WNBL -RheinStars Ladies Hürth schlagen sich selbst

In der weiblichen Basketballbundesliga kam es am Wochenende zum Kellerduell in der Gruppe Nordwest. Die RheinStars Ladies Hürth mussten bei den TG Neuss Junior Tigers antreten. Köln/Hürth bislang noch ohne Sieg, Neuss mit einem Sieg knapp davor. Während man das Hinspiel knapp mit drei Punkten gegen die Neusserinnen verlor, wollte man nun das Rückspiel nicht nur gewinnen, sondern auch den direkten Vergleich für sich entscheiden.

Dementsprechend motiviert ging das Team um die Coaches Henle und Trefzger auch ins Rennen. Man merkte in der Anfangsphase die Konzentration der Mädels und sah, das sich die Mannschaft taktisch in den letzten Wochen weiterentwickelt hat. In der Verteidigung funktionierte die Pressverteidigung immer besser und man konnte Neuss immer wieder vor Probleme stellen. Josefine Tautz kontrollierte unter den Körben die Rebounds und verbuchte in den ersten 10 Minuten gleich 7 ihrer 12 Rebounds.

Das erste Viertel ging dann völlig verdient mit 20:16 an die RheinStars Ladies Hürth. Auch der zweite Abschnitt ging dann munter weiter. Isabell Budenz Dreier in der 18. Spielminute und zwei getroffene Freiwürf der Köln/Hürtherinnen brachten das Team zwischenzeitlich auf 9 Punkte in Front. Leider erlaubte man Neuss dann noch 5 Punkte, so dass die Halbzeitführung knappe 6 Pünktchen ausmachte. Mit 41:35 für die RheinStars Ladies Hürth ging es in die Kabine.

Das dies keine komfortable Führung war, zeigte sich dann direkt nach Wiederanpfiff. Die Gastgeberinnen konnten mit einem 6:0 Lauf das Spiel ausgleichen. Von da an wechselte die Führung 11mal bis zum Spielende. Beide Teams waren bemüht den Gegner nicht ins Spiel zurückkommen zu lassen. Leider schienen die RheinStars Ladies Hürth dabei ihren größten Gegner im eigenen Kopf sitzen zu haben. In der Verteidigung ließ man nun viel zu viele einfache Abschlüsse der Gegnerinnen zu. Auch schienen die Neusserinnen engagierter in der Balleroberung zu sein. Der dritte Abschnitt ging dann mit 22:17 an die Gastgeberinnen.

Im Schlussviertel kam dann zu der fahrigen Partie auf dem Feld noch der Umstand dazu, das sowohl Olivia Okpara, bis dato mit 19 Punkten und 15 Rebounds beste Spielerin der Köln/Hürtherinnen, mit ihrem 5.Foul vom Feld musste. Kurz darauf erwischte es auch Sina Römer und Josefine Tautz, die ebenfalls ihre 5.Fouls gepfiffen bekamen. Trotz dieser Schwächung warf man nochmal alles in die Waagschale und versuchte den Sieg auf die Seite der Domstädterinnen zu holen. Neuss führte in der 36. Minute mit 67:64. Dann folgte eine kopflose Phase der RheinStars Ladies Hürth mit vielen gezwungenen Würfen und überhasteten Angriffen. Die Junior Tigers konnten daraus mit einem 8:0 Lauf die Führung siegbringend auf 75:64 ausbauen. Man schaffte es zwar bis zum Ende zu kämpfen und noch 9 Punkte zu machen, allerdings reichte es nicht mehr zum Sieg. Neuss gewinnt damit dieses wichtige Spiel im Hinblick auf die Playdowns mit 80:73.

Am kommenden Sonntag empfangen die RheinStars Ladies Hürth dann um 15 Uhr im APG das Team der Metropol Girls.

