NBBL siegt über Tabellenschlusslicht Trier (81:58)

Im vorletzten Spiel der Hauptrunde, am vergangenen Sonntag, empfing die U19 der RheinStars, das bisher sieglose NBBL Team der Young Gladiators aus Trier. Das Hinspiel war äußerst einseitig zu Gunsten der Kölner ausgefallen und deshalb ging auch diesmal jeder von einem klaren Sieg für die Gastgeber aus. Obwohl der Kader durch Verletzungen auf nur 9 Spieler dezimiert wurde, wähnte man sich in Sicherheit…

Und tatsächlich: In den Anfangsminuten lief aus Kölner Sicht alles glatt. Trier offenbarte, wie auch schon im Hinspiel, riesige Lücken in der Defense, die den Hausherren durch einfache Cuts und ein paar gute Pässe schnelle Punkte bescherten.

Nach nur 4 Minuten stand es deshalb 11:0 und alles deutete auf einen Blowout hin.

Doch der Tabellenletzte ließ sich von diesem miserablen Start nicht beeindrucken und schaltete gleich ein paar Gänge hoch.

Vor allem das Verteidigen von Dreiern und das Laufen von Closeouts war schon die ganze Saison über eine Schwäche der Kölner gewesen, eine Schwäche, die die Gäste im restlichen ersten Viertel eindrucksvoll aufzeigten. Mit 4 Dreiern in 4 Minuten kämpfte sich Trier ganz schnell wieder ran und die überrumpelten Kölner sahen tatenlos zu wie ihre Führung dahinschmolz.

Zu Beginn des zweiten Viertels stand es 18:18 und als wäre das nicht genug gewesen, setzte Trier noch einen drauf und ergriff sogar zwischenzeitlich die Führung. Erst nach einer Auszeit schaffte es der Favorit sich zu sammeln. Aber selbst nach dieser, blieb das Spiel der RheinStars zäh. Obwohl sie den Gegnern individuell und körperlich überlegen waren, hatten sie Schwierigkeiten sich in der Zone durchzusetzen und ihre teils sehr guten Chancen zu verwerten. Trier hingegen nahm aufgrund ihrer Unterlegenheit am Brett, in der ersten Halbzeit 12 Zweier-Versuche  weniger, aber war dank besserer Effizienz im Abschluss und beim Dreier, trotzdem nur mit einem Punkt hinten.

Klar war also: In der zweiten Hälfte mussten die Domstädter versuchen effektiver abzuschließen und sich durch Fastbreaks einfache Möglichkeiten zu schaffen. Zumindest die Sache mit den Fastbreaks funktionierte auch auf Anhieb. Wie in einem deja vù der ersten paar Spielminuten, überrollte Köln die Besucher und ging auf einen  16 zu null Lauf, der hauptsächlich durch zahlreiche Steals und die daraus resultierenden Schnellangriffe ermöglicht wurde. Doch auch hier hätte die Chancenverwertung besser sein können, viele einfache Würfe in Korbnähe konnten nicht verwandelt werden und meist  ging auch der zweite Versuch daneben. Möglichkeiten gab es durch die 15 Offensiv Rebounds des dritten Viertels genug, und deshalb ging dieser Abschnitt auch trotz schlechter Ausbeute klar nach Köln. Mit einer 19 Punkte Differenz schien das Spiel dann für beide Teams nach 30 Minuten gelaufen. Im vierten Viertel bot sich den Zuschauern ein unspektakulärer Abschluss zu einem glanzlosen Sieg der RheinStars. Weiterhin holte Köln die meisten Rebounds, doch weiterhin gab es Probleme beim Abschluss. Trier blieb grösstenteils ideenlos, doch Köln ließ unnötige Punkte liegen.

Alles in allem war die Darbietung der Nachwuchsmannschaft nicht sehr erbaulich. Ein Sieg wurde erwartet  und alles andere wäre  aufgrund der Tabellenplatzierung und der individuellen Überlegenheit des Favoriten auch eine herbe Enttäuschung gewesen. Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit konnte man sich jedoch wenigstens noch vor einer Blamage retten. Zwei Punkte bleiben immerhin zwei Punkte und mit denen ist man nun den Playoffs schon wieder ein Stück näher.

