Nachwuchsbundesligen erfolgreich in Heidelberg

NBBL schließt Gruppe West mit Sieg in Heidelberg ab

Im letzten Spiel der Gruppe West fährt die NBBL beim USC Heidelberg einen 70:68-Überraschungserfolg ein. Die RheinStars behaupten die Führung quasi über das gesamte Spiel und behalten in der Crunchtime die Nerven. Vier Kölner punkten zweistellig.

Die Verhältnisse schienen vor der Partie eindeutig: Der Tabellenzweite trifft auf den Tabellenletzten und kann mit einem Sieg das Erreichen der Aufstiegsrunde perfekt machen. Zum Glück hat das im Sport häufig nicht viel zu bedeuten, aber nun erstmal der Reihe nach.

Beide Mannschaften brauchten einige Minuten, um ins Spiel zu kommen. Das erste Viertel bleibt ausgeglichen, auch weil beide nur wenige Punkte aufs Scoreboard bringen (11:12). Zu Beginn des zweiten Viertels erspielen sich die RheinStars einen kleinen Puffer – mit 12:19 zwingt das Team von Head Coach Franz Bernhard den Gastgeber zur Auszeit. Kurz vor der Pause dreht Heidelberg normal auf und verkürzt bis auf einen Zähler (30:31). In der zweiten Hälfte bleiben die Kölner giftig: In der Verteidigung wird der Favorit vor große Probleme gestellt, vorne werden zwischendurch wichtige Dreier versenkt – Finn Langebartels netzt sogar alle seine vier Versuche von „Downtown“. Dazu zeigen sich die RheinStars treffsicher von der Freiwurflinie (17/20 FW).

Bis in die Crunchtime bleibt Köln in Front, dort wird es aber nochmal spannend. Die Hausherren sind nun drauf und dran die Partie zu drehen. Einige Male ist Heidelberg auf einen Zähler heran, kommt jedoch an den tapfer kämpfenden RheinStars nicht vorbei. In der Schlussphase ist es dann aber so weit: Heidelberg geht per Dreier in Führung. Auf der Gegenseite kontert Marc Weyrauch (10 PTS) mit einem And-One, doch erneut treffen die Heidelberger von Außen (68:67). Knapp 30 Sekunden vor Schluss markiert Louis de la Vourdelle (7 PTS) die entscheidenen Punkte zum Sieg, da Heidelbergs letzten beiden Würfe nicht das Ziel treffen.

„Dreiergott“ Langebartels führt seine Mannschaft mit 18 Punkten an, Darius Perwan kommt auf zwölf Zähler und vier Rebounds. Leo Trierscheidt erzielt ebenfalls zwölf Punkte und ist mit acht Boards bester Rebounder. Heidelbergs Linus Ihle wird mit 19 Zählern Topscorer der Partie. Hier geht es zum gesamten Boxscore.

Head Coach Franz Bernhard zum Spiel: „Die Jungs haben sich in der Defense echt reingehauen und vielleicht mit Ausnahme des letzten Viertels so gut wie alles gestoppt, was Heidelberg probiert hat. Offensiv haben wir zwar auch einiges liegen gelassen, viele Ballverluste die zu einfachen Punkten geführt haben, und so war das ganze Spiel ausgeglichen. Im Schlussviertel wollten es die Jungs einfach mehr. Ein wichtiger Sieg – für den Punktestand und die Moral!“

JBBL fährt gegen Heidelberg ersten Hauptrundensieg ein

Die JBBL feiert im Heimspiel gegen den USC Heidelberg einen 78:60-Erfolg und damit den ersten Hauptrundensieg dieser Saison. Ein starker Start bringt die RheinStars früh auf die Siegerstraße – Kenan Reinhart (25 PTS) ist Topscorer.

Die RheinStars hatten mit den Heidelbergern noch eine offene Rechnung aus dem Hinspiel auf. Im ersten Spiel der Hauptrunde ging das Duell in Baden-Württemberg mit 67:81 verloren. „Nach der guten kämpferischen Leistung gegen das sehr starke Team der Bamberger am vergangenen Wochenende, wollten wir unbedingt die gleiche Einstellung und Intensität gegen Heidelberg aufs Feld bringen. Wir hatten sowieso das Hinspiel wieder gut zu machen, da wir dort nicht alles gegeben hatten und die letzten zwei Minuten haushoch verloren gingen“, so Cheftrainer Markus Jackson.

