellt. Das Spiel startete zwar mit einem denkbar schlechten Beginn für die Gastgeberinnen. Metropol legte direkt einen 8:0 Lauf im APG auf, der die Coaches zu einer frühen Auszeit zwang. Dies zeigte dann auch prompt Wirkung und man konnte sich selbst mit einen 6:0 Lauf wieder ins Spiel bringen. Von da an war es eine Begegnung auf Augenhöhe. Den knapp 200 Zuschauern wurde ein absolut spannendes WNBL Spiel geboten.

22:21 stand es nach den ersten 10 Minuten für die Gäste. In der Verteidigung ließ man Metropol zu viel durchgehen, so dass auch der zweite Abschnitt knapp mit 19:22 an sie ging.

Nach der Pause stellte man in der Defensive etwas um und konnte den eigenen Korb wesentlich effektiver beschützen. Zwar sah man sich Mitte des dritten Viertels mit 12 Punkten dem größten Rückstand gegenüber, kämpfte sich aber aus diesem Tief mit starkem Teamplay wieder selbst heraus. Metropol hielt von da an immer einen leichten Vorsprung, allerdings schwand dieser durch einen Dreier von Martha Schwab und einem Korbleger von Luisa Anderegg zum Ende des Viertels auf 59:58.

Das Schlussviertel forderte dann nochmal alles von den Akteuren auf dem Feld als auch von den Zuschauern daneben. Das Momentum kippte auf Seiten der Domstädterinnen. In der 34. Minute musste Olivia Okpara leider erneut mit ihrem 5.Foul das Feld verlassen. Sie hatte bis dato 20 Punkte und 11 Rebounds gesammelt. Maureen Mmodili kam für sie rein und sorgte unter beiden Körben für viel Bewegung. 13 Rebounds sicherte sie sich ihrem Team und konnte in der 37. Minute mit einem Freiwurf das Spiel ausgleichen. Josefine Tautz sorgte dann für die Sensation, als sie mit ihrem Korbleger eine Minute später die Führung an den Rhein holte. Darauf folgte der Ausgleich von Metropol, aber man merkte, dass die RheinStars Ladies Hürth das Ding gewinnen wollten. Isabel Budenz zog Sekunden vor dem Ende beherzt zum Korb und traf den Korbleger mit Foul. Den Freiwurf verwandelte sie ebenfalls, was eine 72:69 Führung bedeutete. Metropol hatte den letzten Angriff und musste auf einen Dreier gehen. Die Verteidigung stand solide und man musste den Wurf nur schwer machen, allerdings nahm Katharina Berg das zu wörtlich und foulte Jarla Müller beim Dreier. Von den darauffolgenden drei Freiwürfen konnte sie nur einen treffen, wobei klar war, dass bei 1,5 Sekunden auf der Spieluhr entweder alle drei treffen müssen, oder der letzte daneben gehen muss, damit man diesen dann reintippen kann. Und so kam es dann auch. Lea Enstipp wurde nicht gut genug abgeschirmt und tippte den Ball in den Korb. Verlängerung.

In den nun folgenden 5 Minuten wollte dann nicht mehr viel gelingen. 6:1 gewann Metropol die Overtime und kann sich mit diesem 78:73 Sieg zusammen mit Osnabrück die Tabellenspitze in der Gruppe Nordwest teilen. Julia Martin wurde mit 30 Punkten die beste Werferin der Gäste.

Maureen Mmodili auf dem Weg zum Korb

„Trotz diesem Ende, wo wir den Sieg eigentlich schon haben und ihn verschenken, hat das Team sich wieder weiterentwickelt und große Moral bewiesen, nach einem Tief zurückzukommen. Wir waren bis auf wenige Momente mit Metropol auf Augenhöhe. Das sollte uns Mut und Selbstvertrauen geben am Sonntag in Bonn“, fasste Coach Daniel Henle das Spiel zusammen.

Am Sonntag will man dann in Bonn im letzten Gruppenspiel den Knoten endlich zum Platzen bringen. Danach gibt es eine zweiwöchige Pause, bevor das Team dann in Playdowns startet.

WNBL -RheinStars Ladies Hürth schlagen sich selbst

In der weiblichen Basketballbundesliga kam es am Wochenende zum Kellerduell in der Gruppe Nordwest. Die RheinStars Ladies Hürth mussten bei den TG Neuss Junior Tigers antreten. Köln/Hürth bislang noch ohne Sieg, Neuss mit einem Sieg knapp davor. Während man das Hinspiel knapp mit drei Punkten gegen die Neusserinnen verlor, wollte man nun das Rückspiel nicht nur gewinnen, sondern auch den direkten Vergleich für sich entscheiden.

Dementsprechend motiviert ging das Team um die Coaches Henle und Trefzger auch ins Rennen. Man merkte in der Anfangsphase die Konzentration der Mädels und sah, das sich die Mannschaft taktisch in den letzten Wochen weiterentwickelt hat. In der Verteidigung funktionierte die Pressverteidigung immer besser und man konnte Neuss immer wieder vor Probleme stellen. Josefine Tautz kontrollierte unter den Körben die Rebounds und verbuchte in den ersten 10 Minuten gleich 7 ihrer 12 Rebounds.

