Die heutigen Spiele unserer JBBL und NBBL Teams fallen aus

Die heutigen Spiele unserer JBBL und NBBL Teams fallen aufgrund der hohen Corona Zahlen aus.
Wann diese nachgeholt werden, ist noch nicht absehbar.

Jugendbundesligen starten in die Saison

Am kommenden Wochenende beginnt für die Jugendbundesligen in der JBBL, NBBL und in der WNBL der Wettkampfalltag.

Den Auftakt machen die RheinStars Ladies Hürth in der Nordwest-Gruppe der WNBL am Samstag, 12.10.19 um 16 Uhr im Gymnasium Bonnstr. 59 in Hürth gegen die WNBL Kooperation SteelFire 3-2-1, bestehend aus den teilnehmenden Vereinen Herner TC / VfL AstroStars Bochum 1848 und TSV Hagen 1860. Trainerin Steffi Lippold freut sich nun endlich auf den Saisonstart. Nach einer langen Vorbereitung wollen die Mädels zeigen, was in ihnen steckt. Letzte Saison rutschen Die RheinStars Ladies Hürth in die Play Downs, konnten dort aber den ersten Platz in ihrer Gruppe machen und somit die Liga halten.

 

Am Sonntag den 13.10.19 dürfen dann auch die Jungs ins Spielgeschehen eingreifen. Die JBBL um Trainer Kenneth Pfüller muss in der Gruppe 5 bei den Young Gladiators Trier antreten. Die NBBL spielt in der Gruppe Südwest und empfängt am Sonntag in Halle 22 an der DSHS Köln um 15 Uhr das Team USC Heidelberg. Die RheinStars Köln, die von Platon Papadopoulos gecoacht werden, mussten letzte Saison durch die Play Downs, konnten aber die Liga erfolgreich halten. Heidelberg ist Liganeuling und konnte sich erfolgreich durch die Qualifikation kämpfen.

Bei allen Spielen ist der Eintritt frei.

 

Köln JBBL-Spitzenspiel: Erster gegen Zweiter. Rheinstars lassen Würzburg keine Chance

Die Ausgangslage war eindeutig. Beide Teams haben die Playoffs erreicht. Auch die Platzierung hing von diesem Spiel nicht mehr ab. Trotzdem waren die Teams mächtig motiviert. War es doch die beste Vorbereitungspartie, die man sich für die Playoffs wünschen konnte.

Tipp-off ging nach Köln. Beide Teams fanden jedoch zunächst nicht ins Spiel. Nach 2 Minuten immer noch 0:0. Eröffnet wurde die Partie dann durch Arne Krapp (2:0). Doch auch dieser Spielstand sollte weitere 2 Minuten Bestand haben. Nach 4 Minuten Ausgleich (2:2). Der Korbreigen wurde zur Hälfte des Viertels durch Hannes Friese mit Dunking eröffnet (4:2). Ausgleich Würzburg. Dann Sourish Dey Assist Paul Minjoth (6:4). Den Rheinstars gelang es nun, den Vorsprung bis zur letzten Minute des Viertels auf 14:9 auszubauen. Die Gestaltung der letzten Spielminute oblag nun Paul Minjoth. Verwandelter 3er (17:9). Im darauf folgenden Angriff Lay-up (19:9). Erstmals war der Vorsprung zweistellig. So ging es auch in die Viertelpause.

Das zweite Viertel startete mit einem 3er von Fotis Hristopoulos (22:9).Bis knapp zur Hälfte des Viertels gelang es den Rheinstars, den Vorsprung auf 16 (34:18) auszubauen. Als dann Yannick Pritz mit überragendem Steel in der eigenen Hälfte und Sprint unter Druck unter den gegnerischen Korb sicher zum 38:20 abschloss. Im Anschluss stellte unser Topscorer Lars Brodisch, dem es immer wieder hervorragend gelang, die Offense-Rebounds einzusammeln und direkt zu Punkten zu verarbeiten, erstmalig auf 20+ (40:20). Ein weiterer Höhepunkt dieses Viertels war sicher der erfolgreiche 3er von Maik Taha zum 43:21. Das Ende des Viertels gehörte dann aber den Würzburgern. Mit einem 9:0 Lauf konnten sie den Rückstand in den letzten 1 ½  Minuten wieder auf 15 verkürzen. Mit 47:32 ging es in die Halbzeitpause.

