JBBL gewinnt Spitzenspiel / WNBL und NBBL unterliegen Recklinghausen und Würzburg

Der Heimspiel-Dreierpack am Sonntag endet mit einem Sieg und zwei Niederlagen: Die JBBL setzt sich im Spitzenspiel gegen die Bayer Giants Leverkusen mit 82:71 durch, die WNBL und NBBL können im Anschluss aber nicht nachziehen und verlieren ihre Spiele deutlich.

JBBL: RheinStars Köln – Bayer Giants Leverkusen 82:71

Unsere JBBL erkämpft sich durch den Derbysieg im Spitzenspiel gegen Leverkusen die Tabellenführung vorerst zurück. Bei einem Sieg im letzten Spiel gegen Bonn würde man die Hauptrunde auf jeden Fall als Zweiter abschließen, falls Frankfurt nochmal patzt, wären die Kölner sogar Erster. Das rheinische Topduell ist lange ausgeglichen, Leverkusen trifft den Dreier zu Beginn besser, doch die RheinStars halten dagegen. Nachdem sich beide Mannschaften in der ersten Hälfte egalisierten (36:35), gehört das dritte Viertel den Gastgebern. Das Team von Zoran Kukic legt in den zehn Minuten nach dem Seitenwechsel 30 Zähler auf, durch die man sich ein kleines Polster erspielt. Im letzten Durchgang wird der Vorsprung bis zum Schluss gehalten, vor allem weil die Giants keine Lösung gegen Topscorer Davi Remagen finden. Der Kölner Point Guard überragt mit 49 Punkten, sieben Rebounds sowie fünf Steals und ist selbst von zwei Verteidigern meist nicht zu stoppen. Dazu trifft Ole Schiffer vier Dreier und beendet die Partie mit 16 Punkten, Friedrich Beyer kommt auf neun Zähler, sieben Rebounds und vier Blocks.

WNBL: Cologne Regio Ladies – Metropol Girls Recklinghausen 45:71

Die WNBL muss ausgerechnet gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer krankheitsbedingt auf Head Coach Martin Trefzger verzichten, dafür steht Assistentin Sena Balci an der Seitenlinie. Die Anfangsphase gegen den großen Favoriten aus Recklinghausen gehört den Kölnerinnen, die in den ersten Minuten mutig aufspielen. Kurz vor Ende des ersten Viertels ziehen die Metropol Girls vorbei (10:15) und nehmen den Schwung mit in den zweiten Durchgang. Hier lassen die Gastgeberinnen abreissen, weil die Gäste im Fast Break zu vielen leichten Punkten kommen (22:41). Die Regio Ladies bekommen die Defensive in der zweiten Hälfte zwar besser in den Griff, am Ergebnis ändert sich aber nichts mehr. Recklinghausen ist nur noch einen Sieg davon entfernt, die Hauptrunde als Erster abzuschließen – die Regio Ladies warten indessen weiter auf den zweiten Heimsieg der Saison.

Lonneke Wiesemann liefert mit 18 Punkten und zehn Rebounds zum wiederholten Male ein Double Double. Kyra Graf stellt zehn Punkte und sieben Boards auf, Alinde Kerluku erzielt ebenfalls zehn Zähler sowie sechs Assists.

NBBL: RheinStars Köln – Würzburg Baskets Akademie 64:85

Die NBBL verspielt sich wie schon in der vergangenen Woche in München in zehn Minuten eine sonst aussichtsreiche Partie. Im ersten, dritten und vierten Abschnitt liegen die Kölner auf Augenhöhe, müssen die Würzburger aber durch ein 31:11 im zweiten Viertel davonziehen lassen. Das Team von Head Coach Markus Jackson kämpft in der zweiten Halbzeit tapfer, hat am defensiven Brett jedoch große Probleme. Die Unterfranken greifen sich 17 Offensiv-Rebounds, die einen Kölner Lauf letztlich unmöglich machen. Das rettenden Ufer rückt für die RheinStars in weite Ferne, denn mit Ulm und Trier hat die direkte Konkurrenz am Wochenende jeweils einen Sieg eingefahren, wodurch sich Köln für den Klassenerhalt im weiteren Saisonverlauf nahezu keine Niederlage mehr leisten darf.

