Yuma Janeck folgt auf Sebastian Pritz als JBBL-Headcoach

Die RheinStars Köln besetzen zur kommenden Saison die Position des Headcoaches ihrer U16-Bundesligamannschaft (JBBL) neu: Yuma Janeck übernimmt die Aufgabe und folgt damit auf Sebastian Pritz. „Wir setzen damit den Weg fort, junge Trainer aus den eigenen Reihen heraus zu entwickeln und zu fördern“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport der Profiabteilung, die auch die inhaltliche Arbeit in den Nachwuchsbundesligen verantwortet.

Janeck stammt aus Hessen und begann dort früh mit dem Basketball. Über Stationen im Leistungsprogramm der Gießen 46ers sammelte er Erfahrungen im Nachwuchs- und Herrenbereich, auch als Spieler bis in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB, bevor er für das Studium nach Köln zog. An der Deutsche Sporthochschule Köln absolvierte er sein Sportstudium und fand parallel den Weg zu den RheinStars – zunächst als Spieler, dann früh auch als Trainer im Jugendbereich.

In den vergangenen Jahren übernahm er mehrere Teams innerhalb des Vereins und entwickelte sich kontinuierlich weiter. In der vergangenen Saison sprang Janeck kurzfristig als Headcoach der NBBL ein, nachdem Zoran Kucic zum Headcoach der Profis befördert wurde. Trotz des Personalwechsels stabilisierte er das Team und beendete die Saison auf dem ersten Platz der Abstiegsrunde.
Mit dem Übergang ins Hauptamt und Übernahme der JBBL-Mannschaft folgt nun der nächste Schritt in seiner Entwicklung. Dabei profitiert er von seiner Erfahrung über verschiedene Altersklassen hinweg.

„Ich schätze das Vertrauen des Vereins sehr. Seit meinem Einstieg bei den RheinStars Köln habe ich mich hier schnell zurechtgefunden und fühle mich gut eingebunden. Ich freue mich auf die Aufgabe als JBBL-Trainer und bin bereit, die Verantwortung zu übernehmen. Die Arbeit von Sebastian Pritz war auf einem sehr hohen Niveau, daran gilt es anzuknüpfen. Ich bin überzeugt, dass ich die Aufgabe erfolgreich gestalten kann“, so Janeck.

Der Trainer absolviert zurzeit die Nachwuchstrainerausbildung der easy-Credit Basketball Bundesliga und wird in Kürze die B-Lizenz erwerben. Perspektivisch strebt er eine langfristige Tätigkeit als hauptamtlicher Trainer im Leistungsbereich an.

JBBL & NBBL TRYOUTS FÜR DIE SAISON 2026/27

JBBL & NBBL TRYOUTS FÜR DIE SAISON 2026/27 

Wir laden euch zu den offenen TryOuts für unsere beiden männlichen Jugend-Bundesligamannschaften ein!

📅 Termine JBBL (Jahrgänge 2011 & 2012)

Fr, 27.2.26 | 18.00-20.00 Uhr (Jahrgang 2011)
Sa., 28.2.26 | 10.00-12.00 Uhr (Jahrgang 2012)
Sa, 7.3.26 | 10.00-12.00 Uhr (beide Jahrgänge)

📅 Termine NBBL (Jahrgänge 2008, 2009 & 2010)

Mo., 2.3.26 | 20.00-22.00 Uhr (Jahrgang 2008)
Mi, 4.3.26 | 20.00-22.00 Uhr (Jahrgang 2010 + 2009)
Mi, 12.3.26 | 20.00-22.00 Uhr (beide Jahrgänge)

Alle Termine finden im Basketballcampus Köln (Wilhelm-Mauser-Str 57) statt.

Über weitere Termine werdet ihr von uns am Tag der TryOuts informiert.