Coach Platon Papadopoulos zum Spiel: Es war kein schönes Spiel. Wir haben uns schwer getan, nach dem guten Start ins Spiel, die Intensität und die Aufmerksamkeit hoch zu halten. Auch wenn wir keine Gute erste Halbzeit gespielt haben, habe ich nie dran gezweifelt, dass wir das Spiel gewinnen werden. Die Art und Weise wie wir gespielt haben hätte „schöner“ sein können, aber wie schon große Sportphilosophen bemerkt haben „…Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss…“. Am Ende zählen erstmal die zwei wichtigen Punkte, die es uns ermöglichen mit einem Sieg beim Spiel gegen Ulm den Klassenerhalt zu sichern und damit die Möglichkeit um den Aufstieg in die A-Gruppe zu spielen.

Das wichtige Spiel unserer NBBL RheinStars Köln vs. Ratiopharm Ulm findet am So. den 02.02.2020 um 15:00Uhr in der Halle des ASV-Köln statt!
Das Team freut sich auf eure Unterstützung!

Statistik zum Spiel gegen Young Gladiators Trier hier!

Bericht: Tom Königstein

WNBL -RheinStars Ladies Hürth schlagen sich selbst

In der weiblichen Basketballbundesliga kam es am Wochenende zum Kellerduell in der Gruppe Nordwest. Die RheinStars Ladies Hürth mussten bei den TG Neuss Junior Tigers antreten. Köln/Hürth bislang noch ohne Sieg, Neuss mit einem Sieg knapp davor. Während man das Hinspiel knapp mit drei Punkten gegen die Neusserinnen verlor, wollte man nun das Rückspiel nicht nur gewinnen, sondern auch den direkten Vergleich für sich entscheiden.

Dementsprechend motiviert ging das Team um die Coaches Henle und Trefzger auch ins Rennen. Man merkte in der Anfangsphase die Konzentration der Mädels und sah, das sich die Mannschaft taktisch in den letzten Wochen weiterentwickelt hat. In der Verteidigung funktionierte die Pressverteidigung immer besser und man konnte Neuss immer wieder vor Probleme stellen. Josefine Tautz kontrollierte unter den Körben die Rebounds und verbuchte in den ersten 10 Minuten gleich 7 ihrer 12 Rebounds.

Das erste Viertel ging dann völlig verdient mit 20:16 an die RheinStars Ladies Hürth. Auch der zweite Abschnitt ging dann munter weiter. Isabell Budenz Dreier in der 18. Spielminute und zwei getroffene Freiwürf der Köln/Hürtherinnen brachten das Team zwischenzeitlich auf 9 Punkte in Front. Leider erlaubte man Neuss dann noch 5 Punkte, so dass die Halbzeitführung knappe 6 Pünktchen ausmachte. Mit 41:35 für die RheinStars Ladies Hürth ging es in die Kabine.

Das dies keine komfortable Führung war, zeigte sich dann direkt nach Wiederanpfiff. Die Gastgeberinnen konnten mit einem 6:0 Lauf das Spiel ausgleichen. Von da an wechselte die Führung 11mal bis zum Spielende. Beide Teams waren bemüht den Gegner nicht ins Spiel zurückkommen zu lassen. Leider schienen die RheinStars Ladies Hürth dabei ihren größten Gegner im eigenen Kopf sitzen zu haben. In der Verteidigung ließ man nun viel zu viele einfache Abschlüsse der Gegnerinnen zu. Auch schienen die Neusserinnen engagierter in der Balleroberung zu sein. Der dritte Abschnitt ging dann mit 22:17 an die Gastgeberinnen.