WNBL – RheinStars Ladies Hürth mit erneuter Niederlage

In der Gruppe Nordwest der WNBL hatten die RheinStars Ladies Hürth die OSC Junior Panthers zu Gast. Im Hinspiel musste man sich 61:51 geschlagen geben. Dies wollte man nun in eigener Heimhalle gerade rücken.

Die Partie begann ausgeglichen mit starken Aktionen auf beiden Seiten. Kein Team konnte sich entscheidend in den Vordergrund spielen. Nach den ersten 10 Minuten stand es 20:21 für die Gäste. Die Coaches Henle und Trefzger versuchten die Konzentration der Mädels hoch zu halten, was sich im weiteren Verlauf als gute Marschroute erwies. Das zweite Viertel war durch gute Verteidigung geprägt, bei der die Köln/Hürtherin das etwas bessere Ende hatten. 13 zu 11 konnte man OSC in die Schranken weisen. Es blieb damit eine spannende Partie. Auch nach der Pause war das Spiel durch rasante Angriffe und beherzte Defense auf beiden Seiten gekennzeichnet. Die RheinStars Ladies Hürth konnten im dritten Viertel besonders durch Katharina Berg, die am Ende mit 18 Punkten beste Werferin auf Seiten der Gastgeberinnen wurde, immer wieder wichtige Akzente setzen, um im Spiel zu bleiben.

Allerdings war die Trefferquote der Gäste zu gut an diesem Tag. Immer wenn man den Rückstand durch eigene gute Aktionen verkürzen konnte, fand OSC eine passende Antwort. Nationalspielerin Frieda Bühner machte insgesamt 22 Punkte und war für die Köln/Hürther Defense oft nicht zu stoppen. Auch Olivia Okparas 19 Rebounds konnten daran nichts ändern. Am Ende versuchte man taktisch noch einmal alles, um den Sieg irgendwie auf RheinStars Ladies Hürth Seite zu bekommen, aber die Junior Panthers lösten alle Aufgaben souverän.

“Wir sind trotz der Niederlage sehr zufrieden mit dem Team, das sich die letzten Spiele immer weiter entwickelt hat. Heute haben wir endlich als Team auch mehr freie Würfe genommen, als dies noch am Saisonanfang der Fall war”, resümierte Coach Henle die Leistung seines Teams nach der Partie.

Damit bleiben die RheinStars Ladies Hürth leider ohne Sieg auf dem letzten Tabellenplatz und haben kommendes Wochenende in Neuss ein Schicksalsspiel für die Playdowns. Neuss ist direkter Tabellennachbar und wird wahrscheinlich mit in die Playdown-Gruppe mit den RheinStars Ladies Hürth gehen. Dabei werden die Ergebnisse aus der Hauptrunde mitgenommen. Im direkten Vergleich wäre ein Sieg extrem wichtig, da das Hinspiel 59:62 verloren wurde.

 

WNBL – Leider keine Belohnung für RheinStars Ladies Hürth

Am 3. Advent wollten die RheinStars Ladies Hürth sich endlich den langersehnten ersten Sieg holen. Bei den SteelFire 3-2-1, einem Kooperationsteam aus den Vereinen TSV Hagen, Herner TC und VfL AstroStars Bochum, konnten sich unsere Mädels trotz starker Leistungssteigerung nicht belohnen.

Die Coaches Daniel Henle und Martin Trefzger hatten das Team defensiv gut eingestellt, das sah man bereits im ersten Viertel. Ein konzentrierter Start der Köln-Hürtherinnen führte zu einer zwischenzeitlichen 7 Punkte Führung. Dann schlichen sich erste Fehler ein und SteelFire konnte aufholen. Das erste Viertel endete dann knapp mit 22:17 für die Gastgeberinnen.