Coach Jackson scheint die Jungs vor der Partie richtig heiß gemacht zu haben, denn sein Team beginnt die Partie furios: Nur sieben Zähler werden im ersten Durchgang zugelassen, dazu beenden die RheinStars die ersten zehn Minuten mit einem 12:-Lauf (22:7). Nach der ersten Viertelpause kommt der Gast besser ins Spiel: Heidelberg spielt nun auf Augenhöhe, gewinnt die nächsten beiden Abschnitte knapp, wodurch die Kölner allerdings immer noch zweistellig in Front lagen (60:50). „Heidelberg legte im zweiten und dritten Viertel in der Defense zu. Vor allem beim Rebound hatten wir Probleme, am Ende konnte sich Heidelberg 25 Offensivrebounds sichern, diese jedoch nicht effektiv genug in Punkte umwandeln“, attestiert der Trainer nach der Partie.

Im Schlussabschnitt reißt sich Köln die Partie wieder an sich. Durch hohe Trefferquoten (57,1% 2FG) und einer intensiven Verteidigungsarbeit, die keine einfachen Abschlüsse mehr zulässt, bauen die RheinStars den Vorsprung Schritt für Schritt wieder aus. Mit 18:10 gewinnt man das letzte Viertel und darf einen 78:60-Heimsieg bejubeln. Da der direkte Vergleich gewonnen wurde, zieht die JBBL in der Tabelle an den Heidelbergern vorbei.

Kenan Reinhart glänzt mit einem Double Double, der Topscorer markiert 25 Punkte und zehn Rebounds. Daniel Azalie steuert elf Zähler bei, Jan Züll liefert zehn Punkte, vier Rebounds und drei Assists. Auf Heidelberger Seite ist Nils Gorning (18 PTS) erfolgreichster Punktesammler. Hier geht es zum gesamten Boxscore.

Zweimal Heidelberg: NBBL beendet Hauptrunde / JBBL empfängt Tabellennachbarn

Dieser Sonntag steht ganz unter dem Motto „Heidelberg“, denn beide männlichen Junioren-Bundesligamannschaften treffen auf den Club vom Neckar. Während für die NBBL in Baden-Württemberg die Hauptrunde endet, steigt in der JBBL der Rückrundenauftakt. Die Partie der WNBL wurde verschoben.

NBBL: USC Heidelberg – RheinStars Köln (So., 15:00 Uhr)

Zum Abschluss der Hauptrunde gastiert die NBBL am Sonntagnachmittag in Heidelberg. Das Team von Head Coach Franz Bernhard musste letzte Woche mit der 71:79-Niederlage in Trier einen weiteren herben Rückschlag im Abstiegskampf verkraften. Damit steht fest, dass die RheinStars aufgrund des verlorenen direkten Vergleiches die Hauptrunde als Gruppenletzter beenden werden. Ganz unwichtig ist die Partie in Heidelberg jedoch nicht: Bei einem Kölner Sieg (und einem Würzburger Erfolg gegen Düsseldorf) würde es eine Woche später zwischen Heidelberg und Würzburg zum direkten Duell, um die Aufstiegsrunde kommen. Falls Würzburg gewinnt, müsste Heidelberg mit in die Abstiegsrunde und die RheinStars würden einen zweiten Sieg in die nächste Runde mitnehmen.

Damit es zu diesen vielen „wenn’s“ und „falls’“ kommen kann, muss den Kölnern am Sonntag erst einmal der Auswärtssieg gelingen. Im Hinspiel fuhren die Heidelberger in der Domstadt einen 94:75-Auswärtssieg ein – Linus Ihle erzielte dabei 36 Punkte. Jener Ihle lieferte in bisher sieben Spielen durchschnittlich 19,2 Punkte und sechs Rebounds, Dennis Diala ist mit 16,4 Zählern sowie 7,4 Boards der zweite Heidelberger Eckpfeiler. Auf Kölner Seite zeigte sich Louis de la Vourdelle zuletzt in guter Verfassung: Gegen Trier füllte der Forward mit 16 Punkten, sieben Rebounds, sechs Assists und vier Steals den Boxscore.

