NBBL-Team mit Niederlage im Derby gegen Leverkusen – 43:77

Leverkusen 26.11.2017

Im Nachholspiel der NBBL musste das Team der Rheinstars am späten Sonntag Nachmittag beim TSV Bayer 04 Leverkusen antreten. Leider war dort am heutigen Tag ausser Erfahrung nichts zu holen.

Schon in den ersten beiden Vierteln kamen viele Dinge zusammen, die dafür sorgten, dass unsere Jungs bereits zur Halbzeit entscheidend in Rückstand gerieten. In der Offensive tat man sich schwer mit der zügigen Organisation der Plays. War dann doch mal jemand freigespielt, wurden selbst die einfachsten Würfe vergeben. Von der Dreipunktelinie wollte ebenfalls nichts in den Korb fallen (2 von 20 im gesamten Spiel). Zusätzlich wurde das ein oder andere Mal zu eigensinnig agiert und die freien Nebenleute einfach nicht mehr gesehen. Nur 4 Punkte im 1.Viertel und 7 im 2. Viertel waren das Ergebnis.

Auf der anderen Seite schafften es die Leverkusener zumindest einigermaßen regelmäßig zu scoren. Dies lag auch daran, dass sie sich durch Offensivrebeounds immer wieder mal zweite Wurfmöglichkeiten erarbeiten konnten (22 OR im gesamten Spiel). Insgesamt konnten die Gastgeber das Rebound Duell mit 56 zu 31 für sich entscheiden. In die Halbzeitpause ging Bayer deshalb mit einer 34:11 Führung.

In der 2.Habzeit wurde das Scoring der Rheinstars mit 13 Punkten im 3.Viertel und 19 Punkten im 4.Viertel gesteigert. Das 4.Viertel wurde zudem ausgeglichen gestaltet (19:19). Ein Lichtblick in diesem Spiel war die Freiwurfquote, die erstmalig in dieser Saison bei 80% lag (11 von 14).

Die Enttäuschung über die eigene Leistung und die deutliche Niederlage war allen Spielern und Coaches nach dem Spiel deutlich anzusehen. Es bleibt dennoch festzuhalten, dass die Jungs im gesamten Spiel niemals aufgesteckt haben. Jeder hat versucht, zu jeder Zeit sein Bestes zu geben. Dies hat am heutigen Tag nicht ausgereicht, ist aber kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Kopf hoch und weiter so hart arbeiten, wie das seit der Vorbereitung der Fall ist.

Für die Rheinstars spielten:

T.Woerner (11), J.Wesemann (2), S.Pritz (1), J.Litera, R.Sijarina (4), T.Hardt (9), J.Fondja-Tcheuko, T.Regoda (3), G.Eyimofe (1), E.Zacharias, N.Perkovic (8), T.Fankhauser (4)

Bericht/Fotos Frank Fankhauser

2.Herren schlägt Leichlinger TV 85:71

 

Am Samstagnachmittag wartet auf das junge Team der RheinStars 2 der Tabellendritte Leichlinger TV. Wie schon vergangenen Sonntag, kamen die beiden Trainer auf Kölner Seite später, da das U18 Pokalteam gegen den Barmer TV um die nächste Runde spielen musste. Somit übernahm Henning Röhr die erste Halbzeit, der Kölner. Und das erste Viertel ging gleich gut los. Nach 5 Minuten stand es dank sehr guter Defense 9:2. Köln spielte das Viertel konzentriert weiter, konnte den Vorsprung halten (15:7, 8 Minute) und somit ging das 1.Viertel mit 15:10 an die RheinStars. Mit einem 7:2 Lauf konnte man sich im 2.Viertel direkt weiter absetzten auf 22:12, ehe Leichlingen zur Auszeit gezwungen wurde. Nach der Auszeit gab es munteres Auf und Ab. Köln konnte den Vorsprung halten und ging mit einer 11 Punkte Führung in die Halbzeit (36:25).