Bitte meldet euch über das Formular unter dem Link mit euren Infos an:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfcKcsZp4GVFXYh604vdzLVXf7CpYYTPj9nj3y8gLI-njNWgg/viewform

Bei Rückfragen:
tryouts@rheinstars-koeln.de (nur JBBL + NBBL)

Alma, Aurora und Ruben: Drei RheinStars beim BJL 2024

Vom 01. bis 06. Oktober sind in Heidelberg die besten U16-Nachwuchsspieler zum Bundesjugendlager zusammengekommen. Mit dabei auch drei RheinStars: Alma Schiffer, Aurora Blum (beide WNBL) und Ruben Baucks (JBBL) haben es in die WBV-Auswahl geschafft.

Foto: DBB

Zu Beginn standen zwei Trainingseinheiten mit den Bundestrainern Dirk Bauermann, Sidney Parsons und Heiko Czach auf dem Programm. Danach begannen die Spiele gegen die anderen Bundesländer.

Während die Jungs nur ein Spiel gewinnen konnten, setzten sich die Mädels in allen Partien durch und krönten sich zum Sieger. Das Finale gewann der WBV schließlich mit 42:31 gegen die Auswahl von Baden Württemberg.

Im Nachgang wurde Alma Schiffer von den Bundestrainern für den kommenden Lehrgang im November nominiert.

Ruben Baucks: „Ich habe mich sehr gefreut als ich mitbekommen habe, dass ich für das Bundesjugendlager nominiert wurde. Mir war klar, dass ich vor den Bundestrainern abliefern und im Spiel gut interagieren muss. Ich wurde zwar nicht für den nächsten Lehrgang nominiert, gehe aber mit voller Motivation in die JBBL-Saison.“

Aurora Isa Andrade Blum: „Ich kann sagen, dass ich trotz, oder sogar wegen der hohen Anspannung und Herausforderung, die ich zusammen mit den anderen Spielerinnen diese Woche bewältigt habe, viel gelernt, Neues erlebt und noch mehr verinnerlicht habe, das mich in Zukunft weiter begleiten und anregen wird.“

Alma Schiffer: „Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich das Bundesjugendlager miterleben durfte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, so viel Zeit mit dem Team zu verbringen, aber auch zeigen zu können, was ich kann. Ich war echt aufgeregt und überrascht, aber freue mich auch wirklich sehr, das Alles miterleben zu dürfen.Ich freue mich auch, dass sich meine Arbeit auszahlt und nichts um sonst war. Ich habe wirklich viel trainiert und freue mich schon auf den nächsten Lehrgang.“

NBBL & JBBL Tryouts für die Saison 2024/25

Unsere NBBL-Saison ist bereits beendet, die JBBL biegt in Kürze in die Postseason ein. Wir richten den Blick bereits in Richtung der nächsten Spielzeit und laden Euch zu den Tryouts für unsere beiden männlichen Bundesligamannschaften ein.

Termine JBBL:

Mittwoch, 06.03. von 18 bis 20 Uhr
Samstag, 09.03. von 16 bis 18 Uhr

Termine NBBL:

Mittwoch, 06.03. von 20 bis 22 Uhr

Alle Tryout-Einheiten finden im Basketball Campus powered by Flossbach von Storch statt (Wilhelm-Mauser-Straße 57, 50827 Köln).

Kontakt:

s.pritz@rheinstars-koeln.de (JBBL)
z.kukic@rheinstars-koeln.de (NBBL)

Wir bitten Euch im Vorfeld eine kurze E-Mail an den zuständigen Coach mit folgenden Eckdaten zu schicken:

Alter (Geburtsdatum)
Größe
Größe der Eltern
Position
Letzter Verein + Liga

Wir sehen uns in der Halle!

Nachgefragt … bei JBBL Head Coach Sebastian Pritz

Sebastian Pritz ist seit Anfang dieser Saison Cheftrainer der JBBL und führte seine Mannschaft direkt ungeschlagen durch die Vorrunde. Wir haben beim 24-Jährigen mal nachgefragt, um ihn als Coach und seine Mannschaft besser kennenzulernen.