JBBL: RheinStars Köln – USC Heidelberg (So., 12:30 Uhr)

Die Hinrunde der JBBL-Hauptrunde ist gespielt. Noch ohne einen Sieg rangieren die RheinStars aktuell am Tabellenende – zuletzt zahlte man mit zwei deutlichen Niederlagen in Leverkusen und Bamberg Lehrgeld. Am Wochenende kommt mit Heidelberg der Tabellenvorletzte nach Köln, der nur zwei Punkte vor dem Team von Cheftrainer Markus Jackson steht. Den bis dato einzigen Sieg feierten die Heidelberger im Hinspiel gegen die RheinStars. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit setzten sich der USC in den zweiten 20 Minuten ab und gewann am Ende mit 81:67. Kenan Reinhardt (18 PTS) war Kölns bester Schütze, der Flügelspieler zeigte sich am letzten Sonntag mit 24 Punkten in Bamberg weiterhin in guter Form. Heidelberg wird von Point Guard Marco Schneider (21 Punkte im Hinspiel) angeführt, der in dieser Saison durchschnittlich 14,7 Punkte markiert. Unter den Körben kommt es zum Duell zwischen Heidelbergs Nevio Bennefeld und Kölns Jan Trömel. Bennefeld legt im Schnitt 10,7 Punkte sowie 8,8 Rebounds auf – Trömel spielte mit 10 Zählern und vier Boards gegen Bamberg seine bisher beste Hauptrundenpartie.

Die JBBL absolviert die Heimspiele im BasketballCampus powered by Flossbach von Storch. Tipoff am Sonntag ist um 12:30.

Niederlagen am Sonntag: NBBL unterliegt im Kellerduell / JBBL chancenlos in Bamberg

Niederlagen am Sonntag: NBBL unterliegt im Kellerduell / JBBL chancenlos in Bamberg

Die männlichen Junioren-Bundesligamannschaften mussten sich am Sonntag jeweils mit einer Auswärtsniederlage zufriedengeben. Die NBBL verliert durch eine folgenschwere Schwächephase im dritten Viertel im Kellerduell gegen Trier. Die JBBL kann mit der Bamberger Poweroffensive nicht mithalten.

NBBL: Young Gladiators Trier – RheinStars Köln 79:71

Das Kellerduell zwischen den beiden Mannschaften, die erst einen Sieg auf dem Konto haben, beginnt ausgeglichen: Mit 18:17 geht es in die erste Viertelpause. Danach erwischen die RheinStars die beste Phase der Partie. Die Offensive kommt ins Rollen: Insgesamt 27 Punkte legt Köln im zweiten Viertel auf – zur Halbzeit liegt das Team von Cheftrainer Franz Bernhardt mit 44:39 in Front. Die Gastgeber kommen jedoch wacher aus der Pause und reißen die gute Kölner Ausgangsposition aus den ersten 20 Minuten ein. Angeführt von Topscorer Nils Piprek (19 PTS) enteilen die Gladiators dank eines 19:7 im dritten Abschnitt. Die Offensive der RheinStars kommt im letzten Durchgang nochmal in Schwung, doch die Hausherren verteidigen die Führung clever und gewinnen das richtungsweisende Duell mit 79:71. Da die Kölner das Hinspiel nur mit vier Punkten gewannen, geht der direkte Vergleich an die Gladiators, wodurch die Kölner die Hauptrunde als Tabellenletzter beenden werden. Nächstes Wochenende geht es am letzten Spieltag gegen Heidelberg nochmal um wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Leo Trierscheidt ist mit 17 Punkten und sieben Rebounds erfolgreichster Kölner Punktesammler. Louis de la Vourdelle füllt mit 16 Punkten, sieben Reounds und sechs Assists den Boxscore, Darius Perwan kommt auf 14 Zähler. Triers Tom Demmer  (12 PTS, 12 REB, 7 AST) schrammt nur knapp an einem Triple Double vorbei.

JBBL: Brose Bamberg – RheinStars Köln 103:77

„Das war ein ausgesprochen intensives Basketballspiel“ – kurz nach Spielende waren sich die mitgereisten Eltern der RheinStars-Spieler in der Sichtweise der Begegnung einig. Hatten Sie doch soeben im idyllischen Strullendorf eine überaus packenden Begegnung ihrer Söhne erlebt, die diesen physisch und mental alles abverlangt hat.