In der 2.Halbzeit war dann wie gewohnt Platon Papadopoulos an der Seitenlinie. Leichlingen kam besser aus der Kabine und konnte sich wieder mit einem 10:3 Lauf ran kämpfen. Im Verlaufe des Viertels konnte Köln den alten Abstand von 10 Punkten wiederherstellen. Timo Hardt war es dann vorbehalten, das Highlight des Spiels zu machen. Er täuschte den HandOff an, zog über Links und dunkte den Ball plus Foul über den Gegenspieler! Zum Ende des Viertels startetet Leichlingen nochmal einen kurzen Lauf, der zum 54:49 Aussicht der RheinStars führte. Mit einem 11:2 binnen 3 Minuten zogen die RheinStars auf 65:50 davon. Leichlingen begann dann 5 Minuten vor Schluss  zu foulen. Somit ging es hin und her und der Vorsprung blieb Aufrecht erhalten. Somit gewannen die RheinStars2 mit 85:71 über den, vor dem Spiel Tabellendritten Leichlingen und holte wichtige Punkte in der Regionalliga.

 

Köln: Edi Presova (11), Till Woener(7), Julius Wesemann, Sebastian Pritz, Thomas Müller-Laschet(23), Nikola Perkovic, Filip Kukic(16), Timo Hardt(13), Jonas Gottschalk(11)

Herbstcamp wieder sehr gut angenommen

Das Herbstcamp 2017 der BG RheinStars Köln wurde wieder sehr gut angenommen. 65 Kids im Alter von 7 – 18 Jahren tummelten sich in den Herbstferien in der wieder zugänglichen Sporthalle des Dreikönigsgymnasiums in Köln.

Während vormittags in anstregenden Trainingseinheiten bei den Coaches an den  Basketballfeinheiten gearbeitet wurde, konnte dies nachmittags in spanenden Campligaspielen unter Beweis gestellt werden.

Wie immer gab es mit freundlicher Unterstützung des Handelshofs in Köln Müngersdorf zwischendurch kleine Snacks zur Stärkung.

An zwei Tagen besuchten die Profis Jessie Morgan und der Neuzugang Lukas Wank das Camp und gaben den Kindern bereitwillig Auskunft über das Leben als Basketballprofi.

Neben den vielen Highlights des Camps konnten alle Kinder mit Begleitung am Freitag Abend beim Pro A Profispiel der RheinStars Köln gegen die Crailsheim Merlins in der Lanxess Arena dabei sein.

Hier nochmal ein großer Dank an alle Coaches für die hingebungsvolle Arbeit und natürlich auch an unseren langjährigen Sponsor Handelshof und die RheinStars Köln GmbH, für die Möglichkeit, den Kids ein Pro A Spiel zu ermöglichen.

Auch im kommenden Jahr werden wieder 4 Camps angeboten. Jeweils in den Oster- Sommer- und Herbstferien. Termine und Anmeldemöglichkeiten werden Anfang 2018 über die Homepage bekannt gegeben.

Foto: Gero Müller-Laschet

RheinStars Ladies Hürth melden sich mit Heimsieg zurück

 

Spielbericht zur WNBL-Begegnung RheinStars Ladies Hürth gegen die OSC Junior Panthers am Sonntag, den 19.11.2017 61:51 (33:18)

Für eine aus Sicht des heimischen Publikums gelungene Überraschung sorgten am vergangenen Sonntag in Bergisch Gladbach die RheinStars Ladies Hürth, die im Vorfeld der Partie von dem einen oder anderen Spezialisten vielleicht doch etwas zu vorschnell abgeschrieben worden waren.

Aber der Reihe nach: Das 1. Viertel begann noch ausgeglichen und ohne eine ganz große Überraschung. Nach dem Führungstreffer der Gastgeberinnen setzte sich Osnabrück mit 2:7 ab. Die RheinStars Ladies blieben auf Tuchfühlung. Drei Minuten vor Schluss markierte Isabel Budenz den Ausgleich zum 10:10, der dank einer sehr effektiven Defense seitens der Rheinländerinnen bis zur Viertelpause gehalten wurde.

Hatten sich die Junior Panthers zu Beginn des 2. Spielabschnitts trotzdem noch auf einen ruhigen Nachmittag und einen vorhersehbaren Spielverlauf eingestellt, sahen sie sich offensichtlich unerwartet einem Team gegenüber, das nicht nur Widerstand leistete, sondern seinerseits zunehmend Druck aufbaute. Dann – wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff – der Schock für die RheinStars Ladies Hürth: Rekordspielerin Sena Balci und treibende Kraft im Angriff, musste verletzt das Feld verlassen. Die Fans auf den Rängen hielten den Atem an. Es hatte so gut angefangen – doch wie würde die Heimmannschaft mit der neuen Situation umgehen?

