JRLU16 weiblich – RheinStars Girls Hürth beenden Vorrunde als 3.

Die RheinStars Girls Hürth beenden die Vorrunde in der weiblichen Jugendregionalliga 2 als Tabellendritter. Beim TSV Hagen konnte Coach DAniel “H” Henle einen 63:58 Sieg einfahren. Dabei musste er auf Luisa Anderegg, die zeitgleich mit den RheinStars Ladies Hürth ein WNBL Spiel hatte, und Nora van Loo, die aufgrund einer Familienfeier nicht dabei sein konnte, verzichten.

Da beide Teams bereits für die weiterführende Hauptrunde qualifiziert waren, ging es in diesem Spiel nur noch um den Kampf um Platz 3 oder 4. Für Coach Henle war es aber trotzdem ein wichtiges Spiel, da es zum einen das Team forderte, die fehlenden Spielerinnen zu kompensieren, zum anderen Abläufe im Spiel ohne großen Druck weiter einzuüben. Und natürlich wollte man neben einem positiven Erlebnis auch einen zukünftigen Gegner analysieren.

Das Spiel begann zunächst mit einem starken Start der RheinStars Girls Hürth. Nach einem 9:0 Lauf zwang man den Hagener Coach zu einer frühen Auszeit. Dies zeigte Wirkung, kamen die Hagener Mädels nun besser ins Spiel und konnten den Köln-Hürtherinnen Paroli bieten. Mit 20:17 für unsere Mädels endete der erste Spielabschnitt.

Von da an sollte das Spiel bis zum Ende knapp bleiben. Die Führung wechselte ständig und beide Teams konnten keine entscheidenden Akzente in Richtung Sieg setzen. Erst in der 34. Spielminute konnten die RheinStars Girls Hürth das Heft übernehmen. Einem 8:0 Lauf konnte Hagen in dieser Phase nichts entgegen setzen. Während sich die Gastgeberinnen 40 Sekunden vor Ende der Partie bis auf 5 Punkte wieder herangekämpft hatten, beendete Martha Schwab mit einem Dreier jegliche Hoffnung Hagens auf einen Sieg. 63:55 stand es nun aus Köln-Hürther Sicht. Hagen versuchte nocheinmal alles und stoppte die Uhr durch schnelle Fouls. Leider war die Freiwurfquote erneut nicht gut und alle Freiwürfe wurden vergeben. Aber die Zeit war schon zu weit heruntergelaufen, als das der folgende Dreier von Hagen den Sieg noch gefährden konnte. Marilena Schade wurde mit 15 Punkten beste Werferin der RheinStars Girls Hürth.

Nun hat das Team eine kleine Pause bis zum Wochenende 14./15.12. Dann beginnt dort die Hauptrunde für die besten 8 Teams beider Jugendregionalligagruppen. Die RheinStars Girls Hürth werden dabei auf die Teams aus Bochum, Bonn, Baskets Duisburg, Opladen, Herne, Recklinghausen und Hagen treffen. Der Modus ist dann Hin- und Rückspiel. Die Tabellenerste der Abschlusstabelle ist dann westdeutscher Meister und die ersten beiden Teams werden für die Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft qualifiziert sein.

Martha Schwab lässt ihre Gegenspielerin stehen

 

weibliche U16 Regionalliga – Hauptrunde erreicht

Die RheinStars Girls Hürth haben mit dem 75:46 Sieg gegen die Dragons Rhöndorf die Qualifikation zur Hauptrunde der besten 8 erreicht.

Am vorletzten Spieltag der Vorrunde in der Jugendregionalliga U16 weiblich konnte Coach Daniel Henle wieder auf fast alle Spielerinnen zurückgreifen. Bei Mathilde Ruin und Lucia Borghese war durch Krankheit die Woche über unklar, ob ein Einsatz am Wochenende möglich ist. Die Gäste waren nur mit 8 Spielerinnen und der Co-Trainerin angereist. Aufgrund einer defekten Korbanlage musste das Spiel kurzerhand in das Dreikönigsgymnasium verlegt werden. Trotz dieser Widrigkeiten starteten die RheinStars Girls Hürth sehr konzentriert in die Partie. Von Anfang an bestimmten die Köln-Hürtherinnen das Spielgeschehen.

Die Dragons fanden zunächst wenig Gegenmittel gegen die gut ausgespielten Fastbreaks der Gastgeberinnen. In der Verteidigung stand man sicher und ließ den Gästen kaum Aktionsraum. 18:6 hieß es nach den ersten 10 Minuten. Auch im zweiten Viertel gab es kaum Schwächephasen. Mit einer komfortablen 33:15 Führung ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit stellten die RheinStars Girls Hürth mit einem 14:2 Lauf die Weichen endgültig auf Sieg. Coach H wechselte munter durch und das Team zeigte tolle Zusammenspiele. Dann schlich sich etwas der Schlednrian ein. Man warf nun vermehrt von außen, und dies noch viel zu früh und überhastet. Dadurch bäumte sich Rhöndorf dann nochmal auf und konnte durch leichte Rebounds ihrerseits das Spiel schnell nach vorne auf den Köln-Hürther Korb machen. Die Auszeit war die Folge. Coach Henle forderte mehr Spielkontrolle und Übersicht im Angriff. Gesagt getan. Man kehrte nun wieder zu den Spielzügen, die zuvor für Erfolg sorgten zurück.