Hey Sebastian, was macht den Trainerjob für Dich so besonders?

Definitiv die Möglichkeit zu haben, jeden Tag mit so engagierten, ehrgeizigen und talentierten Spielern  arbeiten und sie auf ihrem Weg begleiten zu dürfen. Und natürlich jeden Tag als Coach dazulernen zu können, sei es durch die eigenen Spieler oder durch Kollegen, innerhalb oder außerhalb des Vereins.

War die Umstellung vom Assistenten zum Head Coach schwer für dich?

Tatsächlich war das gar keine so riesige Umstellung für mich, weil ich in den Jahren vorher als Assistant Coach der JBBL auch parallel die U16-1 des BBV als Head Coach betreut habe. Außerdem konnte ich in den Spielzeiten als Co-Trainer, erst neben Markus Jackson und im letzten Jahr an der Seite von Zoran Kukic, sehr viel lernen, abschauen, und u.a. auch schon JBBL-Spiele coachen, was den Einstieg leichter gemacht hat, wofür ich beiden sehr dankbar bin. Nichtsdestotrotz war es natürlich eine Umstellung auf einmal jede Woche hauptverantwortlich an der Seitenlinie zu stehen.

Wie ist der Eindruck deines neuen Teams?

So ganz neu ist die Mannschaft für mich ja nicht, da ich viele der Jungs schon aus dem letzten Jahr kenne, bzw noch länger, teilweise sogar schon seit der u12. Aber ich bin sehr glücklich darüber das Team mit so vielen fleißigen und talentierten Jungs dieses Jahr übernehmen zu dürfen. Wir haben hier eine Gruppe zusammen, die aus sehr vielen ehrgeizigen Spielern besteht, was jedes Training überaus intensiv und kompetitiv macht. Und wenn wir diese Energie mit in die Spiele nehmen können, hilft uns das enorm.

Was sind deine Ziele in dieser Saison?

Grundsätzlich ist es immer das primäre Ziel, dass die Jungs in ihrer individuellen Entwicklung Schritte nach vorne machen, aber natürlich auch das Team als Ganzes sich über die Saison hinweg entwickelt. Ansonsten ist das Mindestziel natürlich in der Liga zu bleiben (was wir inzwischen ja schon erreicht haben), der Rest wird sich zeigen. Wir denken da immer von Spiel zu Spiel.

Warum sollte man auf jeden Fall Spiele deiner Mannschaft schauen?

Man sollte sich auf jeden Fall Spiele unserer Mannschaft anschauen, da wir bisher immer eine sehr gute Atmosphäre in der Halle hatten, was wir den zahlreichen Eltern und Unterstützern zu verdanken haben, die regelmäßig bei unseren Spielen sind und das Team 40 Minuten lang lautstark unterstützen. Zweitens, weil jeder der Jungs immer alles auf dem Feld lässt, egal wer gerade spielt, auf beiden Seiten des Feldes. 

Schmerzhafte Auswärtsniederlage in Gießen für die JBBL

Die zweite Auswärtsbegegnung der Saison führte unser JBBL-Team nach Gießen. Im eindrucksvollen Ambiente der dortigen Sporthalle Ost, seit Jahrzehnten von der lokalen Erstligamannschaft in der Basketball-Bundesliga genutzt, galt es sich mit der BBA Gießen zu messen. Nach intensiver Trainingswoche traten unsere Jungs selbstbewusst an und konnten nach dem gewonnenen Sprungball zu Spielbeginn gleich aus der Distanz punkten. Auch in der Defense agierte man zunächst wacher als zuvor, ohne jedoch die schnellen Gießener gänzlich vom Zug zum Korb abhalten zu können. Offensiv wollten sich jedoch bei unserer Mannschaft, obwohl sie gut den Ball unter den Korb brachte, keine Erfolge einstellen. Ein ums andere Mal rollte der Ball über den Ring, wollte aber nicht fallen. Dies führte dann zu einer zunehmenden Unsicherheit, die offensichtlich auch die eigene Defense lähmte. Die Gießener Spieler verstanden diesen Umstand clever und routiniert zu nutzen und konnten so sehr deutlich das erste Viertel mit 24:8 für sich entscheiden. Im zweiten Viertel wurde das Spiel dann ausgeglichener (19:18) aber letztlich ging es mit einem Rückstand von 17 Punkten (43:26) in die Pause.