Auch in der zweiten Halbzeit setzten die Rheinstars mit einem erfolgreichen 3er von Fotis Hristopoulos zum 50:33 eine Marke. Nach 2 ½ Minuten Arne Krapp die erste 54:36. Arne Krapp die zweite (3er) 57:36. Der 9:0- Lauf der Würzburger vom Ende der ersten Halbzeit war wieder kompensiert. Doch nun ließen die Rheinstars etwas nach. 2 ½ Minuten vor Ende des Viertels gelang Finn Langebartels noch ein letzter 3er. Insgesamt arbeiteten sich die Würzburger wieder auf 12 ran. Die Kölner verloren  dieses Viertel mit 21:24. Beim Spielstand von 68:56 ging es in die Viertelpause.

Im letzten Viertel blieb es die ersten drei Minuten ausgeglichen. Dann musste der Ausnahmespieler der Würzburger, Adrian Worthy, das Spiel jedoch wegen 5 persönlicher Fouls verlassen. Der Widerstand der Gegner war nun gebrochen. Mit einem 15:0-Lauf entschieden die Rheinstars nun endgültig das Spiel. Den Schlusspunkt setzte Lagui Diallo, der mit spektakulärem Dunk den Endstand von 90:63 herstellte.

Auffällig aus Rheinstarssicht: alle 12 Spieler scorten. Alle 12 Spieler erhielten Einsatzzeiten zwischen 12 und 21 Minuten. Das zeigt, wie tief der Kölner Kader mittlerweile besetzt ist. Hervorzuheben ist diesmal sicher die Leistung von Yannick Pritz. Er ist mit dem zweitbesten +/-  Wert (27) und einer sehr hohen Effektivität (11) ein besonderes Beispiel dafür, dass man sehr gut spielen kann, auch ohne in übermäßiger Weise das Scoreboard vollzuhacken (4). Ein Beispiel, dass jeder Spieler, trotz hervorragender bisher gezeigter Teamleistung, nochmals besonders verinnerlichen sollte. Am Ende siegt immer nur das Team. Und mit jedem einzelnen Sieg kommen wir unserem Traum „ Final 4 in Jena“ einen Schritt näher.

Köln: JBBL-Playoffs 2019 „Wir sind dabei“!

Klarer Auswärtssieg gegen Gießen

Das Spiel wurde von Paul Minjoth eröffnet. Schnell lagen die Kölner mit 6:0 vorne. Doch die Gießener konterten prompt. Konnten von den Rheinstars oft nur durch Foul gestoppt werden. 5 x 2 Freiwürfe für Gießen. 10 Chancen 8 x genutzt. So gewannen die Hausherren das erste Viertel mit 19:17.

Das zweite Viertel war mal wieder geprägt von Finn Langebartels. Er hatte die Rheinstars schon gegen Bayreuth auf die Siegerstraße geführt. In diesem Viertel brillierte er mit 3 Dreiern und 5 von 6 Freiwürfen. Entsprechend gingen die Rheinstars mit einer Führung von 44:38 in die Halbzeit.

Das dritte Viertel war ziemlich ausgeglichen. Zwischenzeitlich führten die Kölner auch mal zweistellig (49:59). Der Vorsprung aus der Halbzeitpause konnte schlussendlich um weitere 3 Punkte erhöht werden (55:64)

Im letzten Viertel machten unsere Jungs dann alles klar. Allen voran Paul Minjoth, der allein in diesem Viertel 10 Punkte machte und damit gemeinsam mit Finn Langebartels Topscorer der Partie wurde (beide 18). So wurde letztlich der Endstand von (86:67) errungen.