Das zweite Viertel begann dann leider mit einer Powerphase der Gastgeberinnen. Mit einem 8:0 Lauf bestimmte SteelFire die ersten 5 Minuten das Viertel. Erst Nora van Loo konnte in der 16. Minute den ersten RheinStars Ladies Hürth Punkt erzielen und leitete damit eine gute Phase für ihr Team ein. Bis zum Halbzeitpfiff konnte man den Rückstand auf 27:36 verkürzen und blieb so in Schlagdistanz. In der Pause schworen die Coaches die Mädels nochmal auf die Defenseaufgaben ein. Die ersten 8 Minuten hielten die Köln-Hürtherinnen gut dagegen und konnten immer wieder mit tollen Punkten an SteelFire dran bleiben.

Josi Tautz musste allerdings früh mit ihrem vierten Foul vom Parkett gehen. Olivia Okpara, die mit 15 Punkten und 17 Rebounds beste Spielerin der RheinStars Ladies Hürth war, konnte Nationalspielerin Sarah Polleros gut in Schach halten. Sie machte zwar 18 Punkte und wurde somit zum Topscorer der Partie, allerdings hielt Okpara sie damit fast 10 Punkte unter ihrem Saisonschnitt.

Ein 7:0 Lauf gegen Ende des dritten Viertels verschaffte SteelFire eine komfortable 22 Punkte Führung.

Doch von Aufgeben war bei den RheinStars Ladies Hürth nichts zu sehen. Ein 13:0 Lauf mitte des Viertels verkürzte den Rückstand auf 58:47. In der Schlussphase wäre es dann fast noch einmal richtig spannend geworden, als die Köln-Hürtherinnen bis auf 9 Punkte herankamen. In der Verteidigung schaffte die Zonenpresse und die Zonenverteidigung Stabilität und sicherte den RheinStars Ladies Hürth Rebound um Rebound. Leider wurde wieder zuviele einfache Korbchancen vergeben, so dass die Belohnung mit einem Sieg ausblieb.

Am Ende reichte es wieder nicht zu einem Sieg, allerdings sind die Coaches mit Leistungssteigerung

WNBL – RheinStars Ladies Hürth weiter ohne Sieg

Am zweiten Advent mussten unsere WNBL Mädels nach Osnabrück zu den Junior Panthers reisen. Nachdem Headcoach Steffi Lippolt durch ihre Schwangerschaft nicht weiter zur Verfügung steht, übernehmen von jetzt an die Coaches Daniel Henle und Martin Trefzger das Team.

Die RheinStars Ladies Hürth mussten auf Laila Kock verzichten, die sich kurz zuvor eine Fußverletzung zugezogen hatte. Trotzdem waren die Mädels hochmotiviert, den ersten Saisonsieg einzufahren. Dementsprechend engagiert gingen die Köln-Hürtherinnen ins Rennen. Luisa Anderegg bekam von den Coaches den Sonderauftrag Tessa Strompen, die aufgrund einer langen Verletzung ihr erstes WNBl Spiel bestritt, zu verteidigen. Dies löste sie hervorragend und konnte Strompen am Ende bei 15 Punkten halten. Normalerweise ist sie für weit mehr bekannt.

Das erste Viertel war hart umkämpft und endete knapp 18:17 für die Junior Panthers.

Im zweiten Durchgang konnten die Gastgeberinnen dann etwas die Schlagzahl erhöhen und die Führung in der 15. Minute auf 27:18 ausbauen. Dann folgte eine gute Phase der RheinStars Ladies Hürth, die mit einem 7:0 Lauf zum Halbzeitstand von 31:29 für OSC verkürzen konnten.

Das dritte Viertel war mit die beste Leistung, die die Gäste heute zeigten. Mit sehr guter Vertedigung stoppte man nahezu jeden Schnellangriff der Osnabrückerinnen und hielt diese bei nur 8 Punkten. Selbst konnte man durch schnelles Umschalten immer wieder den Ball in den Korb legen. Mit einem 11:0 Lauf, gekrönt von einem dreier von Katharina Berg ging man mit einer 7 Punkte Führung in das Schlussviertel.