Sekunden nach dem Wiederanpfiff lieferten die Gastgeberinnen die Antwort: Als hätte der Rückschlag den Teamgeist neu entfesselt, liefen die Schützlinge von Daniel Henle und Marcin Hansen eine wie die andere zur Höchstform auf.

Hannah Borghese, die ganz stark aufspielte, leitete einen 13:0 Lauf ein, den Tanith Elsner zur 15:14 Führung ausbaute und nach Treffern unter anderem des überragenden Duos Greta Mengelkamp/Kristina Pellens zur bis dahin höchsten Führung von 24:14 vollendete.

Einmal in Schwung und mit steigendem Selbstvertrauen, gelang plötzlich vieles, womit sich die Rheinländerinnen in den Spielen davor so schwer getan hatten. Mit konzentrierter Defense zwang man die Niedersachsen immer wieder zu überhasteten Abschlüssen, während die Rhein Stars Ladies Hürth ihre Systeme durchspielten und kontinuierlich zu Korberfolgen kamen.

Im Ergebnis entschieden die RheinStars Ladies Hürth das 2. Viertel ungefährdet mit 23:9 für sich. So ging es bei einem Halbzeitstand von 33:18, den wohl kaum jemand für möglich gehalten hatte, in die Kabinen.

Unmittelbar nach der Pause trug sich dann die sehr agile Lena Fischer in die Scorerliste ein. Zwar mühten sich die Osnabrückerinnen im Verlaufe des 3. Viertels nach Kräften um den Anschluss. Aber die taktisch klug spielenden Hausherrinnen fanden immer wieder eine Antwort. Den vorläufigen Schlusspunkt in diesem Spielabschnitt setzte Lisa Krämer, die den Ball nach einem Assist von Hannah Borghese zum 50:31 ins Netz beförderte.

Bis dahin hatten die RheinStars Ladies Hürth begeistert. Die Sensation lag in Reichweite. Aber noch war das letzte Viertel zu bestreiten. Und die Gäste aus Niedersachsen versuchten 10 Minuten lang wirklich alles, um die Niederlage abzuwenden. 1, 5 Minuten vor dem Schlusspfiff hatten sie sich tatsächlich bis auf 6 Punkte herangearbeitet. Es kam noch einmal Spannung auf. Doch am Ende behielten die Gastgeberinnen einen kühlen Kopf und ließen sich den hoch verdienten 61:51 Erfolg nicht mehr nehmen.

Fazit: Eine überzeugende Teamleistung, eine große Portion Kampfgeist von jeder einzelnen Spielerin, eine Greta Mengelkamp, wie man sie kennt und eine Kristina Pellens in Topform haben an diesem 5. Spieltag gezeigt, was möglich ist.

Es steht zu hoffen, dass die Mannschaft nun an diesen Erfolg anknüpfen kann, auch wenn die Verletzung einer weiteren wichtigen Spielerin die Freude über den Sieg leider trübt.

Gute Besserung allen an dieser Stelle!

Für die Rheinstars Ladies Hürth liefen auf: Greta Mengelkamp 12/1 (8 Rebounds, 2 Assists, 1 Blocked Shot) Kristina Pellens 11/1 (8 Rebounds) Hannah Borghese 10 (2 Steals), Isabel Budenz 7/1, Lena Fischer 7, Tanith Elsner 6, Lisa Krämer 5, Hannah Stier 2, Maia Voigt 1, Sena Balci, Luca Spiller und Sonja Schulte.

Text: Sandra Weeger-Elsner

Foto by Halil Balci: Greta Mengelkamp beim Ballvortrag

2.Herren gewinnt Pokal Krimi in Biggesee

Vor dem Spiel waren die Anzeichen nicht die besten, da die NBBL kurz vorher gegen Bonn/Rhöndorf ran musste, fehlte der Großteil der Jungs beim Pokalspiel gegen TVO Biggesee. Dabei hatte Biggesee mit Adrian Kuyinu und Johnny Rucker zwei starke US-Amerikaner im Team, die man erstmal stoppen musste. So ging es mit 6 Spielern nach Biggesee plus Gbesimi und Sebastian, die kurz vor Anpfiff erst in der Halle waren. Ebenso kam Headcoach Platon Papadopoulos erst nach dem Hochball in die Halle.