In der zweiten Halbzeit, in beiden Mannschaften wurden verstärkt neue Spielerkonstellationen ausprobiert, wies das Viertelergebnis ein nahezu ausgeglichenes, jedoch sehr hohes Punktekonto von 25:22 für Gießen auf. Mit einem nun auf 20 Punkte angewachsenem Rückstand ging es dann in den Schlussabschnitt. Mit Einzelleistungen versuchten unsere Jungs nun noch einmal das Ruder herumzureißen, allerdings fehlte gegen deutlich routiniertere Spieler aus Mittelhessen dabei leider das notwendige Glück. So musste man auch den Schlussabschnitt mit 28:14 verloren geben. Am Ende dieses leider nicht erfolgreichen Herbstausflugs am letzten Oktoberwochenende ist somit eine deutliche 96:62 Niederlage zu notieren. Herausheben sollte man allerdings ein erneutes Double-Double, da es Christian Kamdon gelang 13 Punkte zu erzielen und 18 Rebounds abzugreifen.

Nun gilt es sich intensiv auf das bevorstehende Spiel gegen das ebenfalls noch sieglose Team der Young Gladiators Trier am nächsten Wochenende vorzubereiten, die guten Ansätze in manchen Phasen der heutigen Begegnung auszuweiten und ebenfalls die Schwachpunkte des eigenen Spiels (36 Turnover…) weiter zu reduzieren.

In Gießen spielten für die RheinStars Köln: Max Kokott (13 Punkte), Alex Wu, Davi Remagen (7), Ole Wahlbrink (5), Valon Krasniqi (10), Christian Kamdom (13), Leonard Menne, Riccardo Cunsolo, Baran Turhan (3), Daniel Azami (11)

Coaches: Markus Röwenstrunk (HC), Sebastian Pritz (AC)

Die heutigen Spiele unserer JBBL und NBBL Teams fallen aus

Die heutigen Spiele unserer JBBL und NBBL Teams fallen aufgrund der hohen Corona Zahlen aus.
Wann diese nachgeholt werden, ist noch nicht absehbar.

Jugendbundesligen starten in die Saison

Am kommenden Wochenende beginnt für die Jugendbundesligen in der JBBL, NBBL und in der WNBL der Wettkampfalltag.

Den Auftakt machen die RheinStars Ladies Hürth in der Nordwest-Gruppe der WNBL am Samstag, 12.10.19 um 16 Uhr im Gymnasium Bonnstr. 59 in Hürth gegen die WNBL Kooperation SteelFire 3-2-1, bestehend aus den teilnehmenden Vereinen Herner TC / VfL AstroStars Bochum 1848 und TSV Hagen 1860. Trainerin Steffi Lippold freut sich nun endlich auf den Saisonstart. Nach einer langen Vorbereitung wollen die Mädels zeigen, was in ihnen steckt. Letzte Saison rutschen Die RheinStars Ladies Hürth in die Play Downs, konnten dort aber den ersten Platz in ihrer Gruppe machen und somit die Liga halten.

 

Am Sonntag den 13.10.19 dürfen dann auch die Jungs ins Spielgeschehen eingreifen. Die JBBL um Trainer Kenneth Pfüller muss in der Gruppe 5 bei den Young Gladiators Trier antreten. Die NBBL spielt in der Gruppe Südwest und empfängt am Sonntag in Halle 22 an der DSHS Köln um 15 Uhr das Team USC Heidelberg. Die RheinStars Köln, die von Platon Papadopoulos gecoacht werden, mussten letzte Saison durch die Play Downs, konnten aber die Liga erfolgreich halten. Heidelberg ist Liganeuling und konnte sich erfolgreich durch die Qualifikation kämpfen.