Im Schlussviertel kam dann zu der fahrigen Partie auf dem Feld noch der Umstand dazu, das sowohl Olivia Okpara, bis dato mit 19 Punkten und 15 Rebounds beste Spielerin der Köln/Hürtherinnen, mit ihrem 5.Foul vom Feld musste. Kurz darauf erwischte es auch Sina Römer und Josefine Tautz, die ebenfalls ihre 5.Fouls gepfiffen bekamen. Trotz dieser Schwächung warf man nochmal alles in die Waagschale und versuchte den Sieg auf die Seite der Domstädterinnen zu holen. Neuss führte in der 36. Minute mit 67:64. Dann folgte eine kopflose Phase der RheinStars Ladies Hürth mit vielen gezwungenen Würfen und überhasteten Angriffen. Die Junior Tigers konnten daraus mit einem 8:0 Lauf die Führung siegbringend auf 75:64 ausbauen. Man schaffte es zwar bis zum Ende zu kämpfen und noch 9 Punkte zu machen, allerdings reichte es nicht mehr zum Sieg. Neuss gewinnt damit dieses wichtige Spiel im Hinblick auf die Playdowns mit 80:73.

Am kommenden Sonntag empfangen die RheinStars Ladies Hürth dann um 15 Uhr im APG das Team der Metropol Girls.

Weibliche U16 Regionalliga Endrunde – RheinStars Girls Hürth verpassen Anschluss

In der weiblichen U16 Regionalliga Endrunde wollte das Team um Coach Daniel Henle und Horatio Borghese den Anschluss an die oberen Tabellenplätze wahren. Nach der knappen Niederlage in Herne eine Woche zuvor, hatte man nun die CityBaskets aus Recklinghausen zu Gast in der Bonnstraße in Hürth.

In der Verteidigung sah man sich einem körperlichen Ungleichgewicht gegenüber. Recklinghausen hatte gleich mehrere Spielerinnen, die größer und schwerer waren als unsere Mädels. Daher war die Marschroute in der Verteidigung klar: man wollte den Gegner möglichst wenig unter den Korb lassen und kein Switchen bei Blocksituationen machen. Man konzentrierte sich darauf, den Wurf schwer zu machen und als Team gut zu rebounden. Dies gelang dann auch hervorragend und man konnte Recklinghausens Topscorerin Idziak bei 4 Punkten halten. Das erste Viertel ging trotzdem mit 16:11 an die Gäste. Im Angriff war man leider wieder etwas zu statisch und der Ball wurde teilweise zu langsam bewegt. Dadurch musste man zur Halbzeit mit einem 22:31 Rückstand in die Kabine. Im dritten Viertel offenbarte sich dann leider eine mentale Durststrecke, als man sich einen 8:0 Lauf der Gäste einfing und einige Foulpfiffe seitens der Schiedsrichter ausblieben. Mit 18:7 verlor man das dritte Viertel und ging nun mit einem 20 Punkte Rückstand in die Schlussphase.

Defensiv warf man noch einmal alles in die Waagschale und konnte mit den daraus gewonnen Bällen einen 12:2 Lauf generieren. Doch die CityBaskets fanden die richtigen Mittel gegen die gute RheinStars Verteidigung unter dem Korb. Lilli Keune machte 13 ihrer 19 Punkte in den letzten 4 Minuten, davon 3 Dreipunktetreffer. Immer wieder wurde der Ball zu ihr heraus gepasst und man musste sie frei lassen, da unter dem Korb die großen Spielerinnen der Gäste für Gefahr sorgten.

Am Ende reichten auch die 24 Punkte von Luisa Anderegg nicht aus, um die 70:54 Niederlage zu verhindern. Damit rutschen die RheinStars Girls Hürth auf den 5. Platz in der Regionalligaendrunde ab. Am kommenden Wochenende ist dann der aktuelle Tabellenführer VfL AstroStars Bochum um 11 Uhr zu Gast im APG.

Weibliche U12 Oberliga – Sieg für die Erste und Niederlage für die Zweite

Nach der Hinrunde in der weiblichen U12 Oberliga sieht der Ligamodus vor, das die jeweils besten beiden Teams aus jeder Gruppe plus die beiden besten Dritten eine neue Gruppe bilden und die Saison zu Ende spielen. Aus dieser Gruppe gehen dann die vier besten Teams ins TOP 4 und spielen um den Oberligameistertitel.