Zwar gingen die Kölner mit 4:0 zunächst in Führung, allerdings blieb dies die einzige Kölner Führung der Partie. Der Nachwuchs von Brose Bamberg konterte unmittelbar und machte die Räume sehr eng und damit ein gutes Paßspiel extrem schwierig. Im ersten Viertel benötigten unsere Jungs ein wenig Zeit, um sich an die hohe Dynamik der Franken, die bei vielen Spielern mit einer sehr starken Physis einherging, zu gewöhnen. Dadurch entstanden viele Ballverluste im Halbfeld, die die Gastgeber immer wieder zu einfachen Punkten nutzten. Zwar erzielten auch unsere Basketballer vom Rhein 16 Punkte im ersten Viertel, mussten aber 32 Punkte der Süddeutschen zulassen. Mit zunehmender Spielzeit gewöhnten sich unsere Jungs aber besser an den großen defensiven Druck der Gastgeber und konnten ihrerseits cleverer den Ball behaupten. Zwar ging auch das zweite Viertel mit 26:18 verloren, aber es war eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen.

In der Halbzeitpause fanden die Kölner Coaches offensichtlich die richtigen Worte. Die gute kämpferische Einstellung der Kölner, die sie bis dahin schon das gesamte Spiel ausgezeichnet hatte, wurde nun mit einem 7:0 Lauf, von 58:34 zur Halbzeit auf 58:41, belohnt. Insbesondere Kenan Reinhart profitierte dabei von den Ballgewinnen seines Teams und konnte im Laufe des zweiten Viertels einen Großteil seiner insgesamt 24 Punkte erzielen. Bamberg wurde in dieser Phase allerdings auch Ihrer vorher gezeigten Leistung als Topmannschaft gerecht und fand im Laufe des dritten Viertels immer wieder offensive Lösung. Es war ein ständiges Hin und Her und am Ende dieses Viertels trennten sich beide Mannschaften mit 31:25 für die Franken. Im letzten Viertel behielten unsere Jungs Ihren gute Einstellung bei, der Trainer der Gastgeber gab seinen Leistungsträgern nun verstärkt Verschnaufpausen und wir nutzten diese Gelegenheit. So konnten wir das letzte Viertel mit 18:14 für uns verbuchen. Der leistungsgerechte Endstand der Partie lautet dann 103:77 für das Team von Brose Basket/Regnitztal Baskets.

Trotz dieser Niederlage, und da war sich der gesamte mitgereiste Kölner Anhang im schmucken Basketball Center Hauptsmoor einig, hatten wir eine gute Leistung der RheinStars Köln gesehen, auf der sich im weiteren Verlauf der Hauptrunde der Jugend Basketballbundesliga aufbauen lässt.

Neben Kenan Reinhart (24 Punkte) konnten noch Kaan Turhan (12) und Jan Trömel (10) zweistellig Punkten. Weiterhin liefen für die RheinStars in diesem Spiel auf: Jan Züll (8 Punkte/6 Assists), Leonard Menne (2), Ole Schiffer (4), Carl Wagner, Nicolas Pritz, Baran Turhan (4), Thorge Hunsche (7) und Daniel Azami (6)

“Last Second” Sieg für die WNBL

Zu einem 66:64 (43:39)-Last-Second-Sieg kamen die Cologne Regio Ladies zum WNBL-Rückrundenauftakt bei der TG Neuss. In der Schlusssekunde nutzte die unterm Korb überraschend frei stehende Luisa Anderegg einen Einwurfpass von Caitlyn Sadler und erzielte somit den spielentscheidenden Korb.
„Ich bin schon vorher davon ausgegangen, dass es ein knappes Spiel werden würde“, erklärte Cologne-Coach Martin Trefzger, dessen Team nach einer guten Trainingswoche sehr gut in die Partie startete und nach dem ersten Viertel mit 22:15 führte. Im Laufe des zweiten Viertels, das mit 21:24 verloren ging, schrumpfte die Führung jedoch etwas zusammen. Nach dem Seitenwechsel gab es etliche Führungswechsel, 15 sollen es insgesamt gewesen sein. „Wir hatten allerdings diesmal keine lange schlechtere Phase, sondern sind konzentriert geblieben. Das haben wir viel besser als vorher gemacht“, so Trefzger.