Bei allen Spielen ist der Eintritt frei.

 

Köln JBBL-Spitzenspiel: Erster gegen Zweiter. Rheinstars lassen Würzburg keine Chance

Die Ausgangslage war eindeutig. Beide Teams haben die Playoffs erreicht. Auch die Platzierung hing von diesem Spiel nicht mehr ab. Trotzdem waren die Teams mächtig motiviert. War es doch die beste Vorbereitungspartie, die man sich für die Playoffs wünschen konnte.

Tipp-off ging nach Köln. Beide Teams fanden jedoch zunächst nicht ins Spiel. Nach 2 Minuten immer noch 0:0. Eröffnet wurde die Partie dann durch Arne Krapp (2:0). Doch auch dieser Spielstand sollte weitere 2 Minuten Bestand haben. Nach 4 Minuten Ausgleich (2:2). Der Korbreigen wurde zur Hälfte des Viertels durch Hannes Friese mit Dunking eröffnet (4:2). Ausgleich Würzburg. Dann Sourish Dey Assist Paul Minjoth (6:4). Den Rheinstars gelang es nun, den Vorsprung bis zur letzten Minute des Viertels auf 14:9 auszubauen. Die Gestaltung der letzten Spielminute oblag nun Paul Minjoth. Verwandelter 3er (17:9). Im darauf folgenden Angriff Lay-up (19:9). Erstmals war der Vorsprung zweistellig. So ging es auch in die Viertelpause.

Das zweite Viertel startete mit einem 3er von Fotis Hristopoulos (22:9).Bis knapp zur Hälfte des Viertels gelang es den Rheinstars, den Vorsprung auf 16 (34:18) auszubauen. Als dann Yannick Pritz mit überragendem Steel in der eigenen Hälfte und Sprint unter Druck unter den gegnerischen Korb sicher zum 38:20 abschloss. Im Anschluss stellte unser Topscorer Lars Brodisch, dem es immer wieder hervorragend gelang, die Offense-Rebounds einzusammeln und direkt zu Punkten zu verarbeiten, erstmalig auf 20+ (40:20). Ein weiterer Höhepunkt dieses Viertels war sicher der erfolgreiche 3er von Maik Taha zum 43:21. Das Ende des Viertels gehörte dann aber den Würzburgern. Mit einem 9:0 Lauf konnten sie den Rückstand in den letzten 1 ½  Minuten wieder auf 15 verkürzen. Mit 47:32 ging es in die Halbzeitpause.

Auch in der zweiten Halbzeit setzten die Rheinstars mit einem erfolgreichen 3er von Fotis Hristopoulos zum 50:33 eine Marke. Nach 2 ½ Minuten Arne Krapp die erste 54:36. Arne Krapp die zweite (3er) 57:36. Der 9:0- Lauf der Würzburger vom Ende der ersten Halbzeit war wieder kompensiert. Doch nun ließen die Rheinstars etwas nach. 2 ½ Minuten vor Ende des Viertels gelang Finn Langebartels noch ein letzter 3er. Insgesamt arbeiteten sich die Würzburger wieder auf 12 ran. Die Kölner verloren  dieses Viertel mit 21:24. Beim Spielstand von 68:56 ging es in die Viertelpause.

Im letzten Viertel blieb es die ersten drei Minuten ausgeglichen. Dann musste der Ausnahmespieler der Würzburger, Adrian Worthy, das Spiel jedoch wegen 5 persönlicher Fouls verlassen. Der Widerstand der Gegner war nun gebrochen. Mit einem 15:0-Lauf entschieden die Rheinstars nun endgültig das Spiel. Den Schlusspunkt setzte Lagui Diallo, der mit spektakulärem Dunk den Endstand von 90:63 herstellte.