Leider sind unsere beiden U12 Mädelsteams nicht dabei. Die zweite Mannschaft belegt zurzeit den 7. Tabellenplatz in der Gruppe 1 und das erste Team war bislang auf dem dritten Platz. Allerdings waren die beiden Dritten der anderen Gruppen etwas besser. So muss auch die erste Mannschaft in der alten Gruppe verbleiben. Allerdings belegt sie damit den 1.Platz in der Gruppe 1, da am Wochenende mit 71:61 gegen die Dragons Rhöndorf gewonnen werden konnte. Andreas Malik, der Coach Daniel Henle vertrat, konnte dabei einem relativ entspannten Sieg der RheinStars Mädels entgegensehen. Obwohl nur 6 Spielerinnen einsatzfähig waren, bestach das Team durch gutes Zusammenspiel und solide Verteidigung.

Die zweite Mannschaft empfing den Hürther BC und startete gut in die Partie. Coach Henle freute sich zunächst über das schnelle Umschalten der Mädels. Leider brach dies in den folgenden Achteln komplett ein und man gestattete Hürth viel zu einfache Körbe. Der eigene Fastbreak wurde kaum mehr genutzt und ein Hauptproblem war das Freimachen und Passen. Am Ende stand eine herbe und unnötige 44:72 Niederlage zu Buche. Jetzt heißt es im Training an den Schwachstellen zu arbeiten, um gestärkt in die kommenden Partien zu gehen.

Am kommenden Wochenende spielt die U12w-2 dann in Rhöndorf. Die U12w-1 darf eine Woche später dann gegen Bergischen Löwen 2 ran.

Oberliga Damen – Im Angriff steckt der Wurm drin

In der Damenoberliga konnten sich unsere Damen in der Tabelle leider nicht weiter nach oben arbeiten. Gegen den Tabellenzweiten gab vor heimischer Kulisse eine 39:63 Niederlage. In einem schwachen Oberligaspiel schenkten sich beide Teams zunächst nichts. In der Verteidigung gingen sowohl die RheinStars als auch die Gäste nicht zimperlich miteinander um. Die Gastgeberinnen konnten immer wieder Würfe des Gegners verhindern oder soweit stören, dass man selbst wieder in Ballbesitz kam. Leider steckt momentan im Angriff irgendwie der Wurm drin. Zu behäbig und zu umständlich agiert das Team um Nico Garziella, wenn der Ball schnell nach vorne gebracht werden soll. Dies nutzten die Gäste besonders eindrucksvoll im zweiten Viertel mit einer Pressverteidigung, durch die unsere Damen mehrere Bälle leichtfertig verloren.

Von diesen kurzen Läufen des Gegners konnte man sich nicht mehr erholen und lief bis zum Ende einem unkomfortablen Rückstand hinterher.

Somit muss man zunächst auf dem 9.Tabellenplatz ausharren. Am kommenden Wochenende besteht dann die Möglichkeit beim Schlusslicht Bergische Löwen 2 sich mit einem Sieg wieder etwas mehr ins Mittelfeld zu bewegen.

NBBL siegt in Derby-Thriller gegen Bonn-Rhöndorf

Nach einer mehrwöchigen Winterpause, wurde der Spielbetrieb am vergangenen Sonntag in der  Nachwuchsbundesliga wieder aufgenommen. Für die RheinStars stand das Rückspiel gegen die Rivalen aus Bonn an, gegen welche man sich in einem spannenden Hinspiel mit drei Punkten geschlagen geben musste. Nach der Heimpleite in der Hinrunde schienen die Playoff- Hoffnungen der Domstädter schon fast gestorben, aber nach einer bisher gelungen Rückrunde, war vor dem Derby noch alles drin.
Ein Sieg war also wie so oft in dieser Saison sehr wichtig, um sich die Hoffnung zu bewahren nicht wieder gegen den Abstieg zu kämpfen.