90 Sekunden vor dem Ende stand es dann 64:64, ehe beide Teams sehr nervös agierten, Einladungen zu einfachen Körben wurden nicht mehr angenommen – mit einer Ausnahme: Der bereits erwähnte Korb zum Sieg der Ladies im allerletzten Moment. In einer letzten Auszeit wurde klar ein System vorgegeben, das letztlich zum Erfolg führte. „Es war super spannend, und wir alle sind erleichtert über diesen wichtigen Sieg, der uns wieder in die obere Tabellenhälfte orientieren lässt“, meinte Trefzger und freute sich vor allem über eine richtig starke Teamleistung. Damit wurde also auch der direkte Vergleich gegen Neuss gewonnen.

Beste Schützinnen für die Regio Ladies waren Luisa Anderegg (14 Pkt.) sowie Lonneke Wiesemann und Maleah Mazur, die auf jeweils elf Zähler kamen.

Bungesjugendligen starten wieder

Triple-Header am Sonntag: NBBL mit Schlüsselspiel in Trier / Auch WNBL und JBBL auswärts

Die Junioren-Bundesligen melden sich nach der Weihnachtspause zurück. Auf unsere drei Mannschaften wartet am Sonntag jeweils ein Auswärtsspiel: Die NBBL trifft auf den Tabellennachbarn aus Trier, die WNBL tritt in Neuss an und die JBBL reist nach Bamberg.

NBBL: Young Gladiators Trier – RheinStars Köln (So., 15:00 Uhr)

Das Team von Head Coach Franz Bernhardt gastiert am Sonntag in Trier, bei der Mannschaft gegen die man den bis dato einzigen Sieg in dieser Saison einfahren konnte. Das Hinspiel in Köln ging dank eines starken letzten Viertels (27:19) mit 75:71 an die RheinStars. Die Gladiators, die ebenfalls erst einen Sieg bejubeln durften, verweilen aktuell punktgleich mit den Kölnern am Tabellenende. Da beide schon sicher in die Abstiegsrunde müssen und die Ergebnisse der Hauptrunde mitgenommen werden, ergibt sich eine pikante Situation. Der Sieger des Duells wird mit einem Vorsprung die Abstiegsrunde beginnen, bei der die beiden letzten Teams der Achtergruppe letztlich absteigen werden.

Die Trierer werden von einem guten Backcourt angeführt: Topscorer Tom Demmer legt durchschnittlich 16,5 Punkte, 9,2 Rebounds sowie 3,5 Assists auf, Nils Piprek ist mit 14,3 Punkten pro Partie der andere zweistellige Scorer. Damit wird sicher einiges an Arbeit auf Kölns Point Guard Alex Elling zukommen, dessen Zahlen sich mit im Schnitt 9,6 Punkten und fünf Rebounds ebenfalls sehen lassen können.

WNBL: TG Neuss Junior Tigers – Cologne Regio Ladies (So., 13:00 Uhr)

Mit einer ausgeglichenen Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen starten die Regio Ladies nach einer kurzen Weihnachtspause in die Rückrunde. Das Feld der Gruppe Nordwest steht eng beisammen: Bis auf die noch ungeschlagenen Metropol Girls und dem sieglosen Herner TC liegen alle Teams bei sechs bzw. vier Punkten. Zu diesen Mannschaften zählt auch die TG Neuss, die aktuell punktgleich zwei Ränge unter den Kölnerinnen rangiert, da die Regio Ladies das Hinspiel für sich entschieden. Anfang Oktober eröffnete das Team von Cheftrainer Martin Trefzger die Saison gegen die Tigers mit einem 71:56-Erfolg. Bis auf eine kurze Schwächephase im zweiten Viertel lieferten die Kölnerinnen eine gelungene Partie ab, bei der Nora van Loo (19 PTS) und Luisa Anderegg (18 PTS) das Scoring anführten. Am Sonntag heißt es diese Leistung zu wiederholen, womit man mindestens den dritten Tabellenplatz verteidigen würde.