Mit 42:31 konnte auch die zweite Hälfte gewonnen werden. Beste Werferinnen der RheinStars Girls Hürth waren Luisa Anderegg (21), Nora van Loo (16) und Martha Schwab (11).

In der Tabelle belegt man damit den 3.Platz und ist vorzeitig für die Hauptrunde der besten 8 qualifiziert. Am kommenden Wochenende muss im letzten Vorrundenspiel beim TSV Hagen angetreten werden, die ebenfalls qualifiziert sind. Somit hat das Spiel keine große Bedeutung mehr, bei einem Sieg der RheinStars Girls Hürth bleibt die Vorrundentabelle so wie sie ist. Bei einer Niederlage würde man mit Hagen die Plätze tauschen.

 

JRL U16 weiblich – RheinStars Girls Hürth bezwingen Neuss in Overtime

Dieses Spiel in der weiblichen Jugenregionalliga der U16 Mädchen war kein einfaches Spiel für die Zuschauer. Bis zum Schluss blieb es eine umkämpfte und knappe Angelgenheit, welche die RheinStars Girls Hürth in der Overtime mit 68:64 für sich entscheiden konnten.

Coach Henle konnte diesmal nur auf 9 Spielerinnen zählen, da zwei immer noch verletzungsbedingt fehlen. Dazu kam, das Nora van Loo bereits im Herbsturlaub war und in diesem Spiel nicht dabei sein konnte. Umso motivierter waren die Mädels einen Sieg für Nora zu holen. Das dies nicht einfach werden würde, zeigte sich bereits nach den ersten Minuten. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Die Gäste konnten sich mit 14:13 ganz knapp in Führung bringen.

Im zweiten Viertel lief es bei beiden Teams dann offensiv besser. Allerdings war Coach H nicht mit der Defense zufrieden. Zu viele einfache Körbe wurden zugelassen, weil man zu nachlässig in der Verteidigung agierte.

Mit einer knappen 34:29 Führung musste man Neuss in die Pause gehen lassen. Nach dem Seitenwechsel lief es dann erfreulicherweise sehr gut. Man stoppte die Angriffe der Gäste konsequenter und kam mit Fastbreaks zu leichten Korberfolgen. Diese Viertel wurde mit 16:9 gewonnen, was bedeutete, das man mit 2 Punkten in Führung lag. Diese Diefferenz wechselte nun munter hin und her, so dass es für die Zuschauer und Eltern zu einer nervlichen Belastung wurde. Auch die Mädels spürten den Druck und es lag diese gewisse Spannung in der Luft, das jede Situation spielentscheidend sein wird.

Die RheinStars Girls Hürth konnten in den letzten 3 Minuten den Druck in der Verteidigung nochmals erhöhen. Auch das helfen in der Defense klappte nun fehlerlos. Neuss fand keinen einfachen Weg zum Korb mehr. Auf der anderen Seite führten die beherzten Korbleger von Mathilde Ruin und Lulu Borghese dazu, das man 65 Sekunden vor dem Ende mit 2 Punkten in Führung lag.

Die Neusserin Lukas traf dann einen Dreier und brachte ihr Team damit wieder in front. Coach H nahm die Auszeit und malte den Spielerinnen den Einwurfspielzug auf. Gesagt getan, Luisa Anderegg, bis dato beste Werferin sollte nach einem Block den Ball erhalten und zum Korb ziehen. Dies gelang auch mit einem Korbabschluss, der leider sein Ziel verfehlte. Aber nur, weil sie dabei gefoult wurde. Es gab nun also 2 Freiwürfe für die Köln-Hürtherinnen, die damit mit den verbleiben 12 Sekunden auf der Spieluhr den Sieg in den Händen hatten. Der erste Wurf verfehlte jedoch sein Ziel, was bedeutete, das der zweite unbedingt zum Ausgleich treffen musste. Luisa warf, der Ball verlässt die Hand und ging sicher rein. Den letzten Angriff hatte Neuss, die allerdings gegen die bombenstarke Defense keinen ordentlichen Wurf mehr hinbekamen. Die Schlusssirene ertönte. 56 zu 56 stand auf dem Scoreboard. Overtime.

Weitere 5 Minuten Spielzeit und die Mädels waren einerseits körperlich sehr müde, aber mental nun voll da. Coach H motivierte seine Mädels nochmal und verwies darauf, das Neuss ebenfalls am Ende der Kräfte ist.

Dies zeigte sich nun in der Verlängerung deutlich, das Neuss kaum noch Würfe traf. Bis zur letzten Minute bieb es jedoch ein Kopf an Kopf Rennen. Die Führungen wechselten mehrmals und es blieb denkbar knapp. Erst als Mathilde erneut einen Korbleger unter dem gegnerischen Korb und Martha Schwab dann einen Dreier traf, war die Entscheidung gefallen. Mit 6 Punkten in Führung bei verbleibenden 41 Sekunden. Neuss konnte zwar ebenfalls noch einen Dreier treffen, begingen dann aber einen Kardinalsfehler. Der Neusser Coach wollte, das sein Team per Foul die Uhr stoppt und rief lautstark Foul hinein. Dies wurde von den Schiedsrichtern jedoch mit einem Technischen Foul bestraft, was den RheinStars Girls Hürth nun einen Freiwurf und Ballbesitz einbrachte.