Valon Krasniqi (5 REB) und Thorne Husche waren mit je zehn Punkten die besten Kölner Scorer, Jan Trömel (6 REB) und Maik Taha markierten je neun Zähler.

Bundesliga-Vorschau: Interessanter Heimspiel-Dreierpack im Campus

Am ersten Februarwochenende stehen alle drei Bundesligateams im heimischen Campus auf dem Parkett: Die JBBL will sich im Derby gegen Leverkusen für die Pleite im Hinspiel revanchieren, die WNBL trifft auf Tabellenführer Recklinghausen und die NBBL empfängt Würzburg.

JBBL: RheinStars Köln – Bayer Giants Leverkusen (So. 12:00 Uhr)

In der JBBL geht es langsam in die entscheidende Phase: Zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde geht es im Lokalderby zwischen Köln und Leverkusen um die Tabellenführung. Die beiden Rivalen liegen aktuell punktgleich an der Spitze, einzig der direkte Vergleich, den die Giants durch den 78:60-Hinspielerfolg momentan innehaben, trennt die zwei Mannschaften. Mitte Dezember waren die dezimierten Kölner auf der anderen Rheinseite chancenlos, diesmal wird Head Coach Zoran Kukic jedoch auf den gesamten Kader zurückgreifen können. Wie man die Leverkusener schlägt, ist den RheinStars nicht unbekannt. In der Vorrunde setzten sich die Domstädter ebenfalls mit 78:60 durch. Um sich für die Playoffs bestmöglich in Position zu bringen, wollen die RheinStars die dritte Auflage für sich entscheiden und zählt dafür auf reichlich Unterstützung auf den Rängen.

WNBL: Cologne Regio Ladies – Metropol Girls Recklinghausen (So. 13:00 Uhr)

Eine Woche nach der bitteren 52:55-Niederlage gegen Bonn, durch die auch die letzten Playoff-Träume ad acta gelegt wurden, geht es für die WNBL mit dem schwersten Heimspiel der Saison weiter. Am Sonntag gastieren die ungeschlagenen Tabellenführerinnen aus Recklinghausen im Kölner Campus. Die Metropol Girls könnten mit dem zehnten Saisonsieg den ersten Platz so gut wie sicher machen. Auf der anderen Seite steht mit den Regio Ladies eines der Teams, die den Recklinghäuserinnen in der aktuellen Saison die meisten Kopfschmerzen bereiteten. In der Hinserie hielt die Mannschaft von Martin Trefzger lange mit, kämpfte sich im letzten Viertel sogar auf sechs Zähler heran, musste sich allerdings am Ende mit 15 Zählern geschlagen geben. Nur Bonn konnte ein Spiel gegen Recklinghausen in der laufenden Spielzeit enger gestalten (49:61). An einem guten Tag sind auch die besten Teams zu schlagen: Vielleicht kann die Leistung aus dem Hinspiel sogar noch einmal getoppt werden.

NBBL: RheinStars Köln – Würzburg Baskets Akademie (So. 15:00 Uhr)

Für die NBBL steht das erste Heimspiel der Abstiegsrunde auf dem Programm. Nachdem man vergangene Woche bei der 63:71-Niederlage in München beim zweitbesten Team des Südens eine ordentliche Leistung zeigte, kommt mit Würzburg nun der stärkste der zugestoßenen Gruppengegnern nach Köln. Die Unterfranken stehen aktuell gemeinsam mit Heidelberg an der Tabellenspitze, taten sich am ersten Spieltag gegen Trier (68:61) aber ähnlich schwer wie der Jahn gegen Köln. Mit den Baskets kommt auch einiges an BBL-Erfahrung ins Rheinland: Forward Elijah Ndi (16,3 PPG), der neben Hannes Steinbach (16,5 PPG) zu den besten Würzburger Scorern zählt, stand bereits neun Mal in der Herren Bundesliga auf dem Parkett. Sein Head Coach hat noch einige Partien mehr auf dem Buckel: BBL-Rekordspieler Alex King (638 Spiele) leitet seit dieser Saison die Geschicke von der Seitenlinie.