Diese Euphorie konnte man allerdings nicht in den ersten Minuten des vierten Viertels konservieren. Die Junior Panthers nutzten diese Schwächephase der Köln-Hürtherinnen gnadenlos aus und legten einen 8:0 Lauf aufs Parkett. Das Trainergespann Henle/Trefzger nahm sofort eine Auszeit und versuchte das Team wieder in die Spur zu bringen. Ob es an der steigenden Müdigkeit oder an der zu frühen Sicherheit der Führung lag, die Mannschaft war völlig von der Rolle. Es folgte ein weiterer 10:0 Lauf, der den OSC eine komfortable 57:46 Führung 4 Minuten vor Ende bescherrte. Erst in der 36. Minute fiel der erste Feldkorb für die RheinStars Ladies Hürth, die sich nicht aufgaben und tapfer weiter kämpften. Man konnte nochmal auf 6 Punkte verkürzen, aber die Zeit wurde clever von den Junior Panthers ausgespielt. Am Ende musste man durch diese 61:51 Niederlage weiter auf den ersten Saisonsieg in der WNBL warten.

Beste Werferin auf Seiten der RheinStars Ladies Hürth waren Olivia Okpara mit 18 Punkten und Katharina Berg mit 13 Punkten.

Am kommenden Sonntag steht das nächste Auswärtsspiel bei SteelFire 3-2-1 an.

WNBL – RheinStars Ladies Hürth verlieren knapp gegen BG Bonn

Am fünften Spieltag der weiblichen Nachwuchsbasketballbundesliga in der Gruppe Nordwest empfing unsere Kooperationsmannschaft die RheinStars Ladies Hürth die Gäste der BG Bonn.

Für die noch sieglosen Köln-Hürtherinnen begann das Spiel wie erwartet kämpferisch. Beide Teams schenkten sich in der Verteidigung nichts und ließen dem Gegner wenig freie Aktionen im Angriff. Obwohl der Anfang aus Sicht der Hausherrinen mit 11:1 vielversprechend war, gelang es den Bonnerinnen wieder in die Spur zu kommen.

Das erste Viertel endete mit einer knappen 16:15 Führung für die Gäste.

Co-Trainer Niklas Schöttke, der die schwangere Steffi Lippolt, vertrat, stellte nun in der Verteidigung etwas um, was im zweiten Abschnitt zu einer stabileren Reboundarbeit führte. Daraus resultierten dann schöne Angriffe nach vorne und die RheinStars Ladies Hürth konnten sich dieses Viertel mit 16:12 sichern, was eine 31:28 Führung zur Pause bedeutete.

Dann aber verschliefen die Gastgeberinnen den Anfang im dritten Viertel und BG Bonn zog mit einem Lauf vorbei.

Vor allem die Bonnerin Greta Kröger, die mit 26 Punkten herausragende Spielerin dieser Partie war, trug mit zwei Dreiern in dieser Phase zur zwischenzeitlichen 42:35 Führung der Gäste bei. Danach folgte ein Lauf der RheinStars Ladies Hürth, die mit Nora van Loo und ihren insgesamt 19 Punkten das Spiel wieder knapp gestalten konnten.

22:17 gingen diese 10 Minuten an die Bonnerinnen. Die Führung wechselte nun wieder auf Seiten der Gäste. In einem spannenden Schlusskrimi blieb das Spiel hart umkämpft und die Führung wechselte mehrmals. Olivia Okpara dominierte unter den Brettern ihre Reboundhoheit und sicherte sich insgesamt 17 Rebounds. Aber auch ihre 14 Punkte konnten am Ende eine knappe 61:64 Niederlage nicht verhindern.