Hella Fromm wurde die Aufgabe zu teil, den Freiwurf zu werfen. Souverän konnte sie den Ball im Netz versenken.

Diesen 68:64 Vorsprung konnten die Mädels dann bis zum Ende halten und verteidigen.

“Ich bin super zufrieden mit der Leistung meiner Mädels am Ende. Wenn wir die Intensität und die Coolness der letzten 12 Minuten des Spiels von Anfang an aufs Feld bringen können, dann sind wir richtig weit”, freute sich Coach Daniel Henle nach dem Spiel.

Dieser Sieg war ein sehr wichtiger Schritt in Richtung Qualifizierung für die Endrunde der Liga. Mit diesem Sieg gegen einen Tabellennachbarn konnte man diesen nicht nur hinter sich lassen, sondern selbst einen Platz hoch klettern. Bis nach den Ferien bleiben die RheinStars Girls Hürth damit auf dem 3.Tabellenplatz der Gruppe 2.

Weiter gehts am 02.11.19 um 16 Uhr im Apostelgymnasium in Köln. Gegner werden dann die Mädels vom Tabellenfünften Dragons Rhöndorf sein.

Hella Fromm konnte im Spiel einen wichtigen Freiwurf treffen

RheinStars Girls Hürth siegen in Uerdingen

Im vierten Vorrundenspiel in der weiblichen U16 Regionalliga konnten unsere RheinStars Girls Hürth einen 93:33 Sieg beim Tabellenletzten SC 05 Bayer Uerdingen feiern.

Coach Daniel Henle musste zwar kurzfristig auf Vivien Weikardt verzichten, die sich wegen Krankheit abgemeldet hatte. Trotzdem war das Team gut eingestellt und um Wiedergutmachung für die Leistung aus dem rabenschwarzen dritten Viertel gegen Herne bemüht.

Dies gelang von Anfang an mit konzentrierter Verteidigung und konsequent ausgespielter Fastbreaks.  “Endlich klappen die Spielzüge und wir kommen immer besser in die Abschlüsse, die wir wollen”, zeigte sich Coach Henle zurfrieden. Das erste Viertel wurde absolut dominant mit 30:4 gewonnen. Uerdingen bemühte sich im zweiten Abschnitt und die Köln-Hürtherinnen ruhten sich ein wenig zu viel auf ihrem Polster aus. Der Gastgeber konnte dieses Viertel mit 14:14 ausgeglichen gestalten.

Nach der Pause forderten die Coaches Henle, Malik und Borghese wieder mehr Konzentration in der Verteidigung, was das Team dann auch bravorös umsetze. Abläufe und Rotationen in der Defense griffen nun wieder besser und man konnte den Gegner bei 7 im dritten und 8 Punkten im vierten Viertel halten.

Topscorer wurden Nora van Loo mit 28 Punkten und Luisa Anderegg mit 23 Punkten. Ansonsten konnten alle Spielerinnen punkten und trugen zu einer geschlossen Mannschaftsleistung bei.

Energizer Lucia Borghese knickte in der letzten Spielminute um, konnte das Spiel aber zu Ende spielen. Wir hoffen die Verletzung ist nicht schlimm und wünschen von dieser Seite gute Besserung.

Durch den Sieg und die zeitgleiche Niederlage von Neuss in Herne klettern die RheinStars Girls Hürth auf den 4.Tabellenplatz. Damit wäre man für die Endrunde qualifiziert. Allerdings stehen auch noch drei weitere Spiele an, das nächste am 13.10.19 um 14 Uhr in der Bonnstraße in Hürth. Gegner wird dann die TG Neuss sein, die man sich in der Tabelle vom Leib halten will.

Martha Schwab setzt Hella Fromm in Szene

RheinStars Girls Hürth unterliegen Herne 66:88

Im dritten Spiel der Jugendregionalliga weiblich mussten unsere RheinStars Girls Hürth leider eine 66:88 Niederlage gegen den Herner TC hinnehmen.

Dabei begann das Spiel sehr hoffnungsvoll. Mit einem 6:0 Lauf starteten die Gastgeberinnen in der Bonnstraße in Hürth in das Spiel. Herne konnte dann aber kontern, was Coach Daniel Henle zu einer frühen Auszeit zwang. Er schwor seine Mädels nochmal auf die Marschroute in der Verteidigung ein, was diese dann auch besser umsetzten. Herne verteiditgte sehr physisch und machte es den Köln-Hürtherinnen nicht leicht. 17:17 endete der erste Abschnitt.

Im zweiten Viertel folgte dann eine kleine Schwächephase unserer Mädels, die Herne gnadenlos zur 39:28 Halbzeitführung ausnutzte.

Coach Henle und Borghese versuchten in der Halbzeit den Mädels nochmal die Wichtigkeit der Verteidigung einzubleuen, doch dies schien komplett am Team vorbei gegangen zu sein. Denn das dritte Viertel war ein rabenschwarzes für die RheinStars Girls Hürth. Nur drei Feldkörbe konnten aus dem Spiel erzielt werden, dazu traf man nur 3 der möglichen 8 Freiwürfe. 9:29 ging dieses Viertel völlig verdient an Herne.