Die Gießener hatten sich die Kölner extrem gut ausgescoutet. Es gelang ihnen, das sehr erfolgreiche Innenspiel der Rheinstars auf weiten Strecken nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Umso besser dass es den Kölnern vergleichsweise leicht fiel, ihr Spiel umzustellen und nun über die Außen sehr erfolgreich zu sein. Genau das macht uns für alle Gegner sehr gefährlich und ist sicherlich der überragenden Coachingleistung von Ken Pfüller zu verdanken.

Jetzt sind die Playoffs auch rechnerisch sicher. Wir werden dort wahrscheinlich – wie im letzten Jahr – wieder auf die Ulmer treffen. Nachdem wir dort das Hinspiel fast gewonnen hätten und nur in der letzten Spielminute aus Angst vor der eigenen Courage doch noch knapp verloren hatten, erteilte uns Ulm im Rückspiel eine Lektion. Das soll diesmal anders werden. Schließlich haben die Rheinstars, vom katastrophalen Fehlstart gegen Düsseldorf abgesehen, in der ganzen Saison nur ein Spiel unglücklich gegen Leverkusen verloren. Alle anderen Spiele konnten gewonnen werden. Das soll auch nächstes Wochenende so bleiben. Mit dem Tabellenzweiten Würzburg empfangen wir einen sehr guten Sparringspartner für die erste Partie der Playoffs. Das Spiel findet am Sonntag um 12:30 Uhr in der ASV-Sporthalle statt und wird sicherlich sehr spannend.

Stats: Finn Langebartels 18, Paul Minjoth 18, Sourish Dey 9, Lars Brodisch 8

JBBL- „Rheinsterne“ lassen „jungen Helden“ aus Bayreuth keine Chance 

Eröffnet wurde das Spiel von Hannes Friese 2:0. Diese Führung sollte bis zum Ende Bestand haben. Mit einem 12:1 Lauf legten die Kölner, anders als sonst, los wie ein Feuerwerk. Nach einer Auszeit kamen die Bayreuther jedoch wieder zurück. Zur Hälfte des Viertels war der Gegner wieder dran (16:11). 2:30 vor Ende des Viertels schöner Move von Maxim Kafka die Baseline entlang.(24:16). 1:30 vor dem Ende stellte Alex Elling mit Mitteldistanzwurf wieder auf 10 (26:16). Das Viertel endete mit 31:22.

Im zweiten Viertel starteten die Bayreuther stark mit einem 6:0 Lauf. Der Vorsprung war auf drei Punkte zusammengeschmolzen. Konter Lars Brodisch (33:28).Zur Hälfte des Viertels gelang es unserem Rooki Pedja Labus (U14) mit seinem ersten 3er in der JBBL wieder auf 10 zu stellen. Direkt im Anschluss gelangen auch unserem zweiten Rooki, Christian Kamdom (U14), seine ersten Punkte in seinem ersten Bundesliga-Einsatz. Herzlichen Glückwunsch. Doch die „young heroes“ gaben nicht auf. 2 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit nur noch drei Punkte Vorsprung für die Gastgeber. Letztlich ging es jedoch mit 6 Punkten Vorsprung in die Halbzeit.

Das dritte Viertel war bestimmt von zwei Namen: Finn Langebartels und Arne Krapp. In den ersten 6 Spielminuten machten beide Spieler aus einem 6- einen 20-Punkte Vorsprung (67:47). Die Bayreuther mussten sich in dieser Phase mit drei Punkten begnügen. Insgesamt holten beide Spieler 21 von 27 Rheinstars-Punkten in diesem Viertel und entschieden damit die Partie. Das Viertel endete mit 77:56.