JBBL: Brose Bamberg – RheinStars Köln (So., 14:00 Uhr)

Den Start in die Hauptrunde hatte man sich anders vorgestellt: Das Team von Head Coach Markus Jackson verweilt nach vier Spieltagen noch sieglos am Tabellenende. Doch nach der Pause gibt es nun die Chance auf einen Neustart, der allerdings kaum einfacher als die vorherigen Aufgaben werden wird. Mit dem Tabellenzweiten aus Bamberg gastieren die RheinStars bei der gruppenbesten Offensivmannschaft. Brose gewann drei der ersten vier Partien und erzielte dabei durchschnittlich 100 Punkte. Die Franken, die in der Vorrunde ohne Niederlage blieben, werden von zwei talentierten Flügelspielern angeführt, die für die Hälfte der Punkte verantwortlich sind: Kristian Ortelli liefert in der Hauptrunde im Schnitt 27,6 Punkte, 11,6 Rebounds und 7,6 Assists – Dejan Lukac fügt 20,3 Zähler sowie 5,3 Vorlagen hinzu. Ortelli könnte es mit Kölns Kenan Reinhardt (15,6 PPS) zu tun bekommen, womit die Topscorer beider Teams im direkten Duell aufeinanderträfen.

NBBL verliert zum Jahresabschluss gegen Tabellenführer Düsseldorf

Im letzten Spiel des Jahres verliert die NBBL gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Düsseldorf mit 68:87. Das Team von Cheftrainer Franz Bernhardt liefert über weite Strecken eine starke Partie ab, muss sich letztlich aber der enormen Qualität auf Düsseldorfer Seite geschlagen geben.

NBBL: RheinStars Köln – ART Giants Düsseldorf 68:87

Mit den ART Giants kommt nicht nur der Spitzenreiter der Gruppe West in den BasketballCampus, gleichzeitig ist es auch das Wiedersehen mit dem ehemaligen Kölner Head Coach Matt Dodson, der die Düsseldorfer bisher ungeschlagen durch die Saison führt. Die Partie ist für den Zuschauer vor allem in der punktreichen ersten Halbzeit kurzweilig. Köln bietet dem Favoriten Paroli und geriet erst kurz vor der Pause etwas ins Hintertreffen: Nach einem 23:23 im ersten Viertel gehen die RheinStars schließlich mit acht Zählern Rückstand in die Kabine (38:46). Der dritte Abschnitt lässt Düsseldorf entfliehen, denn die Giants sind nach der Pause in der Defense aggressiver. Die insgesamt 24 Kölner Ballverluste führen nun häufig zu einfachen Abschlüssen. Dazu spielt das ART-Duo aus Topscorer Finn Pook (24 PTS, 6 AST) und Big Man Linus Helmhold (13 PTS, 11 REB) stark auf. Die Gäste gewinnen das dritte Viertel mit zehn Punkten und setzen sich auf 54:72 maßgeblich ab. Die RheinStars steigern sich in den letzten zehn Minuten zwar nochmal, doch der Tabellenführer lässt im Stile einer Spitzenmannschaft nichts mehr anbrennen.

Head Coach Franz Bernhardt zum Spiel: „Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer hatten wir nichts zu verlieren. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut mitgespielt, dann im dritten Viertel aber leider den Faden verloren. Es waren da vor allem die Turnover, die zu einfachen Düsseldorfer Punkten geführt haben und uns letzten Endes entscheidend in Rückstand gebracht haben.“

Kölns bester Werfer Darius Pervan legt 13 Punkte und fünf Rebounds auf, Alexander Elling flirtet mit zehn Zählern sowie acht Assists mit einem Double Double. Moritz Ogos kommt in elf Minuten auf neun Punkte, Leo Trierscheidt steuert acht Punkte und vier Rebounds bei.

Die NBBL folgt damit den beiden anderen Junioren-Bundesligateams in die Winterpause. Am 09. Januar geht es bei den punktgleichen Young Gladiators Trier direkt mit einem wichtigen Spiel weiter.

Vorbericht: NBBL VS. Düsseldorf

Während die beiden anderen Junioren-Bundesligamannschaften schon in der Weihnachtspause verweilen, muss die NBBL am Freitagabend (Tipoff: 20 Uhr) im BasketballCampus powered by Flossbach von Storch gegen die ART Giants Düsseldorf noch einmal aufs Parkett.