Mit einem 31 Punkte Rückstand ging man in das Schlussviertel. Coach Henle wies seine Spielerinnen nochmal ausdrücklich darauf hin, das auch die Punktedifferenz entscheidend für die Tabellenplatzierung am Ende der Vorrunde ist. Also legten sich die Mädels nochmal richtig ins Zeug und konnten von der 34.-39. Minute einen 20:3 Lauf verbuchen.

Bis auf 79:63 kam man 2 Minuten vor Schluss heran. Dann verließ die Mädels etwas die Kraft und Herne konnte noch einige Pünktchen drauflegen. Am Ende hieß es 88:66 für Herne, die damit auf den zweiten Tabellenplatz klettern. Die RheinStars Girls Hürth rutschen damit auf den 6.Platz ab. Am kommenden Wochenende gilt es dann in Uerdingen beim Tabellenschlusslicht Punkte gut zu machen, um die Chance auf die Endrunde offen zu halten.

Das nächste Heimspiel ist am 13.10. wieder in der Bonnstr. in Hürth gegen TG Neuss.

U16 weiblich: RheinStars Girls Hürth starten in die Saison

Unser Kooperationsteam in der weiblichen U16, die RheinStars Girls Hürth, sind am Wochenende in die Regionalligasaison gestartet. Durch den Vorrundenmodus mussten die Mädels um das Trainergespann Daniel Henle, Andy Malik und Horatio Borghese eine Woche früher in die Wettkampfspiele starten, als viele andere Altersklassen.

Dadurch war die Saisonvorbereitung extrem kurz, was Headcoach Daniel Henle durch ein intensives Trainingslager im neuen Trainingszentrum der RheinStars Köln aufzufangen versuchte. Die Mädels nahmen das Angebot freudig an und arbeiteten gezielt an Abläufen im Angriff und in der Verteidigung. Als teambuildende Maßnahme mussten die Spielerinnen danach in der Kletterfabrik in Ehrenfeld ihre Teamfähigkeit und ihren Mut beim Klettern unter Beweis stellen. “Diese Saison wird für uns ähnlich herausfordernd wie eine unbekannte Kletterwand. Also wollte ich den Mädels zeigen, das es nur gemeinsam geht und das man aus der Komfortzone mutig heraustreten muss, wenn man die Erfolgsleiter erklimmen will”, so Coach Henle nach dem Trainingslager.

Am letzten Sonntag ging es dann schon los mit dem ersten Heimspiel im APG gegen die Mädels vom TSVE 1890 Bielefeld. Letzte Saison war Bielefeld in der anderen Vorrundengruppe, so war der Gegner zunächst unbekannt. Dementsprechend nervös gingen unsere Mädels ins Spiel. Dies machte sich auch am ersten Viertelergebnis von 13:6 bemerkbar. Nach dem anfänglichen Abtasten kamen die RheinStars Girls Hürth immer besser in Spiel und zeigten tolle Angriffe. Zur Pause führte man mit 25:14. Im dritten Viertel schalteten unsere Mädels dann einen Gang höher und konnten Bielefeld mit 24:8 in die Schranken weisen. Das letzte Viertel konnte dann im angriff nochmal für schöne Kombinationen und viele einfache Körbe sorgen, leider wurde dafür aber die Verteidigung etwas vernachlässigt, so dass man diesen Abschnitt nur knapp mit 26:20 gewann. Am Ende stand mit einem 75:42 der erste Saisonsieg zu Buche.

Lange feiern war allerdings nicht möglich, denn direkt am Montag stand das nächste Saisonspiel in Recklinghausen auf dem Programm. Durch Kadermaßnahmen war das Wochenende für Ligaspiele gesperrt, so dass beide Team gezwungen waren unter der Woche zu spielen.

Recklinghausen gehört mit zu den Topteams der Liga und war eine deutlich schwerere Aufgabe für unsere Mädels als das Auftaktspiel. Sieben der 11 Spielerinnen der Gastgeberinnen sind zugleich in den Auswahlmannschaften des WBV. Demzufolge war die Qualität und die Intensität deutlich höher in diesem Spiel. Die RheinStars Girls Hürth mussten wie auch schon einen Tag zuvor noch auf einige Spielerinnen, die verletzungs- und krankheitsbedingt fehlten, verzichten. Erwartungsgemäß presste Recklinghausen in der Verteidigung und versuchte unseren Mädels das Leben schwer zu machen. Das erste Viertel konnten wir mit 12:12 ausgeglichen gestalten. Auch im zweiten Abschnitt blieb es knapp, ein Dreipunktewurf von Recklinghausen zur Halbzeit brachte eine knappe 24:19 Führung für die Gastgeberinnen. In der zweiten Halbzeit zeigte sich dann aber die tiefere Bank der Gegner, sowie die schwindende Kraft in den eigenen Reihen. Recklinghausen drehte die Schlagzahl höher und die Köln/Hürtherinnen mussten gleich drei Spielerinnen mit leichten Verletzungen auf die Bank verbannen. Dafür kämpften die anderen vorbildlich und versuchten alles, den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. 50:24 gewann Recklinghausen aber die zweite Halbzeit, so dass es am Ende verdient 74:43 für die Hausherrinnen stand.

Trotz der Niederlage ließ man aber die Köpfe nicht hängen, kämpfte man doch bis zum Schluss und konnte sich was den Einsatz angeht, nichts vorwerfen. An den taktischen Feinheiten kann das Team nun zwei Wochen arbeiten. Das nächste Spiel steht am 22.09. um 16 Uhr in der Bonnstr. in Hürth an. Dann empfängt man das Team aus Herne, welches ihr erstes Spiel knapp gegen Rhöndorf gewonnen hat.