JBBL lässt Bayreuth keine Chance / WNBL und NBBL mit knappen Niederlagen

Ein Sieg und zwei Niederlagen am Sonntag: Die JBBL lässt beim 97:73-Erfolg in Bayreuth wenig anbrennen – die WNBL und NBBL ziehen gegen Bonn bzw. München in jeweils engen Partien den Kürzeren.

JBBL: tennet young heroes – RheinStars Köln 73:97

Die JBBL findet nach der Niederlage gegen Frankfurt zurück in die Spur. Die RheinStars ziehen in Bayreuth dank eines 15:0-Laufes bereits im ersten Viertel davon. Das Team von Head Coach Zoran Kukic legt in den ersten zehn Minuten 32 Zähler auf und lässt im zweiten Abschnitt 26 weitere Punkte folgen. Damit ist das Spiel mit einer komfortablen 58:32-Pausenführung schon mehr oder minder entschieden. Zwar lassen es die Gäste nach dem Seitenwechsel etwas ruhiger angehen, wirklich gefährlich wird es trotzdem nicht mehr. Die Kölner Offensive macht an diesem Sonntagvormittag den Unterschied: Die RheinStars treffen 60 Prozent aus dem Feld (40/67 FG) und markieren zudem 60 Punkte in der Zone. Da auch der Rebound kontrolliert wird (44:30), darf man sich über einen ungefährdeten Sieg freuen.

Topscorer Davi Remagen zeigt mit 34 Punkten, acht Rebounds und zehn Assists wieder einmal seine Vielseitigkeit. Konstantin Lehmann folgt mit einem starken Double Double von 22 Punkten und zehn Rebounds, Joel Friedrich kommt auf elf Zähler sowie neun Boards.

WNBL: Cologne Regio Ladies – Talents Bonn/Rhöndorf 52:55

Die WNBL und enge Partien – das passt in dieser Saison noch nicht. Die Regio Ladies unterliegen Bonn/Rhöndorf mit 52:55, damit reiht sich das Spiel in eine Serie von knappen Niederlagen ein, denn vier der letzten fünf Partien verlor man mit maximal drei Zählern Differenz. Die Kölnerinnen zeigen dabei auf ein Neues, dass sie auch mit Teams, die in der Tabelle weiter oben stehen, mithalten können. Die beiden rheinischen Kooperationen begegnen sich 40 Minuten lang auf Augenhöhe: Kein Viertel wird mit mehr als zwei Zählern gewonnen, dazu ist das Spiel zehn Mal ausgeglichen inklusive sechs Führungswechseln. Da sich auch die Statistiken kaum unterscheiden, wird das Spiel in der Crunchtime entschieden. Die Regio Ladies gehen Mitte des Schlussabschnittes in Führung, können diese jedoch nicht lange halten. Bonn schlägt in den entscheidenen Minuten zurück und agiert in dieser Phase einen Tick abgezockter.

Lonneke Wiesemann ist mit 13 Punkten, sieben Rebounds und fünf Steals beste Kölner Werferinnen. Raili Bast verpasst das Double Double bei elf Punkten sowie neun Rebounds nur knapp.