In den ersten Paar Minuten zeigten sich jedoch beide Teams angesichts der langen Pause etwas überfordert.
Die ersten Angriffe waren chaotisch und beide Mannschaften schienen nicht recht in ihre Systeme zu finden. Erst nach 6 Minuten wurden die Gäste so richtig wach und gingen mit einem überzeugenden 12:0 Lauf, bei dem sie einfache Korbleger generieren konnten, in Führung. Maßgeblich beteiligt an diesem Run war Clemens Mandt, der sich mit zahlreichen Offensiv-Rebounds Abschlüsse erspielte. Durch ein paar Nachlässigkeiten der Kölner schafften es die Hausherren aber, sich nach einem 8 Punkte Rückstand, wieder auf vier Zähler heran zu kämpfen. Zur Erinnerung: Da die RheinStars das Hinspiel mit drei verloren hatten, mussten sie nun mit mindestens vier gewinnen, um sich den direkten Vergleich zu sichern.

Den Sieg klar zu machen gelang im zweiten Viertel jedoch noch nicht. Zwar wurde die Führung in diesem Abschnitt kein einziges Mal abgegeben, aber durch schlechte Closeouts und teilweise fehlende Kommunikation in der Verteidigung war es unmöglich die Bonner über lange Strecken am scoren zu hindern. Vor allem der Bonner Topscorer bereitete der Defense Probleme und erzielte im zweiten Viertel 8 wichtige Punkte.

Dieses wurde aus Sicht der Gäste mit einem Punkt verloren und somit stand es zur Halbzeit 41:38 für Köln. Diese 3 Punkte Führung war für den direkten Vergleich jedoch nicht genug, und um den Sieg in trockene Tücher zu bringen, bedurfte es in der zweiten Halbzeit weiterer Konzentration im Ballvortrag und der Verteidigung, denn mit 13 Turnovern und 52% Feldwurfquote der Gegner, gab es  definitiv noch Luft nach oben.

Und tatsächlich zeigten sich die RheinStars nach der Pause sehr viel wacher als die Hausherren und gingen durch drei Dreier und zwei Korbleger auf einen 13:1 Lauf. Nach einer Auszeit und ein paar klaren Worten schien Bonn sich wieder gefunden zu haben, und mithilfe einiger unnötiger Turnover der Derbyrivalen kämpften sie sich hinter den 10 Punkten ihres Point Guards wieder ins Spiel. Die zwischenzeitliche 15 Punkte Führung für Köln war also komplett zu Nichte gemacht worden und vor dem letzten Abschnitt war dieses spannende Spiel wieder total offen.

Das ganze Spiel über hatte die körperlich überlegene Kölner Mannschaft versucht ihre Gegner Mann zu Mann zu verteidigen. Die individuelle Stärke einiger Gegner und die eigene mangelhafte Helpside hatten den Bonnern jedoch bisher schon 54 Punkte erlaubt, weshalb für die letzten 10 Minuten auf eine Zonenverteidigung umgestellt wurde.

Und diese zeigte sofort Wirkung. Durch eine deutlich bessere Kommunikation, sowie Kampfgeist in der Defense und Entschlossenheit im Angriff, gingen die Gäste, wie auch schon 10 Minuten zuvor, auf einen 9:0 Lauf. Diesmal ließ man sich die Führung jedoch nicht mehr nehmen. Bonn fand kein geeignetes Mittel gegen die Zone und verließ sich einzig und allein auf ihren besten Schützen Lukosius Simonas, welcher 13 seiner 23 Zähler im letzten Abschnitt verbuchte. Diese Taktik nutzte ihnen am Ende aber nichts. Die Domstädter blieben druckvoll im Angriff und ließen nichts mehr anbrennen.

Bei diesem enorm wichtigen Derby ging neben dem Endergebnis und dem direkten Vergleich auch das Rebound und das Assist Duell klar nach Köln. Wie so oft in der laufenden Spielzeit, verkauften sich die RheinStars über weite Strecken unter Wert. Sie waren aber nun auch zum wiederholten Male in der Lage sich in wichtigen Momenten von ihrer besten Seite zu zeigen und gut als Team zusammenzuspielen. Wenn die letzten beiden Spiele der Hauptrunde auch noch gewonnen werden, kann man sogar noch aus eigener Kraft zweiter werden. Nach der Niederlage im Hinspiel hatten viele Gegner das wohl nicht mehr für möglich gehalten…