Damit kann der Aufsteiger BG Bonn den dritten Sieg in Folge feiern und klettert in der sehr ausgeglichenen Tabelle auf den zweiten Platz. Zusammen mit den Metropol Girls, den SteelFire 3-2-1 und den TG Neuss Junior Tigers sind alle Teams mit drei Siegen und zwei Niederlagen Punktgleich. Dahinter folgen dann die OSC Junior Panthers mit jeweils zwei Siegen und Niederlagen und dann die noch sieglosen RheinStars Ladies Hürth. Am 08.12.19 gehts für das Team weiter im schweren Auswärtsspiel bei dem Tabellennachbarn aus Osnabrück. Dieses Spiel kann bereits als Endspiel bezeichnet werden, wenn man Chancen auf eine Playoffteilnahme aufrecht erhalten will.

WNBL – RheinStars Ladies Hürth unterliegen bei Metropol

Für die noch sieglosen RheinStars Ladies Hürth stand mit dem Spiel in Recklinghausen bei den Metropol Girls eine schwere Aufgabe an. Co-Trainer Niklas Schöttke, der Trainerin Steffi Lippolt vertrat, versuchte die Mädels dementsprechend einzustellen. Man merkte jedoch von Anfang an die Nervosität. Besonders im Passspiel der Köln-Hürtherinnen steckte der Wurm drin. Metropol verteidigte aggressiv und zwand die Gäste immer wieder zu schlechten Pässen. daraus resultierten viele einfache Körbe für die Metropol Girls. Mit 13:26 waren die RheinStars Ladies Hürth bereits nach 10 Minuten im Hintertreffen.

Das zweite Viertel konnte etwas besser gestaltet werden, musste aber dann auch mit 15:11 an Metropol abgegeben werden.

Nach der Pause drehten die Gastgeberinnen die Schlagzahl höher und die Köln-Hürtherinnen trafen zuviele hektische Entscheidungen, die Metropol zu leichten Korberfolgen verhalf. Mit 30:11 fiel dieses Viertel viel zu hoch aus für Metropol. Es sah nach einer noch höheren Klatsche aus, aber die Mädels bissen nochmal die Zähne zusammen und erkämpften sich im Schlussviertel mit 17:17 zumindest einen Achtungserfolg.

Am Ende musste man Metropol den 88:52 Sieg neidlos gönnen, die über alle Teile hinweg das bessere Team waren.

Für die RheinStars Ladies Hürth ist die Situation damit nicht besser geworden. Man vebleibt auf dem letzten Platz in der Gruppe Nordwest. Am 17.11.19 um 15 Uhr empfängt man mit der BG Bonn 92 dann den Tabellendritten und hofft dort mit einem Sieg Boden um Kampf um die Playoffs gut zu machen. Das Spiel findet wieder in der Bonnstr. 59 in Hürth statt. Der Eintritt ist wie immer frei.

WNBL – RheinStars Ladies Hürth scheitern knapp an der TG Neuss Junior Tigers

Am zweiten Spieltag der weiblichen Nachwuchsbundesliga empfingen die RheinStars Ladies Hürth die TG Neuss Junior Tigers. In der Bonnstraße in Hürth kam es zu einem spannenden Kellerduell in der Gruppe Nordwest. Die Gastgeberinnen auf Platz 6 gegen die Gäste auf Platz 5. Für ein Team würde es nach dem Spiel in der Tabelle nach oben gehen.

Trainerin Steffi Lippold konnte mit einer vollen Bank ins Rennen gehen. Man merkte bereits im ersten Viertel, das es heute ein hart umkämpftes und intensives Spiel werden würde. Die Gäste gingen zunächst in Führung und zwangen die RheinStars Ladies Hürth immer wieder zu Fehlpässen. Man merkt dem Team in vielen Phasen die fehlende Erfahrung an. Zu hektisch im Angriff und schlechtes Passspiel führen zu einer 18:13 Führung für Neuss nach dem ersten Spielabschnitt.

Die Köln-Hürtherinnen kämpften sich immer wieder heran, konnten aber keine entscheidenden Impulse im Angriff setzen. So blieben die Tigers zur Pause mit 35:27 in Führung. Um in Schlagnähe zu bleiben, stellte Steffi Lippold auf Zonenverteidigung um. Dies zeigte zunächst Wirkung. Man stand nun sicherer und konnte im Rebound Boden gut machen. Bis auf 4 Punkte kam zum Ende des dritten Viertels heran.