Das letzte Viertel war ausgeglichen. Bemerkenswert die zwei Dreier von Fotis Hristopoulos direkt zu Anfang des Viertels. Auch der Doppelschlag unseres Rookis Pedja Labus zum Ende des Viertels ist sicher eine Zeile wert.

Die Rheinstars haben erneut gezeigt, dass sie als Team funktionieren. Neben unserem Top-Scorer Lars Brodisch sind sicherlich auch unsere beiden Guards zu erwähnen. Marten Prigge und Alex Elling brillierten unter Anderem mit 7 bzw.8 Assists. Überhaupt sprechen insgesamt 26 Assist für die hervorragende Teamleistung. Nächste Woche geht’s auswärts gegen Gießen. Dort könnte die Mannschaft auch rechnerisch die Play-Offs klar machen.

Stats: Lars Brodisch 28/13, Finn Langebartels 19, Arne Krapp 13, Hannes Friese 10

JBBL-Souveräner Heimsieg der Rheinstars Köln gegen Trier – Sieben Rheinstars scorten zweistellig

Die ersten Punkte im ersten Heimspiel 2019 gingen diesmal nach Köln. Lay-up Sourish Dey, 2:0. Doch die Trierer antworteten prompt. Zwei Dreier hintereinander und schon lagen die Rheinstars wieder zurück. Wie in allen letzten Spielen. Derartige Startschwierigkeiten können wir uns gegen wirklich starke Mannschaften sicherlich nicht weiter leisten. Nach 1.30 wieder Sourish zum Ausgleich (6:6). Bis zur Mitte des ersten Viertels blieb die Partie ausgeglichen (12:12). Mit 14:12 gingen die Rheinstars durch Lagui Diallo erneut und endgültig in Führung. Und Lagui legte direkt nach und stellte mit einem 6:2 Lauf auf 19:14. Das Viertel endet mit einem 8:1 Lauf für die Rheinstars (27:15)
Zu Beginn des zweiten Viertels kämpften sich die Trierer wieder auf 7 Punkte heran (22:29). Doch nun schlug Finn Langebartels zu. Zwei Lay-ups und ein Freiwurf hinterher stellten den 12-Punkteabstand wieder her. Das Ende des Viertels gehörte dann Lars Brodisch. Mit zwei verwandelten Freiwürfen und zwei Lay-ups, alles direkt hintereinander, führte er das Team in die Halbzeitpause (50:36). Ein komfortabler aber keineswegs sicherer Vorsprung.
Umso besser, dass die zweite Halbzeit mit einem Feuerwerk von Paul Minjoth begann. Lay-up, Assist auf Sourish, und nochmal Lay-up führten zum ersten 20-Punktevorsprung (56:36). Dieser konnte bis zur letzten Minute des Viertels erfolgreich verteidigt werden. Und dann kam Maxim Kafka. Innerhalb einer Spielminute legte er einen 9:0 Lauf aufs Parkett (drei 2er und einen 3er), machte aus einem knapp 20-Punktevorsprung einen knapp 30-Punktevorsprung und endschied damit endgültig die Partie (84:56). Absolut überragend.
Das letzte Viertel war von vielen Fehlwürfen auf beiden Seiten geprägt. Dies geriet den Rheinstars jedoch nicht zum Nachteil. Insbesondere Hannes Friese vermochte es in vorzüglicher Weise die Offensiv-Rebounds einzusammeln und dann direkt zu Punkten zu verarbeiten. Die letzten Punkte holte Alex Elling, der sich mit einem erfolgreichen Dreier für sein mannschaftsdienliches Spiel (4 Assists) belohnte.
Vielleicht war es nicht die ansehnlichste Partie unserer Jungs aber sicher eine der effektivsten. Sieben Spieler scorten zweistellig. Alle vier Innenspieler holten das begehrte Double-Double. Immer wenn der Gegner versuchte sich auf einen Spieler einzustellen, trat ein Anderer hervor und produzierte einen Lauf. Mit dieser Spielweise werden wir für alle gegnerischen Teams sehr gefährlich. Nur das mit dem Start müssen wir noch in den Griff kriegen.
Nächste Woche auswärts gegen Heidelberg wird bestimmt sehr schwer. Insbesondere, weil wir gegenüber diesem Team keine echten Größenvorteile haben. Die Leistung von letztem Sonntag macht aber Mut, auch dort bestehen zu können.
Stats: Sourish Dey 18/11, Lars Brodisch, 14/10, Finn Langebartels 13/13, Hannes Friese 12/12, Maxim Kafka 13, Lagui Diallo 13, Paul Minjoth 12/7/5.