Coach Platon Papadopoulos zum Sieg: „Ich freue mich sehr für unser Team das nach mehreren Rückschlägen den Kopf nicht hängengelassen hat, an sich glaubt und Charakter zeigt! Wir waren nach den schmerzhaften Niederlagen gegen Heidelberg (-11) und Bonn (-3), in einer sehr schwierigen Ausgangssituation. Wir sind auf Platz 5 in die Rückrunde gestartet und haben mit den Siegen gegen Heidelberg (+12) und Team Bonn/Rhöndorf (+8) nicht nur diese wichtigen Spiele gewonnen, sondern uns auch den jeweiligen direkten Vergleich erkämpft. Somit haben wir uns aktuell auf Platz 3 hochgearbeitet und können mit zwei Siegen gegen Trier und Ulm aus eigener Kraft den 2ten Platz sichern. Es wird keine einfache Aufgabe aber die Entwicklung, der Kampfgeist und der Charakter dieses Teams, gibt mir die Zuversicht dass wir es schaffen können!“

Die letzten zwei Spiele in der Hauptrunde Süd-West wird unser NBBL-Team, in Köln absolvieren:
So. 19.01.2020 15:00Uhr in der Halle 22 der DSHS-Köln:
RheinStars Köln vs. Young Gladiators Trier

So. 02.02.2020 15:00Uhr in der Halle des ASV-Köln:
RheinStars Köln vs. Ratiopharm Ulm

Wir freuen uns auf eure Unterstützung!

Statistik zum Spiel gegen das Team Bonn/Rhöndorf hier!

Bericht: Tom Königstein

WNBL – RheinStars Ladies Hürth mit erneuter Niederlage

In der Gruppe Nordwest der WNBL hatten die RheinStars Ladies Hürth die OSC Junior Panthers zu Gast. Im Hinspiel musste man sich 61:51 geschlagen geben. Dies wollte man nun in eigener Heimhalle gerade rücken.

Die Partie begann ausgeglichen mit starken Aktionen auf beiden Seiten. Kein Team konnte sich entscheidend in den Vordergrund spielen. Nach den ersten 10 Minuten stand es 20:21 für die Gäste. Die Coaches Henle und Trefzger versuchten die Konzentration der Mädels hoch zu halten, was sich im weiteren Verlauf als gute Marschroute erwies. Das zweite Viertel war durch gute Verteidigung geprägt, bei der die Köln/Hürtherin das etwas bessere Ende hatten. 13 zu 11 konnte man OSC in die Schranken weisen. Es blieb damit eine spannende Partie. Auch nach der Pause war das Spiel durch rasante Angriffe und beherzte Defense auf beiden Seiten gekennzeichnet. Die RheinStars Ladies Hürth konnten im dritten Viertel besonders durch Katharina Berg, die am Ende mit 18 Punkten beste Werferin auf Seiten der Gastgeberinnen wurde, immer wieder wichtige Akzente setzen, um im Spiel zu bleiben.

Allerdings war die Trefferquote der Gäste zu gut an diesem Tag. Immer wenn man den Rückstand durch eigene gute Aktionen verkürzen konnte, fand OSC eine passende Antwort. Nationalspielerin Frieda Bühner machte insgesamt 22 Punkte und war für die Köln/Hürther Defense oft nicht zu stoppen. Auch Olivia Okparas 19 Rebounds konnten daran nichts ändern. Am Ende versuchte man taktisch noch einmal alles, um den Sieg irgendwie auf RheinStars Ladies Hürth Seite zu bekommen, aber die Junior Panthers lösten alle Aufgaben souverän.

“Wir sind trotz der Niederlage sehr zufrieden mit dem Team, das sich die letzten Spiele immer weiter entwickelt hat. Heute haben wir endlich als Team auch mehr freie Würfe genommen, als dies noch am Saisonanfang der Fall war”, resümierte Coach Henle die Leistung seines Teams nach der Partie.