 

Try Outs WNBL

Wenn Mädels der Jahrgänge 2004 und 2005 sich für U16 Basketball und der Jahrgänge 2002 und 2003 sich für U18 Basketball bei den RheinStars Köln interessieren, meldet Euch gerne bei Daniel Henle, d.henle@sg-rheinstars-koeln.de

RheinStars Girls Hürth holen Silbermedaille

Eine lange Saison und spannende Reise für unsere U16 Mädels aus der Kooperationsmannschaft RheinStars Girls Hürth ging am Wochenende beim TOP 4 um die Deutsche Meisterschaft mit der Vizemeisterschaft und der Silbermedaille zu Ende. Mit diesem Ergebnis hätte zu Beginn der Saison niemand auch zu träumen gewagt.

Begonnen hatte alles mit der Idee, dem gemeinsamen Projekt einer WNBL Mannschaft (weiblich Nachwuchsbundesliga) eine leistungsstarke U16 Mannschaft als Unterbau zu geben. Talentierte Mädels aus beiden Vereinen sollten sich im Training und in den Spielen gegen ähnlich starke Gegner messen, um ihnen den Sprung in die WNBL zu erleichtern. Die Initiative dafür ging in erster Linie von Steffi Lippold (Hürther BC) aus. Als Trainerin der WNBL Mannschaft war es ihr wichtig, Spielerinnen frühzeitig an die Bundesliga zu führen. Konsequenter Weise stellte sie sich auch als Trainerin für die U16 zur Verfügung und bildete mit Daniel Henle (RheinStars Köln) den Coaching Staff.

Hochmotiviert startete man in die Saison, spielte die ersten Turniere gegen renommierte Mannschaften aus NRW, konnte den SummerCup in Düsseldorf gewinnen, wurde 2. und 3. bei weiteren Turnieren. In Wipperfürth wurde ein Trainingslager gemacht, was die Mannschaft nochmals weiter zusammenschweißte. Dann kam das langersehnte erste Saisonspiel in Herne. Und direkt die erste Saisonniederlage. Man zweifelte, man haderte, man trainierte weiter hart. Dann folgte eine Wahnsinnssaison der Mannschaft. Man gewann viele Spiele, kam in die Liga der besten 8 Teams aus NRW und spielte nun um die westdeutsche Meisterschaft mit. Auch hier war das Ziel möglichst gut wie möglich mitzuhalten und sich weiter zu entwickeln. Bis Karneval folgte Sieg auf Sieg, so dass man sich nun mit den Topteams an der Tabellenspitze wiederfand. Zwei Spieltage vor Ende der regulären Saison stand man in einem „Endspiel“ um die westdeutsche Meisterschaft dem Team aus Oberhausen gegenüber. Das Team hatte zu diesem Zeitpunkt genügend Selbstvertrauen gesammelt und die teamorientierte Spielweise der Coaches noch weiter verinnerlicht. Der Schalter konnte umgelegt werden und man spielte ein fantastisches Spiel in dem man 87:59 gewann. Die RheinStars Girls Hürth waren westdeutscher Meister. Nun ging es also weiter. Als Meister qualifiziert zur Zwischenrunde fuhr man nach Berlin um dort gegen TuS Lichterfelde, ALBA Berlin und NB Oberhausen anzutreten. Die ersten beiden in diesem Turnier würden sich für das TOP 4 um die Deutsche Meisterschaft qualifizieren.

Gegen ALBA Berlin und NB Oberhausen wurde jeweils mit 23 Punkten Vorsprung gewonnen. Eine absolut herausragende Teamleistung, die das junge Projekt ins TOP 4 brachte. Gegen TuS Lichterfelde war die Luft bereits raus, da man bereits qualifiziert war. Eine deutliche 111:41-Niederlage musste hingenommen werden. Egal. Man war überglücklich über das Erreichen des TOP 4.

Zwei Wochen später fuhr das gesamte Team also wieder nach Berlin, diesmal als eines der letzten 4 Teams in Deutschland, die noch im Rennen um die deutsche Meisterschaft waren. Obwohl nur 12 Spielerinnen aufgestellt werden konnten, entschieden sich alle 17 Spielerinnen, dieses herausragende Event mitzuerleben. Auch dies zeigt erneut, wie stark der Zusammenhalt und die Leidenschaft in dieser Mannschaft sind.

Am Samstag den 18.05. im Halbfinale spielte man gegen Eintracht Frankfurt, die die Zwischenrunde im Süden als 1. abgeschlossen hatten. Obwohl alle natürlich unglaublich aufgeregt waren, zeigte das Team und die Coaches Daniel Henle und Steffi Lippold eine geschlossene Mannschaftleistung. Getragen von den zahlreich mitgereisten Eltern, aber auch von anderen Zuschauern, die ihre Sympathien für die RheinStars Girls Hürth zeigten, gewann man 75:67 und stand auf einmal im Endspiel um die deutsche Meisterschaft. Absolut verrückt.