JBBL Rheinstars sichern sich mit überragender Defense gegen Gießen die Tabellenführung

Wie schon gegen Heidelberg gerieten die Kölner zu Beginn des Spiels erneut unter Druck. Zwar konnte Alex Elling das Spiel mit einem 3er eröffnen, danach zogen die Gießener jedoch davon. Sie waren extrem gut auf das Kölner Innenspiel vorbereitet und ließen im ersten Viertel lediglich 8 Punkte zu. So ging das erste Viertel mit 8:11verloren.

Auch das zweite Viertel war zunächst von der Defense beider Teams bestimmt. Die ersten zwei Minuten blieben punktelos. Dann ein 3er der Gießener. Der Rückstand wuchs. Nach dreieinhalb Minuten war der Rückstand zum ersten- aber auch letzten Mal zweistellig (8:18).
Erlöst wurden die Rheinstars-Fans dann zunächst von Lagui Diallo. Lagui die erste (10:18). Lagui die zweite (12:18). Danach lay-up Lars Brodisch and one (15:18). Die Rheinstars waren wieder dran. In letzter Sekunde konnte Yannick Prietz sogar noch, mit einem konsequenten power-moove durch die Gießener Defense, die Führung erobern (24:23). So ging es in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel gingen die ersten Punkte nach Gießen. Erneuter Rückstand. Mit einem Doppelschlag holte Lars Brodisch die Führung zurück (28:25). Zur Hälfte des Viertels unentschieden (30:30). 3er von Paul Minjoth (33:30). Zwei Minuten vor Ende des Viertels wieder unentschieden (36:36). Nun schlug die Stunde von Finn Langebartels. Lay-up and one (39:36). Lay-up die zweite (41:36). Diese Führung sollten sich die Rheinstars-Jungs nicht wieder nehmen lassen. Das Viertel endete beim Stand von 46:41.

Im letzten Viertel gingen die ersten Punkte nach Köln. Der Vorsprung konnte weiter ausgebaut werden. Der eigentliche Durchbruch eignete sich jedoch in der dritten Spielminute. Die Rheinstars holten zwei stopps in Folge durch Ablauf der Shot-Clock. Die Gießener kamen einfach nicht mehr zum Korb. Die Folge drei Minuten vor dem Ende – 3er Marten Prigge (58:47). Der Vorsprung war zum ersten Mal zweistellig. Hiervon erholten sich die Gießener nicht mehr. Das Spiel konnte mit 67:52 gewonnen werden. Die Rheinstars können somit ohne Niederlage als Tabellenführer in die kurze Winterpause gehen.

Erneut hat sich die gute Defense-Arbeit und das konsequente Innenspiel der Rheinstars durchgesetzt. Um jedoch ganz oben mitspielen zu können, muss das Spiel sicher noch variabeler werden. Wir freuen uns, nach kurzer Verletzungspause, über die Rückkehr von Marten Prigge auf dem Parkett. Er hat nicht nur durch 5 Punkte, 2 Assists und 2 Steals entscheidend zum Rheinstars-Sieg beigetragen. Die Rheinstars wünschen allen Teams ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Wir freuen uns schon auf tolle Spiele in 2019.