Damit bleiben die RheinStars Ladies Hürth leider ohne Sieg auf dem letzten Tabellenplatz und haben kommendes Wochenende in Neuss ein Schicksalsspiel für die Playdowns. Neuss ist direkter Tabellennachbar und wird wahrscheinlich mit in die Playdown-Gruppe mit den RheinStars Ladies Hürth gehen. Dabei werden die Ergebnisse aus der Hauptrunde mitgenommen. Im direkten Vergleich wäre ein Sieg extrem wichtig, da das Hinspiel 59:62 verloren wurde.

 

U16 weiblich Regionalliga – RheinStars Girls Hürth geben Sieg aus der Hand

In der weiblichen U16 Regionalliga Hauptrunde mussten unsere RheinStars Girls Hürth am Samstag nach Herne fahren. Nach den beiden Auftaktsiegen im vergangenen Jahr wollte das Team um Coach Daniel Henle die Tabellenspitze natürlich verteidigen. Allerdings kommen jetzt die schweren Gegner in der Liga. Herne gehört definitiv mit dazu. Man merkte dem Team an, dass das Winterturnier Anfang des Jahres bei ALBA Berlin gutgetan hatte, denn man startete mit Spannung und Konzentration in die Partie. Nach 5 Minuten war man mit 14:4 in Führung gegangen. Herne fing sich dann schnell und konnte sich herankämpfen. Das erste Viertel ging sogar 24:19 an die Gastgeberinnen.

Im zweiten Viertel fielen die RheinStars Girls dann leider in ein kleines Loch, was Herne souverän ausnutzte. In der Verteidigung ließ man die Gegenspielerin zu leicht zum Korb kommen. Dies führte in der Folge zu einem 6 Punkte Rückstand zur Halbzeit.

Die Coaches Henle und Borghese forcierten daraufhin die Defense im dritten Viertel, was wesentlich besser gelang als in der ersten Hälfte. Auch im Angriff konnte man nun mehr Akzente setzen. Völlig zu Recht ging das dritte Viertel damit 23:18 an Köln/Hürth. Luisa Anderegg hatte hier ihre beste Phase und machte 13 ihrer insgesamt 25 Punkte.

Das Spiel war nun auf Augenhöhe und es ging munter hin und her. Die Führung wechselte mehrmals, wobei kein Team sich entscheidend absetzen konnte. In der 38. Minute wurde Nora van Loo gefoult und konnte beide Freiwürfe sicher verwandeln. Sie baute die Führung für die RheinStars Girls Hürth damit auf 4 Punkte aus. Man musste nun diesen Vorsprung die letzten 1:47 Minuten über die Zeit bringen. Leider kassierte man direkt im Anschluss einen Dreier, womit Herne bis auf einen Punkt verkürzte. Die Mädels agierten jetzt leider zu hektisch im Angriff und konnten nicht direkt punkten. Herne nutzte dies für den Führungswechsel. Nach einem weiteren Ballverlust konnte man Herne nur mit Foul stoppen, was durch die erreichte Teamfoulgrenze zu Freiwürfen führte. Die Gastgeberinnen konnten jedoch nur einen versenken und waren damit mit 80:78 in Führung. Coach Henle nahm eine Auszeit und versuchte seinen Mädels den Weg zum Korberfolg aufzuzeigen. Leider fehlte auch hier die Übersicht auf dem Feld und man vergab diese wichtige Chance. Es musste wieder ein schnelles Foul her, da Herne sonst die Zeit runtergespielt hätte. Es wurde wieder nur einer getroffen und die RheinStars Girls Hürth hatten mit einem Dreier nochmal die Möglichkeit, sich in die Overtime zu retten. Leider gelang dieser Treffer nicht mehr und man musste sich am Ende nach einer starken zweiten Halbzeit mit 81:78 geschlagen geben. Damit rutscht man in der Tabelle leider auf den 4. Platz ab. Am kommenden Samstag kommt es dann in der Bonnstraße in Hürth zum richtungsweisenden Spiel gegen CityBaskets Recklinghausen, die momentan Tabellenzweiter sind. Um oben dran zu bleiben, muss man gewinnen. In der Vorrunde hat man in Recklinghausen eine 73:43 verloren.

Es wird also spannend am Samstag.

Mathilde Ruin mit Zug zum Korb