Es entwickelte sich ein ausgeglichenes 1.Viertel, welches sehr hektisch und von Fehlern geprägt war. Biggesee führte dennoch knapp mit 13:12. Im 2.Viertel kamen dann beide Mannschaften in Fahrt. Biggesee legte direkt einen 11-4 Lauf hin, bei dem drei 3er ihr Ziel fanden. Köln reagierte mit einer Auszeit beim Stand von 27:19. Köln kämpfte sich wieder auf 31:28 ran. Biggesee wiedersetze sich dem und ging dank eines Buzzer Beaters aus gut 18 Metern von Atli mit 39:30 in die Halbzeitpause. Atli und Kuyinu waren es bislang mit jeweils 9 Punkten, denen Köln am meisten zusetzte. Bei Köln war es Edi Presova der mit 9 Punkten das Team zur Halbzeit anführte

Das 3.Viertel war, dann ein offener Schlagabtausch, in welchem sich Biggesee weiter absetzen konnte auf zwischenzeitlich 51:38. Insbesondere Rucker und Atli taten den Kölnern im 3.Viertel weh. Sie erzielten zusammen 16 der 21 Biggeseer Punkte. Man sah den Kölnern die kurze Rotation an, die meisten Spieler waren doch ordentlich am pumpen, aber….

Das letzte Viertel begann erstmal so, wie das 3. aufgehört hatte, ein And One und zwei 3er in Folge von Kuyinu zwangen Köln zur Auszeit. 4 Minuten vor Schluss lag Biggesee bereits komfortabel mit 70:56 vorne. Doch dann begann das Kölner Feuerwerk. Ein 12:0 Lauf binnen 2 Minuten, in dem Thomas Müller-Laschet 8 Punkte in Folge erzielte. Abgeschlossen wurde der Lauf mit einem 3er von Filip Kukic zum 70:68 und der Auszeit von Biggesse. Doch wieder war es Kuyinu mit einem 3er der Bigesse auf 73:68 schoss. Manu Krumbach traf nach Gbesimi Eyimofes Korbleger, den entscheidenden 3er zum 73:73. Verlängerung!

In der Overtime behielt Köln die Nerven und Philipp Sieger war es dann der in der 44.Minuten, zum 75:80 einnetzte und den Sieg damit besiegelte. Am Ende hatte Köln trotz kurzer Rotation, den längeren Atem .

 

Köln: Edi Presova 13, Sebastian Pritz 3, Thomas Müller-Laschet 19, Jan Lück 3, Filip Kukic 5, Philipp Sieger 5, Manuel Krumbach 25, Gbesimi Eyimofe 8.

 

U12.1 W – RL – Zerfahrenes Spiel im Rheinderby – 49:54 (05:13 / 16:18 / 18:13 / 10:10)

Bonn, 19.11.2017

Der dritte Spieltag der Regionalliga NRW brachte das Rheinderby auf den Spielplan. Unsere Mädels mussten auswärts bei der BG Bonn Meckenheim antreten. Ein Spiel unter besonderen Vorzeichen, hatte man in der letzten Saison beide Partien noch knapp verloren.

Ganz entgegen der eigenen Gewohnheit legten unsere Mädels los wie die Feuerwehr. Vom Punkt weg startete ein 13:0 Lauf, man ließ in der Defense nichts anbrennen und überrannte Bonn in den ersten fünf Minuten. Ein komfortabler Vorsprung nach kurzer Zeit, der Coach Jan Hilgers frühzeitig die Optionen für die Bankspielerinnen brachte. Nach einigen Wechseln brach aber der Spielfluss und es ging zunächst einmal nicht mehr viel. Die Gegnerinnen kamen zu ihren ersten fünf Punkten und man ging mit 05:13 in die Viertelpause.