NBBL: RheinStars Köln – ART Giants Düsseldorf (Fr., 20:00 Uhr)

Nach der bitteren Overtime-Niederlage gegen Würzburg hatten die RheinStars eine spielfreie Woche. Diese wird Head Coach Franz Bernhardt sehr entgegen gekommen sein, denn mit Düsseldorf gastiert nun der Tabellenführer im BasketballCampus. Das Team des ehemaligen Kölner ProB- und NBBL-Trainers Matt Dodson ist nach sieben Spieltagen noch ungeschlagen und könnten sich mit einem Sieg endgültig für die Aufstiegsrunde qualifizieren. Während der Siegesserie entschieden die Giants auch das Hinspiel gegen Köln mit 84:74 für sich, Finn Pook führte die Gastgeber damals mit 21 Punkten an – auf Kölner Seite markierte Louis de la Vourdelle 13 Zähler. Pook, der die Düsseldorfer mit 18,7 Punkten pro Partie anführt, bildet zusammen mit Center Linus Helmhold (16,7 PPS, 9,7 RPS) ein gefährliches Duo. Forward Christopher Dahm (10,7 PPS) ist der dritte zweistellige Scorer – er wird am Freitag auf Kölns Darius Perwan (12,6 PPS) treffen, der zuletzt gegen Würzburg mit 29 Punkten sowie zehn Rebounds glänzte. Eine ähnlich starke Performance würde auch am Freitag helfen, denn die RheinStars wollen trotz des hochkarätigen Gegners einen positiven Jahresabschluss, bevor es Anfang Januar dann zum richtungsweisenden Spiel nach Trier geht.

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Als Tabellenführer in die Winterpause: Herren 2 gewinnt Spitzenspiel

Die zweiten Herren überwintern nach dem 87:74-Erfolg im Topspiel der Oberliga Gruppe B gegen die Bergischen Löwen als ungeschlagener Tabellenführer. Ein starkes Schlussviertel sowie ein gut aufgelegtes Duo aus Fritz Hoffmann (23 PTS) und Jonas Gottschalk (21 PTS) ebnen den Weg zum sechsten Saisonsieg.

Diesem Duell haben beide Teams seit Wochen entgegengefiebert: Im Topspiel der Oberliga Gruppe B stehen sich mit der Herren 2 und den Bergischen Löwen die letzten ungeschlagenen Mannschaften gegenüber. Eine gute Nachricht vorab: Pünktlich zum Showdown kann Head Coach Platon Papadopoulos wieder auf Star-Center Jonas Gottschalk zurückgreifen, der unter der Woche rechtzeitig aus dem COVID-Protokoll entlassen wurde. Die Partie entspricht den hohen Erwartungen: Beide Mannschaften spielen mit offenen Visieren, zaubern einige Highlightszenen aufs Parkett – einzig die Zuschauer in der Halle fehlen. Das Niveau ist hoch, man weicht sich nicht von der Seite. Die ersten drei Viertel werden maximal mit zwei Zählern gewonnen. Folgerichtig führen die Kölner zur Pause nur knapp mit 42:41.

Als die RheinStars nach dem Seitenwechsel für einige Minuten auf Zonenverteidigung wechselten, setzen sich die Gäste erstmals etwas ab. Die Löwen bestrafen die Kölner Ball-Raum-Verteidigung von „Downtown“ mit einem 11:2-Lauf (47:55). Nach einer Auszeit und dem Rückwechseln auf Mannverteidigung fangen sich die Hausherren wieder und verkürzen durch je zwei Dreier von Thomas Müller-Laschet und Fritz Hoffmann bis zur Viertelpause auf einen Zähler (63:64). Danach eröffnet Topscorer Hoffmann (23 Punkte) – wieder per Dreier – einen furiosen Kölner Schlussabschnitt. Die RheinStars übernehmen rasch die Führung und spielen nun kontinuierlich den Größenvorteil in der Zone aus. Die Löwen haben kein geeignetes Match-Up für Kölns Gottschalk, der das Spiel nach Foulproblemen in der ersten Halbzeit jetzt an sich reißt. Der Big Man markiert in knapp zwei Minuten acht Punkte, die Kölns erste zweistellige Führung zur Folge hat (81:71). Die Gastgeber bleiben bis zur Schlusssirene fokussiert, gewinnen das letzte Viertel schlussendlich mit 24:10 und dürfen sich bis zum Start der Rückrunde am 15. Januar weiterhin über die Tabellenführung freuen.