Das erste Viertel ging dann völlig verdient mit 20:16 an die RheinStars Ladies Hürth. Auch der zweite Abschnitt ging dann munter weiter. Isabell Budenz Dreier in der 18. Spielminute und zwei getroffene Freiwürf der Köln/Hürtherinnen brachten das Team zwischenzeitlich auf 9 Punkte in Front. Leider erlaubte man Neuss dann noch 5 Punkte, so dass die Halbzeitführung knappe 6 Pünktchen ausmachte. Mit 41:35 für die RheinStars Ladies Hürth ging es in die Kabine.

Das dies keine komfortable Führung war, zeigte sich dann direkt nach Wiederanpfiff. Die Gastgeberinnen konnten mit einem 6:0 Lauf das Spiel ausgleichen. Von da an wechselte die Führung 11mal bis zum Spielende. Beide Teams waren bemüht den Gegner nicht ins Spiel zurückkommen zu lassen. Leider schienen die RheinStars Ladies Hürth dabei ihren größten Gegner im eigenen Kopf sitzen zu haben. In der Verteidigung ließ man nun viel zu viele einfache Abschlüsse der Gegnerinnen zu. Auch schienen die Neusserinnen engagierter in der Balleroberung zu sein. Der dritte Abschnitt ging dann mit 22:17 an die Gastgeberinnen.

Im Schlussviertel kam dann zu der fahrigen Partie auf dem Feld noch der Umstand dazu, das sowohl Olivia Okpara, bis dato mit 19 Punkten und 15 Rebounds beste Spielerin der Köln/Hürtherinnen, mit ihrem 5.Foul vom Feld musste. Kurz darauf erwischte es auch Sina Römer und Josefine Tautz, die ebenfalls ihre 5.Fouls gepfiffen bekamen. Trotz dieser Schwächung warf man nochmal alles in die Waagschale und versuchte den Sieg auf die Seite der Domstädterinnen zu holen. Neuss führte in der 36. Minute mit 67:64. Dann folgte eine kopflose Phase der RheinStars Ladies Hürth mit vielen gezwungenen Würfen und überhasteten Angriffen. Die Junior Tigers konnten daraus mit einem 8:0 Lauf die Führung siegbringend auf 75:64 ausbauen. Man schaffte es zwar bis zum Ende zu kämpfen und noch 9 Punkte zu machen, allerdings reichte es nicht mehr zum Sieg. Neuss gewinnt damit dieses wichtige Spiel im Hinblick auf die Playdowns mit 80:73.

Am kommenden Sonntag empfangen die RheinStars Ladies Hürth dann um 15 Uhr im APG das Team der Metropol Girls.

WNBL – RheinStars Ladies Hürth mit erneuter Niederlage

In der Gruppe Nordwest der WNBL hatten die RheinStars Ladies Hürth die OSC Junior Panthers zu Gast. Im Hinspiel musste man sich 61:51 geschlagen geben. Dies wollte man nun in eigener Heimhalle gerade rücken.

Die Partie begann ausgeglichen mit starken Aktionen auf beiden Seiten. Kein Team konnte sich entscheidend in den Vordergrund spielen. Nach den ersten 10 Minuten stand es 20:21 für die Gäste. Die Coaches Henle und Trefzger versuchten die Konzentration der Mädels hoch zu halten, was sich im weiteren Verlauf als gute Marschroute erwies. Das zweite Viertel war durch gute Verteidigung geprägt, bei der die Köln/Hürtherin das etwas bessere Ende hatten. 13 zu 11 konnte man OSC in die Schranken weisen. Es blieb damit eine spannende Partie. Auch nach der Pause war das Spiel durch rasante Angriffe und beherzte Defense auf beiden Seiten gekennzeichnet. Die RheinStars Ladies Hürth konnten im dritten Viertel besonders durch Katharina Berg, die am Ende mit 18 Punkten beste Werferin auf Seiten der Gastgeberinnen wurde, immer wieder wichtige Akzente setzen, um im Spiel zu bleiben.

Allerdings war die Trefferquote der Gäste zu gut an diesem Tag. Immer wenn man den Rückstand durch eigene gute Aktionen verkürzen konnte, fand OSC eine passende Antwort. Nationalspielerin Frieda Bühner machte insgesamt 22 Punkte und war für die Köln/Hürther Defense oft nicht zu stoppen. Auch Olivia Okparas 19 Rebounds konnten daran nichts ändern. Am Ende versuchte man taktisch noch einmal alles, um den Sieg irgendwie auf RheinStars Ladies Hürth Seite zu bekommen, aber die Junior Panthers lösten alle Aufgaben souverän.

“Wir sind trotz der Niederlage sehr zufrieden mit dem Team, das sich die letzten Spiele immer weiter entwickelt hat. Heute haben wir endlich als Team auch mehr freie Würfe genommen, als dies noch am Saisonanfang der Fall war”, resümierte Coach Henle die Leistung seines Teams nach der Partie.

Damit bleiben die RheinStars Ladies Hürth leider ohne Sieg auf dem letzten Tabellenplatz und haben kommendes Wochenende in Neuss ein Schicksalsspiel für die Playdowns. Neuss ist direkter Tabellennachbar und wird wahrscheinlich mit in die Playdown-Gruppe mit den RheinStars Ladies Hürth gehen. Dabei werden die Ergebnisse aus der Hauptrunde mitgenommen. Im direkten Vergleich wäre ein Sieg extrem wichtig, da das Hinspiel 59:62 verloren wurde.