Im anderen Halbfinale setzte sich zuvor erwartungsgemäß TuS Lichterfelde gegen die leidenschaftlich spielenden ChemCats aus Chemnitz mit 89:62 durch. Am Sonntag stand dann um 12:30 Uhr das letzte Saisonspiel für RheinStars Girls Hürth auf dem Programm: das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft in der weiblichen U16 Klasse. Man realisierte erst jetzt, als man nach der Spielervorstellung Arm in Arm vor der Nationalflagge stand und der Nationalhymne lauschte, dass man wirklich unter den besten zwei Teams in ganz Deutschland war. Eine unglaubliche Entwicklung.

Gegen den Favoriten TuS Lichterfelde, gespickt mit Nationalspielerinnen und einer tiefen und qualitativ stark besetzten Bank, war klar, dass es nochmal deutlich schwerer werden würde. Trotzdem waren die Mädels hochmotiviert und wollten es TuSLi nicht leicht machen.

Nicht zuletzt hatte man sich das bis hierher verdient und in einem Endspiel kann alles passieren.

Kurz vorm Ende des ersten Viertels war das Spiel knapp und hart umkämpft. 14:11 die knappe Führung für Lichterfelde, die aber einen Gang höher schalteten und noch einen 10:0 Lauf auflegen konnten. Im zweiten Viertel kämpften die Mädels leidenschaftlich und trotzten Lichterfelde fast das Viertel ab. Nur knapp mit 19:17 musste man auch den zweiten Abschnitt an die Gastgeberinnen abgeben. Die Kraft ließ dann natürlich etwas nach, während Lichterfelde auf fast unverändertem Niveau wechseln konnte. So konnte der Favorit weiter punkten und am Ende gab es erneut eine deutliche 98:52 Niederlage. Aber man ging mit erhobenem Kopf und überglücklichem Herzen vom Feld. In der anschließenden Siegerehrung wurde den Mädels und den Coaches dann vom Co-Trainer der Damennationalmannschaft Holger Czach die Silbermedaille und die Urkunde über den zweiten Platz beim TOP 4 der Deutschen Meisterschaft vom DBB überreicht.

„Eine absolut unglaubliche Saison. Wir hatten nie damit gerechnet heute hier mit der Silbermedaille zu stehen. Einfach nur unglaublich. Und es zeigt einfach wieder, was Teamwork und der Zusammenhalt ausmachen. Ich bin so stolz auf meine Mädels, die trotz des hohen Aufwands immer motiviert und ehrgeizig an sich gearbeitet haben und nun mit diesem schönen Abschluss als zweitbestes Team in Deutschland das absolut verdient haben“, so die Coaches Daniel Henle und Steffi Lippold unisono nach der Siegerehrung.

Platon Papadopoulos als sportlicher Leiter der RheinStars Köln fasst die Entwicklung wie folgt zusammen: „Wir haben viele Sachen richtig gemacht. Ziel ist es den weiblichen Jugendbereich im Kölner Raum wieder zu beleben. Mit der WNBL können wir den Mädels die Möglichkeit geben auf Bundesliganiveau zu spielen. Keiner hätte gedacht, dass die Erweiterung der Kooperation mit Hürth im U16 Bereich so schnell zu so einem riesen Erfolg führen würde. Das ist ein traumhaftes Ergebnis, welches aber auch dazu beitragen sollte, die Motivation, das Niveau und die Leistungen in den kommenden Jahren weiterhin hoch zu halten. Wir wollen jetzt im U14 Bereich dieses Konzept mit Hürth ausbauen, um den jüngsten und leistungsorientiertesten Spielerinnen dieser Altersklasse in Köln und Umgebung eine ähnlich gute Ausbildungssituation zu bieten. Nochmals Gratulation an Team, Coaches und Eltern, ohne deren Unterstützung Leistungssport nicht möglich wäre! Hervorheben möchte ich noch die sehr gute Zusammenarbeit mit Dieter Mischke, dem Geschäftsführer des Hürther BC. Ohne diese Grundlage wären solche Erfolge schwer zu realisieren.“

Geschäftsführer des Hürther BC Dieter Mischke freute sich ebenso: „Gelungenes Experiment! Eigentlich ging es nur darum einen besseren Unterbau für die WNBL-Mannschaft zu schaffen und dann direkt die Vizemeisterschaft! Der Hürther BC bedankt sich bei den RheinStars für die Zusammenarbeit und ist stolz auf die Mädchen und das Trainerteam. Dieser Erfolg ist nicht nur eine Bestätigung, sondern auch ein Ansporn den eingeschlagenen Weg fortzuführen. Der Leistungssport im Mädchenbasketball im Raum Köln ist auf dem richtigen Weg. Darüber hinaus zeigt es, dass alle Beteiligten davon profitieren, wenn man über seine eigene Vereinsbrille hinausschaut.“

Der Vorsitzende der SG RheinStars Köln, Gerd Mager ergänzt: „Dieses großartige Ergebnis am Ende einer sehr erfolgreichen Saison zeigt zu welchen Leistungen eine sinnvolle und harmonische Kooperation auf Augenhöhe zwischen zwei Vereinen in der Lage ist!“

Deutscher Vizemeister weibliche U16 Saison 2018/19

 

Von links nach rechts:
Jenny Wiesen, Marilena Schade, Sandra Krizanac, Martha Schwab, Danguole Pupkeviciute, Sophia Trefzger, Mathilde Ruin, Hella Fromm, Trainerin Steffi Lippold, Trainer Daniel Henle, Noemi Brancato, Zoë Stemplinger, Sina Römer, Lucia Borghese, Luisa Anderegg, Annika Schulte, Antonia Harmel, Nora van Loo, Olivia Okpara