Den Beginn des zweiten Viertels verschliefen unsere Mädels erneut eindrucksvoll. Nach einem 7:0 Lauf der Bonnerinnen legte Karla-Lou Hinzpeter zwei weitere ihrer insgesamt 16 Punkte zum zwischenzeitlichen 12:15 auf. Ein Weckruf, denn in der Folge trafen die RheinStars sieben weitere Punkte am Stück zum zwischenzeitlichen 12:22. Den sehenswerten Abschluss dieser kleinen Serie bildete der erste von insgesamt drei 3ern durch Sophie Magiera. Anschließend wogte die Partie ausgeglichen hin und her und die Schiris baten bei 21:31 zum Pausentee.

Die BG Bonn kam deutlich verbessert aus der Kabine. Insbesondere die Nummer 10 der Bundesstädterinnen bekamen unsere Mädels nicht in den Griff. So war es auch nicht verwunderlich, dass Bonn beim Spielstand von 34:36 den einst komfortablen Vorsprung auf nur noch zwei Punkte zusammenschmelzen konnte. In dieser Phase des Spiels haderten Bank und Zuschauer besonders mit der schlechten Wurfausbeute der RheinStars. Sowohl aus dem Feld als auch von der Linie wurden viele Punkte liegen gelassen. Erst zwei Punkte von Sabine Kaulen und vier Zähler von Laila Brzakala brachten wieder etwas Abstand auf dem Scoreboard. Das beruhigte die zahlreich mitgereisten Fans aus der Domstadt aber nur wenig. Auch das Coaching von der Bank intensivierte sich zusehends und allen war klar, dass uns noch ein aufreibendes Schlussviertel bevorstehen würde. Kein Wunder also, dass der dritte Spielabschnitt mit 18:13 an Bonn ging. Mit einem Spielstand von 44:39 ging es in die kleine Pause.

Im letzten Viertel spitzte sich der Derbyfight noch einmal zu. Auf beiden Seiten fielen nur noch wenige Punkte, unsere Mädels brachten den 5-Punkte-Vorsprung aber über die Ziellinie. Von den zehn Kölner Punkten im Schlussabschnitt schickte allein Karla-Lou Hinzpeter acht ihrer insgesamt 16 Punkte durch den Ring. Durchatmen war danach auch die Devise auf der Bank und den Zuschauerrängen.

Für die 12 von Coach Jan Hilgers geht es am Samstag, 2.12.2017 in Bergisch-Gladbach weiter. In der Halle des Albertus-Magnus-Gymnasiums in Bensberg warten die Bergischen Löwen zum Duell der Tabellennachbarn.

BG Bonn Meckenheim vs. RheinStars Köln U12.1

49:54 (05:13 / 16:18 / 18:13 / 10:10)

RheinStars
Alma Schiffer, Sabine Kaulen (14), Malina Riedel (6), Sophie Magiera (13), Jule Trömel, Laila Brzakala (5), Juliane Prickartz, Maxima Bischof, Karla-Lou Hinzpeter (16)

JBBL – RheinStars schlagen Art Giants Düsseldorf souverän

Köln, 12.11.2017, Bericht Jörg Schwethelm

RheinStars Köln – Art Giants Düsseldorf  82 : 72 (26 :18, 19 : 16, 24 : 19, 13 : 19)

Am Sonntag um 12:30 Uhr trat die JBBL-Mannschaft der Rheinstars in der ASV Halle gegen die Rivalen aus Düsseldorf an.

Vor der Partie lagen beide Mannschaften mit je 2 Siegen und 4 Niederlagen gleich auf. Es ging in dem Spiel somit um einen sehr wichtigen Schritt Richtung Play Offs. Mit dem Sieg und der Sicherung des direkten Vergleichs sind die Rheinstars diesem Ziel ein großes Stück näher gekommen.

Die Rheinstars zeigten von Beginn an, dass sie heute gewillt waren ihre Halle zu verteidigen. Schnell ging das Team in Führung und ließ sich diese Führung bis zum Schluss der Partie auch nicht mehr nehmen. Die 3 ersten Viertel wurden alle gewonnen, erst im letzten Viertel stemmten sich die Giants aus der Landeshauptstadt noch einmal mit Macht gegen die drohende Niederlage. Insbesondere durch eine deutlich aggressivere Defense kamen die Giants zwischenzeitlich bis auf 7 Punkte an die Rheinstars heran. Erst gegen Ende, nach einer Auszeit durch Trainer Nils Müller. konnten die Kölner ihren Vorsprung wieder auf 10 Punkte ausbauen.