Stats: Lars Brodisch 15/12, Finn Langebartels 14, Lagui Diallo 12

JBBL harter Arbeitssieg gegen „lange Kerls“ aus Heidelberg

 

Am Sonntag trafen unsere Rheinstars-Jungs auf das sehr wache und gut vorbereitete Team aus Heidelberg. Zwar ging der Tip-Off nach Köln, der Ball ging jedoch direkt durch Turn-Over wieder verloren. Die Antwort der Heidelberger- erfolgreicher Dreier. Die Kölner konnten noch zum 3:3 ausgleichen. Danach gehörte das Spielfeld den Heidelbergern. Kontinuierlich bauten sie ihre Führung aus. Eine Minute vor Ende des Viertels hatten sie bereits 10 Punkte Vorsprung (13:23). Die Rheinstars konterten noch mal durch Finn Langebartels und mit einem Lay-up and one von Paul Minjoth. Trotzdem ging das Viertel mit 18:23 verloren.

Auch das zweite Viertel begann mit einem frühen Turn-Over der Rheinstars. Doch jetzt sollte sich das Blatt wenden. Nach eineinhalb Minuten gingen die Rheinstars durch Lagui Diallo erstmals in Führung (24:23). Mit einem 12:0 Lauf, rechnet man die letzten 5 Punkte aus dem ersten Viertel noch dazu, war es sogar ein 17:0 Lauf drehten unsere Jungs das Spiel (30:23). Diese Führung sollten sie sich nicht wieder abnehmen lassen. Zur Hälfte des Viertels stand es 32:28. Der 4-Punkte Vorsprung konnte bis zur Halbzeit gehalten werden (44:40).

Der Anfang des dritten Viertels war von hervorragender Defense-Arbeit beider Teams bestimmt. Die ersten zweieinhalb Minuten konnte keine der beiden Mannschaften scoren. Die ersten Punkte gingen dann durch Lars Brodisch nach Köln. Eine Minute später 3er durch Fotis Hristopoulos. Vorsprung auf 9 Punkte ausgebaut. Nun folgte ein 7:0 Lauf der Heidelberger und sie waren wieder auf 2 Punkte dran. Das Spiel drohte zu kippen, als sich Marten Prigge ein Herz fasste und von „coast to coast“ den Vorsprung zumindest wieder auf vier ausbauen konnte und damit einen 6:0 Lauf einleitete, der den Rheinstars eine 8-Punktevorsprung zu Ende des Viertels sicherte.

Das letzte Viertel begann ebenfalls mit Punkten von Marten. Nach vier Minuten waren die Heidelberger wieder auf 7 dran. Arne Krapp die erste (65:56). Arne Krapp die zweite (67:58). Die Crunch-Time wurde durch Sprungwurf von Alex Elling eingeleitet (69:60). Nun kämpfte der Gegner. Foul beim Dreier-Versuch. Zum Glück blieb einer der drei Freiwürfe liegen (69:62). Nun ereigneten sich, so Ken Pfüller „die dümmsten letzten 20 Sekunden eines Spiels, die er je gesehen hatte“. Statt ruhig zu Ende zu spielen, agierten die Kölner völlig hektisch. Erneut Korberfolg der Heidelberger (69:64). Wieder Foul, wieder Freiwürfe. Zum Glück bleibt wieder einer liegen (69:65), 10 Sekunden noch zu spielen. Es musste Ruhe rein. Langer Assist von Paul auf Hannes Friese unters Brett Lay-up (71:65), 6 Sekunden vor dem Ende. Das war der Sieg.
Das Team hat gezeigt, dass es in der Lage ist, sich aus schwierigen Situationen zu befreien. Das Ende zeigt jedoch auch, dass es noch reifen muss. Erfreulich, dass Paul Minjoth aus seiner 7-wöchigen Verletzungspause mit seinen ersten paar Minuten zurück auf dem Parkett ist. Mit fünf Punkten, einem Assist und zwei steals trug er erstmals wieder aktiv zum Sieg bei.
Stats: Lars Brodisch 15, Lagui Diallo, 13, Alex Elling 10, Finn Langebartels 10

 

Text: Hartmuth Minjoth

Zweites rheinisches Derby mit knapper Niederlage gegen den Vorrundenprimus


Am Sonntag empfing das JBBL-Team der Rheinstars erneut einen Rheinischen Nachbar zum Duell. Nach Bonn/Rhöndorf waren es diesmal die Leverkusener.