Die letzten 10 Minuten versprachen also weiterhin Spannung für die ca. 80 Zuschauer. In der 35. Minute stand es auf einmal nur noch 51:52 aus Sicht der Hausherrinnen. Olivia Okpara, die am Ende mit 14 Rebounds und 10 Punkten ein Doubledouble verbuchen konnte, bekam in dieser entscheidenden Phase ihr 5.Foul gepfiffen. Die RheinStars Ladies Hürth waren kurz davor, das Spiel zu drehen. Neuss spielte dies natürlich in die Karten. Der Spielstand blieb nun weiterhin eng, aber Lippolds Team musste sich im Ballvortrag gegen die Neusser Pressverteidigung aufreiben. Dies kostete viel Kraft, die dann im Angriff fehlte. Nicht zuletzt wurde dies an der Freiwurflinie sichtbar. Nur die Hälfte der zugesprochenen Freiwürfe konnten versenkt werden. Gerade am Ende blieb dadurch das Momentum aus, dem Spiel noch die Wende zu geben.

Man versuchte die Uhr zu stoppen und so Neuss ebenfalls an der Linie die Punkte verdienen zu lassen. Diese waren am heutigen Tag allerdings zu souverän. Mit 62:59 ging es in die letzte Auszeit. Die RheinStars Ladies Hürth mussten nun alles auf eine Karte setzen. Josephine Tautz, die auf Seiten der Gastgeberinnen mit 12 Punkten beste Werferin wurde, versuchte sich im letzten Angriff an einem Distanzwurf jenseits der Dreipunktelinie. Leider verfehlte der Wurf knapp sein Ziel und Neuss konnte den Sieg für sich verbuchen.

Dadurch verbleiben die RheinStars Ladies Hürth auf dem letzten Tabellenplatz der Gruppe Nordwest, während Neuss auf den dritten Platz hochklettert.

Am kommenden Wochenende reist man zu den Metropol Girls, die trotz ihrer überraschenden Niederlage in Bonn auf dem ersten Platz stehen.

Das nächste Heimspiel findet wieder in der Bonnstraße in Hürth am 17.11.19 um 15 Uhr statt. Dann wird es gegen BG Bonn 92 gehen.

 

WNBL – RheinStars Ladies Hürth starten mit Niederlage

Am Samstag empfingen die RheinStars Ladies Hürth in ihrem Auftaktspiel in der WNBL-Gruppe Nordwest das Team der SteelFire 3-2-1. Trainerin Steffi Lippold musste beim ersten Spiel verletzungsbedingt auf die Spielerinnen Komal und Kiran Singh verzichten. Dazu kam, das Josephine Tautz wegen fehlender Passunterlagen noch nicht eingesetzt werden konnte. Trotzdem starteten die RheinStars Ladies Hürth vielversprechend. Lange Zeit war das Spiel ausgeglichen und die Gastgeberinnen konnten der körperlichen Überlegenheit der Gäste paroli bieten.

Dann legten die Ruhrpottlerinnen haben mit einem 10:0 Run den Grundstein für den Erfolg. Mit 26:16 ging das erste Viertel an SteelFire 3-2-1.

Die Köln-Hürtherinnen verschliefen im zweiten Viertel den Anschluss und mussten zusehen, wie die Gäste davonzogen. Im Angriff herrschte zu wenig Bewegung und es wurden kaum freie Würfe genommen. Man bemühte sich zwar zum Korb zu ziehen, aber die Abwehr mit Centerspielerin Sarah Polleros stand gut und konnte ein ums andere Mal diese Bemühungen stoppen. Zur Pause sah man sich einem 45:26 Rückstand gegenüber.