 

RheinStars Girls Hürth erreichen das TOP 4 der Deutschen U16 Meisterschaft

TOP 4 wir kommen

Als westdeutscher Meister in der weiblichen U16-Regionalliga war das Team um die Trainer Daniel Henle und Steffi Lippold am 04./05.05. zur Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft nach Berlin qualifiziert. Allein dies ist schon eine unglaubliche Leistung für die junge Kooperation Köln/Hürth im weiblichen Bereich. Obwohl man einen Kader von 17 Spielerinnen hat, haben sich alle dafür entschlossen, die Fahrt nach Berlin mitzumachen. Bei der Zwischenrunde Nord mussten drei Spiele bestritten werden. Daher war die erste schwierige Aufgabe für das Trainerteam, eine faire und sinnvolle Lösung zu finden, alle Spielerinnen in dem Turnier richtig einzusetzen. Pro Spiel konnten nur 12 Spielerinnen nominiert werden. Neben Köln war der zweitplatzierte aus dem Westen NB Oberhausen dabei. Aus der Norddivision waren TuS Lichterfelde als Ausrichter und der zweitplatzierte ALBA Berlin qualifiziert. Am Freitag reiste man also mit Kleinbussen an und war in einer schönen Pension in Lichterfelde untergebracht. Am Samstag wurde es dann um 17:45 Uhr für unsere Mädels ernst. Nachdem TuS Lichterfelde im ersten Spiel NB Oberhausen 97:32 besiegte, mussten die RheinStars Girls Hürth gegen ALBA Berlin antreten. Die Coaches Henle und Lippold schienen ihr Team optimal eingestellt zu haben. Gleich zu Beginn war die Mannschaft sehr konzentriert auf dem Feld und konnte sich mit 27:11 absetzen. Mit diesem Vorsprung im Gepäck war das Selbstvertrauen da. Olivia Okpara war die dominante Macht unter den Körben und sicherte sich 19 Rebounds. Zusammen mit Danguole Pupkeviciute steuerten beide jeweils 20 Punkte bei. Aber die große Stärke der Mannschaft ist das Teamplay. Das zeigte sich auch darin, dass die komplette Bank immer voll dabei war und die Spielerinnen auf dem Feld lautstark anfeuerten. Am Ende kam man zu einem völlig verdienten 81:58 Sieg und startete damit sehr gut in das Turnier. Am Sonntag stand dann um 9 Uhr morgens das vorentscheidende Spiel gegen NB Oberhausen an, welche man in der regulären Saison zweimal schlagen konnte. Man merkte der Partie nicht nur die frühe Uhrzeit, sondern auch die Nervosität an. Zur Halbzeit stand es 29:28 für Oberhausen, die nach der deutlichen Niederlage gegen TuS Lichterfelde bereits unter Druck standen. In der Pause schworen die Coaches das Team nochmal eindringlich auf die Teamstärken der Mannschaft ein. Deutlich wacher und konzentrierter kam man aus der Kabine und spielte nun wie entfesselt. Mit 29:16 wurde das dritte Viertel gewonnen und der Grundstein für die Endrunde gelegt. Oberhausen war völlig von der Rolle und wurde im Schlussviertel mit 19:8 besiegt. Gleich vier Spielerinnen konnten zweistellig punkten und zeigten einmal mehr, dass die gesamte Mannschaft eine geschlossene Einheit ist. Damit war nach dem Schlusspfiff und dem 76:53 Sieg klar, das bereits für das TOP 4 zur Endrunde qualifiziert war. Zuvor hatte TuS Lichterfelde gegen ALBA Berlin mit 97:39 gewonnen. Der Jubel und die Freude waren kaum zu stoppen, nachdem allen klar war, dass man in zwei Wochen wieder hier sein würde, dann aber zu den vier besten Teams Deutschlands gehört.

ALBA Berlin siegte gegen Oberhausen 70:47.

Das letzte Spiel ging zwar noch um den Turniersieg, aber gegen TuS Lichterfelde, die einfach einen unglaublichen Kader von Top Spielerinnen haben, war es sehr schwierig, zu gewinnen. Zumal beide Teams bereits qualifiziert waren und die beiden Spiele zuvor viel Kraft und Nerven gekostet hatten.

Demzufolge versuchte man soweit wie möglich mitzuhalten, aber TuS Lichterfelde bestimmte das Tempo nach Belieben. Zur Halbzeit lag man mit 26:63 zurück und Coach Henle und Lippold wechselten natürlich munter durch, damit alle Spielerinnen Spielzeit bekommen konnten.

Am Ende hieß es zwar sehr deutlich 111:41 für die Gastgeberinnen, die sich damit den Titel Norddeutscher Meister sichern konnten. Aber Trauer kam natürlich keine auf, denn durch die Teilnahme am 18./19.05 wieder in Lichterfelde werden die RheinStars Girls Hürth dann zusammen mit TuS Lichterfelde und den Siegern aus der Süddeutschen Meisterschaft Eintracht Frankfurt und ChemCats Chemnitz um die Deutsche Meisterschaft der weiblichen U16 spielen. Damit sind die kühnsten Träume dieser Mannschaft bereits übertroffen, die erst seitdem Sommer 2018 existiert.