Direkt zu Beginn ein Foul der Rheinstars. Freiwürfe für Leverkusen. Einer drin. Erster Rückstand. Nach einer Minute endlich die ersten Punkte für unsere Jungs. 2:1. Doch hierbei sollte es erst mal bleiben. Die Leverkusener verteidigten stark und ihnen gelang auch vorne einiges. Nach knapp der Hälfte des Viertels stand es 4:9 als Arne Krapp endlich wieder Punkte beisteuern konnte und damit auf 6:9 verkürzte. Doch es sollte noch besser kommen: 3:30 Min. vor dem Ende des Viertels fiel endlich der erste Dreier der Kölner. Nur noch 9:11. Eine Minute vor dem Ende gelang Hannes Friese sogar noch der Ausgleich unterm Brett (14:14). Als nur noch 20 Sekunden zu spielen waren Lay- up Lagui Diallo 16:14 Führung zu Viertelpause.

Das zweite Viertel begann mit einem 7:0- Lauf der Leverkusener, der erst von Finn Langebartels durch konsequenten Lay-up gestoppt werden konnte. Dennoch bauten die Leverkusener bis gut über die Hälfte des Viertels Ihren Vorsprung auf 6 Punkte aus (19:23) als Maxim Kafka an die Linie trat. Beide drin. Das war leider nicht immer so während des Spiels. 2 Minuten vor Ende des Viertels der Ausgleich (29:29). Dass die Leverkusener in dieser Phase des Spiels nicht punkteten, war vor allem Lars Brodisch zu verdanken, der den Leverkusener Center praktisch völlig aus dem Spiel nahm und selbst beachtlich scorte. Leider gelangen den Leverkusenern in der letzten Minute noch 4 Punkte und so ging es mit einem 31:35 Rückstand in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel gingen die ersten Punkte nach Köln. Sogar and one, leider daneben. Überhaupt war es die Freiwurfquote, die zu diesem Zeitpunkt bereits schlimmes befürchten ließ. Der Gegner zog auf 37:33 davon, als Alex Elling den nächsten Dreier versenkte, 36:37, so nah sollten die Rheinstars nun nicht mehr kommen. Das dritte Viertel endete mit einem Rückstand von 44:52.

Im letzten Viertel wurde der Rückstand zu ersten Mal zweistellig erst 10 dann 12. Dann der rettende Dreier von Alex. Da waren es nur noch 9. Bis gut zur Hälfte des Viertels war der Rückstand auf 7 geschrumpft (56:63). Eine Minute vor dem Ende sogar nur noch 4. In der gesamten zweiten Hälfte des letzten Viertels gelang den Leverkusenern nur noch ein einziger Punkt. Leider vermochten unsere Jungs dies nicht für sich zu nutzen. Allein in dieser Phase gingen 5 von 5 Freiwürfen daneben.  So ging die Partie leider mit 60:64 verloren.

Durch diese knappe Niederlage haben es die Rheinstars nunmehr leider nicht mehr in eigener Hand, in die Hauptrunde einzuziehen. Nur ein überraschender Sieg der Hagener gegen Düsseldorf könnte für unsere Jungs die Relegation vermeiden. Umso wichtiger ist nächste Woche ein Sieg gegen Metropol, damit wir uns mit 4 Siegen aus der Vorrunde die Chancen auf die Play-Offs durch die Hintertür erhalten können.