Trainerin Steffi Lippold versuchte alles, stellte auf Zone um, gab lautstark Anweisungen von Außen. Defensiv konnte man dies nun etwas besser in den Griff bekommen. Allerdings muss man dazu sagen, das SteelFire 3-2-1 nun auch munter durchwechselte und eher mit der zweiten Fünf spielte. Im Angriff klappte erneut wenig, auch wenn man das Viertel mit 10:9 gewinnen konnte. Boden machte man damit jedoch nicht gut.

Erst im letzten Viertel wachten die RheinStars Girls Hürth auf und konnten nun wesentlich kämpferischer in die Zweikämpfe gehen. Nach kurzen Läufen, in denen man zwischenzeitlich auf 10 Punkte herankam, wechselte Michal Chudzicki, der Trainer von SteelFire 3-2-1 wieder seine Starting Five ein. Mit 18:15 gewannen die Gäste den letzten Spielabschnitt und feiern so mit dem 72:51 ihren ersten WNBL Sieg der Saison. Schmerzlich war auch die schlechte Freiwurfausbeute der Gastgeberinnen. Nur 8 der insgesamt 27 Versuche fand sein Ziel.

Sarah Polleros kam am Ende auf 25 Punkte und wurde damit Topscorerin der Partie. Auf Seiten der RheinStars Ladies Hürth war Isabell Budenz mit 17 Punkten beste Werferin. Olivia Okpara konnte mit einem Double Dounle (14 Punkte, 13 Rebounds) ebenfalls ihre Klasse zeigen.

Insgesamt blieb das Team aber über weite Strecken zu blass im Angriff. Da die anderen Spiele von diesem Spieltag erst am 20.10. ausgetragen werden, kann jetzt noch keine Aussage über den Tabellenplatz getroffen werden.

Das nächste Spiel für die RheinStars Ladies Hürth findet am 03.11.19 um 15 Uhr wieder in der Bonnstr. statt. Zu Gast ist dann das Team der TG Neuss Junior Tigers.

 

Jugendbundesligen starten in die Saison

Am kommenden Wochenende beginnt für die Jugendbundesligen in der JBBL, NBBL und in der WNBL der Wettkampfalltag.

Den Auftakt machen die RheinStars Ladies Hürth in der Nordwest-Gruppe der WNBL am Samstag, 12.10.19 um 16 Uhr im Gymnasium Bonnstr. 59 in Hürth gegen die WNBL Kooperation SteelFire 3-2-1, bestehend aus den teilnehmenden Vereinen Herner TC / VfL AstroStars Bochum 1848 und TSV Hagen 1860. Trainerin Steffi Lippold freut sich nun endlich auf den Saisonstart. Nach einer langen Vorbereitung wollen die Mädels zeigen, was in ihnen steckt. Letzte Saison rutschen Die RheinStars Ladies Hürth in die Play Downs, konnten dort aber den ersten Platz in ihrer Gruppe machen und somit die Liga halten.

 

Am Sonntag den 13.10.19 dürfen dann auch die Jungs ins Spielgeschehen eingreifen. Die JBBL um Trainer Kenneth Pfüller muss in der Gruppe 5 bei den Young Gladiators Trier antreten. Die NBBL spielt in der Gruppe Südwest und empfängt am Sonntag in Halle 22 an der DSHS Köln um 15 Uhr das Team USC Heidelberg. Die RheinStars Köln, die von Platon Papadopoulos gecoacht werden, mussten letzte Saison durch die Play Downs, konnten aber die Liga erfolgreich halten. Heidelberg ist Liganeuling und konnte sich erfolgreich durch die Qualifikation kämpfen.

Bei allen Spielen ist der Eintritt frei.

 

Try Outs WNBL

Wenn Mädels der Jahrgänge 2004 und 2005 sich für U16 Basketball und der Jahrgänge 2002 und 2003 sich für U18 Basketball bei den RheinStars Köln interessieren, meldet Euch gerne bei Daniel Henle, d.henle@sg-rheinstars-koeln.de