Ein Riesendank geht vor allem an die Eltern und Helfer, die nicht nur durch die Saison immer mit viel Einsatz und Herzblut geholfen haben, sondern vor allem in der Schlussphase der Saison bei diesen Mammutevents mit Fahrdiensten und Organisation von Unterkunft und allem anderem der Mannschaft und den Coaches den Rücken freigehalten hat. Am 18.05. wird um 15:30 Uhr das erste Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt gespielt. Sollte dies gewonnen werden, wäre man im Finale am Sonntag. Das andere Halbfinale bestreiten TuS Lichterfelde als Ausrichter und ChemCats Chemnitz. Aber allein schon mit den besten vier Teams Deutschlands im TOP 4 zu stehen, ist ein Riesenerfolg.

Die Vereine RheinStars Köln und Hürther BC drücken den Mädels und den Coaches alle Daumen und wünschen ein tolles Top 4.

RheinStars Girls Hürth

RheinStars Girls Hürth sind westdeutscher Meister

Als zu Beginn der Saison diese Kooperationsmannschaft zwischen dem Hürther BC und den RheinStars Köln an den Start ging, hätte vermutlich niemand wirklich damit gerechnet, das sich die Mädels am Ende der Saison mit dem Titel Westdeutscher Meister schmücken dürfen. Im vorletzten Saisonspiel kam es jetzt zum vorgezogenen Endspiel zwischen Köln-Hürth und Oberhausen. Erster gegen Zweiter, der Gewinner ist Meister, so die Ausgangslage. Für die Mädels war es nicht nur das bisherige Highlight der Saison, sondern natürlich auch ein extrem aufregendes Spiel. Deshalb ließen die Coaches Steffi Lippold und Daniel Henle ihr Team frühzeitig in die Halle kommen, man spazierte vor dem Warmup noch ein bisschen durch die herrliche Frühlingssonne und stimmte sich auf das Spitzenspiel ein. So konzentriert ging man dann auch in das Spiel gegen NB Oberhausen, die zwar nur zu acht angereist waren, aber nicht minder gewillt waren, das Spiel zu gewinnen. Die RheinStars Girls Hürth legten gleich los wie die Feuerwehr. Kein einziger Rebound wurde im ersten Viertel dem Gegner gegönnt und man nutzte den Schwung um mit 28:10 in Führung zu gehen. Das zweite Viertel gestaltete sich mit 17:17 ausgeglichen, trotzdem ging man mit einer komfortablen 45:27 Führung in die Kabine.

Man schwor sich noch einmal darauf ein, jetzt den Sack zu zumachen und den Sieg nicht mehr herzugeben. Oberhausen wehrte sich noch einmal und konnte den dritten Abschnitt sogar für sich entscheiden. Bis auf 12 Punkte kamen sie zwischenzeitlich heran. Aber die Köln-Hürtherinnen ließen sich das nicht mehr nehmen und zeigten im Schlussviertel noch einmal, was in ihnen steckt. Mit 33:18 war jeglicher Widerstand seitens Oberhausen gebrochen. Am Ende zählte die Bank die Sekunden  wie an Sylvester herunter und das Feuerwerk der Emotionen konnte starten. Alle lagen sich nach dem 87:59 Sieg in den Armen und wurden von den knapp 200 Zuschauern gefeiert. Olivia Okpara wurde völlig verdient Top Scorer mit 25 Punkten und 21 Rebounds. Danguole Pupkeviciute steuerte 18 Punkte und 12 Assists bei, Sandra Krizanac, die 8 ihrer 12 Punkte im ersten Viertel machte, beschützte in der Verteidigung absolut souverän den Korb. Luisa Anderegg machte eines ihrer besten Spiele und war sowohl vorne wie hinten immer präsent. 13 Punkte und 9 Rebounds konnte sie verbuchen. Insgesamt war die Mannschaftsleistung der Rheinländerinnen gut verteilt und die Basis für den Erfolg. Damit zementieren die RheinStars Girls Hürth ihre Position an der Tabellenspitze und wollen kommenden Samstag dann in Neuss mit einem weiteren Sieg die Saison in der JRLU16 in NRW beenden.

Danach geht es aber für die Mädels noch weiter. Durch die Meisterschaft ist man zur norddeutschen Meisterschaft qualifiziert und kann sogar noch um die gesamtdeutsche Meisterschaft spielen. “Wir sind so stolz auf die Mädels. Was wir als Team bisher erreicht haben, ist der Wahnsinn. Wirklich alle haben ihre kleineren persönliche Krisen in der Saison gehabt und diese weggesteckt, sind daran gewachsen und können sich nun verdient mit dem Titel belohnen. Absolut verdient und vor allem als Team zu einer richtig starken Einheit verwachsen”, resümieren Daniel Henle und Steffi Lippold den Erfolg des Projekts RheinStars Girls Hürth.

Dies zeigt, das man auf dem richtigen Weg ist. Neben der WNBL, die sich erfolgreich in der Liga halten konnte, ist nun auch die U16 weiblich für die Arbeit ausgezeichnet worden. Der erste Traum ist wahr geworden, man hat tatsächlich den Landesmeistertitel errungen. Wer weiß, vielleicht geht der Traum noch weiter. Wie sagte ein weiser Mann namens Michael Jordan: “Manche wollen es, manche wünschen es, andere verwirklichen es.”