Alex Elling (12), L. Brodisch (11, 12 Reb), L. Diallo (11), S. Dey (11)

JBBL-Basketballkrimi im Rheinland


Am Sonntag hatte das JBBL-Team der Rheinstars Köln  Bonn/Rhöndorf in der ASV Sporthalle zu Gast. Die Tribünen waren gut gefüllt und alle warteten gespannt auf den TIP-OFF. Dieser ging an die Bonner. Ein wirklicher Angriff konnte jedoch nicht gespielt werden, da Yannick Pritz den Ball sofort durch Steel erobern konnte. Am Brett abgeräumt verwandelte er die folgenden zwei Freiwürfe jedoch leider nicht. So gingen die ersten Punkte nach Bonn. Diese sollten aber für fast 4 Minuten die einzigen bleiben. Fantastische Defense bei den Kölnern. Nach gespielten 6 Minuten war der Kölner Vorsprung zum ersten Mal zweistellig (10). Der Rest des Viertels blieb ausgeglichen und mit 19-12 ging es ins zweite Viertel.

Da musste sich der Favorit aus Bonn erst mal schütteln. Damit hatten sie wohl nicht gerechnet. Schließlich hatten sie alle drei Spiele zuvor souverän gewonnen. Viel konzentrierter als vorher bröckelten sie den Vorsprung der Rheinstars langsam ab. Nach vier gespielten Minuten war nur noch ein Punkt übrig (24-23). Nun glaubten fast alle in der Halle, dass das Spiel sich nun drehen würde und die Bonnen ihrer Favoritenrolle gerecht würden. Nur das Team der Rheinstars glaubte das nicht. Mit einem fulminanten 10-0 Lauf antworteten die Jungs auf diese heikle Situation wobei Sourish Dey mit der Pausensirene den 11 Punkte-Vorsprung durch einen spektakulären Dunk besiegelte. Spitze!!

Zwar gingen im dritten Viertel die ersten Punkte an die Rheinstars, dennoch konnten sie ihren Vorsprung gegen stark aufspielende Bonner erneut nicht verteidigen. Nach 5 Minuten waren die Bonner wieder dran. Nur noch drei Punkte vor. Die Rheinstars kämpften erneut und konnten so mit einem verbliebenen Vorsprung von 7 ins letzte Viertel starten.

Das letzte Viertel begann mit Freiwürfen für Bonn/Rhöndorf. Einer drin nur noch 6 Punkte vor. Wieder waren die Rheinstars-Jungs gefragt. Beherzt zog Alex Elling von Coast to Coast durch die gesamte gegnerische Defense – Korbleger – drin! 8 Punkte vor. Dieser Vorsprung konnte bis zur Crunch-Time (2.43) sogar noch auf 10 ausgebaut werden. Nach einer Auszeit starteten die Bonner erneut stark. Nachdem der Bonner, Florian Meilands, fast einen Meter hinter der Dreier-Linie abdrückte und traf, fürchtete das Kölner Publikum erneut eine Wende. Diese Furcht währte nicht lang. Im direkten Gegenzug antwortete Lagui Diallo ebenfalls mit einem erfolgreichen Dreier. Nun war der Widerstand der Bonner scheinbar gebrochen. 20 Sekunden vor dem Ende stand es 61/52 und das Team von Bonn/Rhöndorf gestand seine Niederlage ein. Fair gratulierten sie unseren Jungs zum unerwarteten Sieg.

Durch diesen Sieg erhalten sich die Rheinstars die Chance, in die Hauptrunde einzuziehen. Auch wenn der Weg dorthin noch schwer wird.

Die Rheinstars-Familie wünscht Paul Minjoth eine baldige Genesung. Er konnte, verletzt im letzten Spiel gegen Hagen, diesmal nur von der Bank aus anfeuern.

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Foto: Gero Müller-Laschet          Bericht: Hartmut Minjoth