Es spielten: Carlo Torelli (8), Julius Mager, Vincent Wortmann (12), Simon Obi (2), Oli Kellershohn, Louis de la Vourdelle, Fritz Hoffmann (23), Roman Bendt, Thomas Müller-Laschet (17), Jonas Gottschalk (21), Gbesimi Eyimofe (4)

Erfolgloser Sonntag: Niederlagen für WNBL und JBBL

Der dritte Advent beschert zweien der drei Junioren-Bundesligateams eine Niederlage: Die WNBL verliert daheim gegen Oberhausen einen Krimi, die JBBL gerät indes in Leverkusen unter die Räder.

WNBL: Cologne Regio Ladies – evo New Basket Oberhausen 72:73

In der WNBL gaben die Cologne Regio Ladies gegen evo NB Oberhausen in den Schlussminuten einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand. Nach einer 70:53-Führung lief nicht mehr viel zusammen, sodass am Ende nach einem 2:20-Lauf eine völlig unnötige 72:73-Niederlage zu Buche stand. „Das war schon frustrierend. Alle, die das Spiel sahen, konnten kaum glauben, dass wir den Sieg noch aus der Hand gegeben haben“, meinte Coach Martin Trefzger, dessen Team gut startete und das erste Viertel mit 22:6 für sich entschied. Im zweiten Spielabschnitt zeigte sich dann die Schwachstelle: Wie schon öfters zuvor, schaffte es die Mannschaft nicht, die Führung auszubauen, sondern schaltete einen Gang zurück und brachte den Gegner damit zurück ins Spiel. Doch zur Pause führten die Girls immerhin noch mit 44:29. Zum Ende des dritten Viertels waren es dann nur noch elf Zähler Vorsprung (62:51). Nach dem bereits angesprochenen 70:53 rutschten die Gastgeberinnen – warum auch immer – in den Rückwärtsgang. Oberhausen wirkte nun wesentlich konzentrierter und auch aggressiver in der Defense. „Wir haben plötzlich viele falsche Entscheidungen getroffen, Einzelaktionen zu erzwingen versucht und auch in der Verteidigung den Faden und die Einstellung verloren“, so Trefzger, „ich hatte eigentlich nie das Gefühl, dass wir diese Partie verlieren könnten, und trotzdem ging es schief.“ Natürlich ist es sehr unschön, mit solch einer Niederlage in die Weihnachtspause gehen zu müssen. Andererseits aber steht nun Zeit genug zur Verfügung, dieses Spiel aufzuarbeiten und wieder Motivation aufzubauen.

Für die Regio Girls punkteten Alinde Kerluku und Nora van Loo (je 15 Pkt.) sowie Luisa Anderegg (14) am besten.

 

JBBL: Bayer Giants Leverkusen – RheinStars Köln 94:53

Wie bei der WNBL in Hürth legt auch in Leverkusen eines der Teams einen Blitzstart, nur sind es hier aus Kölner Sicht leider die Hausherren: Leverkusen startet mit 24:9 in die Partie. Die RheinStars bekommen den Offensivmotor nicht zum Laufen (30,4 FG%), werden zu 28 Ballverlusten gezwungen und kommen in den ersten 20 Minuten lediglich auf 21 Zähler. Leverkusen hingegen liefert in beiden Vierteln mindestens 23 Punkte, woraus eine komfortable Halbzeitführung resultiert (47:21). Topscorer Julius Kokott (22 PTS, 9 REB) führt ein Leverkusener Quintett aus zweistelligen Scorern an, das im dritten Durchgang 34 weitere Punkte aufs Board bringt und die Partie frühzeitig zumacht. Die Kölner können zwar das letzte Viertel gewinnen (14:13), müssen aber weiterhin auf den ersten Hauptrundenerfolg warten.

Kenan Reinhart legt zehn Punkte und fünf Rebounds auf, Daniel Azami kommt ebenfalls auf zehn Zähler sowie acht Boards. Jan Trömel (7 PTS, 9 REB) greift sich die meisten Rebounds, Friedrich Beyer markiert neben sechs Punkten und fünf Abprallern auch drei Blocks.

Hier geht es zum gesamten Boxscore des Spiels.

Beide Mannschaften verabschieden sich erstmal in die Weihnachtspause und werden am 09. Januar wieder im Einsatz sein. Am Freitag (Tipoff 20 Uhr) wird die NBBL im Heimderby gegen Düsseldorf das Basketballjahr 2021 der RheinStars beschließen.