Aus einer insgesamt geschlossenen Mannschaftsleistung ragte Jordan Samare mit 27 Punkten, 18 Rebounds, 5 Steals und einer Effektivität von 40 heraus. Auch Jonas Schlameuß (18 Punkte) und Rayen Ben Archour (19 Punkte) scorten 2-stellig. Rayen Ben Archour überzeugte zudem durch seine sehr gute Spielführung.
Aufstellung: Arne Krapp, Rayen Ben Archour, Karl Luca Mertens, Jonas Schlameuß, Paul Minjoth, Finn Van Elten, Can Beytulla Durda, Mamadou Lagui Diallo, Daniel Helterhoff, Jordan Samare

 

U12 1W-Starkes Spiel gegen den Topfavoriten

Auch der zweite Spieltag der Regionalliga NRW bescherte der U12.1 eine sehr schwere Aufgabe. Mit Citybasket Recklinghausen kam das Topteam der Liga ins APG. Die Mädchen aus dem Ruhrpott hatten im ersten Saisonspiel unseren Nachbarn aus Bonn mit 107:25 nach Hause geschickt. Man war also gewarnt.

Recklinghausen legte auch direkt los und startete mit einem 7:0 Lauf in die Partie. So war es Karla-Lou Hinzpeter vorbehalten nach 02:15 min die ersten Punkte für Köln durch die Reuse zu schicken. In der Folge zeichnete sich ein schnelles und intensiv geführtes Spiel ab, das auch vor einigen Fouls nicht Halt machte. Erst nach zwei weiteren Minuten gelangen Greta Gomann die nächsten Punkte zum 04:09 für Köln. Unbeeindruckt legten die Recklinghäuserinnen aber erneut einen 10-Punkte-Lauf hin und setzen sich bereits vorentscheidend zum 04:19 ab. Der Lauf konnte erst zwei Minuten vor Ende des Viertels mit einem weiteren Korb von Karla-Lou Hinzpeter gestoppt werden. Mit 07:23 ging es in die Viertelpause. Coach Jan Hilgers haderte zu diesem Zeitpunkt insbesondere mit der mageren Wurfausbeute seines Teams aus dem Feld und v.a. von der Linie, die eine ausgeglichenere Partie bislang verhinderte.

„Nachtigall, ick hör dir trapsen“ war dann auch das Motto zu Beginn des zweiten Spielabschnitts. Wieder startete Citybasket mit einem 7:0 Lauf und zog auf 07:30 davon. Dieses Mal war es Sabine Kaulen, die unser Team mit dem ersten Korberfolg erlöste. Die Kölner Mädels agierten nun besser in der Defense und trafen endlich. Es gelangen in kurzer Zeit drei schöne Dreier und so ging es über einen kurzen Kölner 17-Punkte-Lauf bis zum zwischenzeitlichen 24:36. Und dann? Erneut ein Bruch im Spiel, als hätte sich Recklinghausen nur kurz geschüttelt. Mit weiteren neun Punkten am Stück ging es mit 24:45 in die Kabine.

Mit „Nachtigall, ick hör dir trapsen reloaded“ ging es dann nach der Pause weiter. Wieder neun Punkte in Folge aus Recklinghausen sorgten für einen Zwischenstand von 24:54. Punkte von Laila Brzakala, Sophie Magiera (darunter ein 3er) und Karla-Lou Hinzpeter, verbesserten die Lage auf dem Scoreboard nicht besonders nachhaltig, so dass es mit 31:64 in die letzten 10 Minuten ging.

Dort angekommen war aber alles anderes. Dieses Mal starteten die RheinStars mit sieben Punkten am Stück und zeigten ihr insgesamt bestes Viertel im Spiel. Eine weiterhin gute Defense und weitere 11 Punkte folgten, sorgten für ein gewonnenes Viertel (18:12) und ein versöhnliches Ende des Spiels. Dass wurde auch von den Rängen mit Szenenapplaus quittiert und mag gute Motivation für das bevorstehende Derby gegen Bonn am kommenden Wochenende sein.