Auffällig aus Rheinstarssicht: alle 12 Spieler scorten. Alle 12 Spieler erhielten Einsatzzeiten zwischen 12 und 21 Minuten. Das zeigt, wie tief der Kölner Kader mittlerweile besetzt ist. Hervorzuheben ist diesmal sicher die Leistung von Yannick Pritz. Er ist mit dem zweitbesten +/-  Wert (27) und einer sehr hohen Effektivität (11) ein besonderes Beispiel dafür, dass man sehr gut spielen kann, auch ohne in übermäßiger Weise das Scoreboard vollzuhacken (4). Ein Beispiel, dass jeder Spieler, trotz hervorragender bisher gezeigter Teamleistung, nochmals besonders verinnerlichen sollte. Am Ende siegt immer nur das Team. Und mit jedem einzelnen Sieg kommen wir unserem Traum „ Final 4 in Jena“ einen Schritt näher.

Köln: JBBL-Playoffs 2019 „Wir sind dabei“!

Klarer Auswärtssieg gegen Gießen

Das Spiel wurde von Paul Minjoth eröffnet. Schnell lagen die Kölner mit 6:0 vorne. Doch die Gießener konterten prompt. Konnten von den Rheinstars oft nur durch Foul gestoppt werden. 5 x 2 Freiwürfe für Gießen. 10 Chancen 8 x genutzt. So gewannen die Hausherren das erste Viertel mit 19:17.

Das zweite Viertel war mal wieder geprägt von Finn Langebartels. Er hatte die Rheinstars schon gegen Bayreuth auf die Siegerstraße geführt. In diesem Viertel brillierte er mit 3 Dreiern und 5 von 6 Freiwürfen. Entsprechend gingen die Rheinstars mit einer Führung von 44:38 in die Halbzeit.

Das dritte Viertel war ziemlich ausgeglichen. Zwischenzeitlich führten die Kölner auch mal zweistellig (49:59). Der Vorsprung aus der Halbzeitpause konnte schlussendlich um weitere 3 Punkte erhöht werden (55:64)

Im letzten Viertel machten unsere Jungs dann alles klar. Allen voran Paul Minjoth, der allein in diesem Viertel 10 Punkte machte und damit gemeinsam mit Finn Langebartels Topscorer der Partie wurde (beide 18). So wurde letztlich der Endstand von (86:67) errungen.

Die Gießener hatten sich die Kölner extrem gut ausgescoutet. Es gelang ihnen, das sehr erfolgreiche Innenspiel der Rheinstars auf weiten Strecken nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Umso besser dass es den Kölnern vergleichsweise leicht fiel, ihr Spiel umzustellen und nun über die Außen sehr erfolgreich zu sein. Genau das macht uns für alle Gegner sehr gefährlich und ist sicherlich der überragenden Coachingleistung von Ken Pfüller zu verdanken.

Jetzt sind die Playoffs auch rechnerisch sicher. Wir werden dort wahrscheinlich – wie im letzten Jahr – wieder auf die Ulmer treffen. Nachdem wir dort das Hinspiel fast gewonnen hätten und nur in der letzten Spielminute aus Angst vor der eigenen Courage doch noch knapp verloren hatten, erteilte uns Ulm im Rückspiel eine Lektion. Das soll diesmal anders werden. Schließlich haben die Rheinstars, vom katastrophalen Fehlstart gegen Düsseldorf abgesehen, in der ganzen Saison nur ein Spiel unglücklich gegen Leverkusen verloren. Alle anderen Spiele konnten gewonnen werden. Das soll auch nächstes Wochenende so bleiben. Mit dem Tabellenzweiten Würzburg empfangen wir einen sehr guten Sparringspartner für die erste Partie der Playoffs. Das Spiel findet am Sonntag um 12:30 Uhr in der ASV-Sporthalle statt und wird sicherlich sehr spannend.

Stats: Finn Langebartels 18, Paul Minjoth 18, Sourish Dey 9, Lars Brodisch 8