In der Halle des Nikolaus-Cusanus-Gymnasiums geht es am 19.11. gegen die SG BG Bonn-MTuS. In der letzten Saison gingen beide Spiele gegen die Bundesstädterinnen noch knapp verloren. Das soll dieses Mal anders werden.

RheinStars Köln U12.1 vs. Citybasket Recklinghausen

49:76 (07:23 / 17:22 / 07:19 / 18:12)

RheinStars

Malina Riedel (5), Sabine Kaulen (6), Alma Schiffer, Sophie Magiera (10), Laila Brzakala (6), Greta Gomann (5), Karla-Lou Hinzpeter (14), Maxima Bischof (3), Juliane Prickartz

 

Heimvorteil erneut nicht genutzt

Die Kulisse war durchaus beeindruckend: Rund 200 Zuschauer hatten am vergangenen Sonntag den Weg nach Hürth gefunden, um die Begegnung der RheinStars Ladies gegen die Junior Tigers aus Neuss zu verfolgen.

Zehn Sekunden nach Anpfiff erzielte Greta Mengelkamp den ersten Korberfolg für die RheinStars Ladies. Eine Minute später gingen jedoch die Gäste in Führung, die sie bis zum Ende des 1. Viertels behielten – knapp allerdings, denn Darleen Zwanbun traf bei ihrem ersten Saisoneinsatz wenige Sekunden nach ihrer Einwechslung und kurz vor der Viertelpause zum 16:18.

Bis zur Mitte des 2. Viertels liefen die Hausherrinnen einem hauchdünnen Rückstand hinterher, wobei es an Chancen, diesen nicht nur wettzumachen, sondern selbst das Kommando zu übernehmen, nicht mangelte. Zu viele Möglichkeiten blieben allerdings ungenutzt. Einzig Topscorerin Kristina Pellens (20/1), herausragende Akteurin auf dem Feld, die überall zu finden und von keiner Gegenspielerin zu stoppen war, zeigte sich vom kollektiven Wurfpech nahezu unbeeindruckt. Auch an der Linie mit einer Freiwurf-Trefferquote von über 83 % erfolgreich, brachte sie ihr Team mehr als einmal in Schlagweite.

Nach der Halbzeitpause waren es dann vor allem Lisa Krämer und Tamina Müller, die einen zwischenzeitlichen Rückstand von zehn Punkten auf zwei Zähler verkürzten. Dass die RheinStars Ladies in dieser Phase trotz technischer Überlegenheit, die Führung nicht zurückeroberten, lag unter anderem daran, dass es nicht gelang, die eigene Abschlussquote zu optimieren. So konnten die Gäste einen Vorsprung von sieben Punkten ins letzte Viertel retten.

Im 4. Viertel blieben beide Teams rund 2,5 Minuten ohne Korberfolg, bis Greta Mengelkamp nach einem Assist von Hannah Borghese einen Dreipunkt-Wurf zum 40:44 versenkte und damit einen 7:0 Lauf der Gastgeberinnen einleitete, den Teamkapitän Tanith Elsner vier Minuten vor Spielende zum 44:44 Ausgleich für die Hürther RheinStars Ladies vollendete.

Es folgte ein enger Schlagabtausch, in dem Neuss das Glück letztlich auf seiner Seite hatte und sich so am Ende mit 50:56 durchsetzte.

Fazit: Auch im dritten Vorrundenspiel ist es den RheinStars Ladies Hürth nicht gelungen, ihr Potenzial abzurufen. Aber, nach dem Spiel ist vor dem Spiel. In diesem Sinne wollen Team und Trainerstab die Spielpause von einer Woche nutzen und das Vertrauen in die eigene Stärke zurückgewinnen.

Ihr Debüt in der WNBL gab: Katharina Berg vom Hürther BC.

Für die Rheinstars Ladies Hürth liefen auf: Kristina Pellens 20/1, 8 Rebounds/ 3 Assists/ 3, Steals und insgesamt höchste Effektivität; Tamina Müller 9; Lisa Krämer 8; Greta Mengelkamp 5/1; Darleen Zwanbun 4, 1 Blocked Shot; Hannah Borghese 2; Tanith Elsner 2; Sena Balci; Julia Bauchmüller; Isabel Budenz; Katharina Berg und Sonja Schulte

RheinStars Ladies Hürth vs Metropol Girls