NBBL: TS Jahn München – RheinStars Köln 71:63

Zum Start in die Abstiegsrunde zeigt die NBBL beim TS Jahn München einen guten Auswärtsauftritt, kann sich dafür aber nicht belohnen. Ein schwaches erstes Viertel wird dem Team von Markus Jackson zum Verhängnis. Die Domstädter liegen nach zehn Minuten mit 14:29 zurück, auch weil sie Mitte des Abschnittes einen 15:0-Run kassieren. Köln wird danach stärker, verliert sogar kein weiteres Viertel, kommt allerdings auch nicht mehr ausschlaggebend heran. Die RheinStars lassen zu viele Offensiv-Rebounds zu und leisten sich haarsträubende 31 Ballverluste. Dazu will der Dreier überhaupt nicht fallen (1/18 3FG), was ein Comeback dann nahezu unmöglich macht.

Nicolas Pritz trifft sieben von neun aus dem Feld und wird mit 18 Punkten bester Kölner Schütze. Aksel Günday liefert zwölf Zähler, acht Rebounds und vier Steals, Hans Steudel markiert zehn Punkte und sieben Boards.

Bundesliga-Vorschau: WNBL empfängt Bonn / NBBL und JBBL reisen nach Bayern

Für die WNBL steht nach dem Sieg in Düsseldorf mit den Talents Bonn/Rhöndorf gleich das nächste Derby auf dem Programm. Die NBBL und JBBL reisen unterdessen gen Süden.

WNBL: Cologne Regio Ladies – Talents Bonn/Rhöndorf (So. 12:00 Uhr)

Die WNBL ist die einzige unser drei Bundesliga-Mannschaften, die am Sonntag zuhause spielen wird. Dabei treffen die Regio Ladies auf die Talents Bonn/Rhöndorf, die aktuell auf dem vierten Rang zwei Siege vor den Kölnerinnen rangieren. Im Duell der rheinischen Kooperationen möchte das Team von Head Coach Martin Trefzger erstmals in dieser Saison zwei Siege in Serie einfahren. Mit einem Erfolg würde man zusätzlich näher an die Playoffränge rücken, da die Talents momentan auf einem der beliebten vier Plätze verweilen. Das Hinspiel in Bonn wurde mit 50:59 unnötig verloren, denn bis auf die Schwächephase im zweiten Viertel (9:23) waren die Regio Ladies gut in der Partie. Hoffnungen für das Rückspiel macht nicht nur der letzte Auftritt gegen Düsseldorf, sondern auch die zurzeit bestechende Form von Alinde Kerluku: Die Aufbauspielerin markierte in den letzten drei Partien durchschnittlich 24 Punkte.

JBBL: tennet young heroes – RheinStars Köln (So. 12:00 Uhr)

Nach der Niederlage gegen Frankfurt will die JBBL in Bayreuth zurück in die Spur finden. Die in der Hauptrunde noch sieglosen Oberfranken (0-6 Bilanz) scheinen auf dem Papier als geeigneter Aufbaugegner, doch dass man die jungen Helden aus dem Süden nicht einfach im Vorbeilaufen schlägt, lernten die Kölner vor gut einem Monat im Hinspiel. Damals kämpften sich die Bayreuther nach einem frühen Rückstand zurück und hielten bis in die Schlussphase mit. Dort zeigten sich die RheinStars nervenstark – besonders Guard Ole Schiffer, der mit 30 Punkten zum Topscorer avancierte. Die Partie in Bayreuth ist der Startschuss für den Schlussspurt der Hauptrunde, denn anschließend warten mit Leverkusen und Bonn nur noch zwei weitere Spiele, bis es dann in die Postseason geht.

NBBL: TS Jahn München – RheinStars Köln (So. 12:30 Uhr)

Für die NBBL beginnt mit der Abstiegsrunde die zweite und dazu entscheidende Phase der Saison. Zum Start geht es für das Team von Cheftrainer Markus Jackson zum TS Jahn München, der mit fünf Siegen und einer Niederlage hinter Würzburg (5-1 Bilanz) sowie vor Ulm und Kirchheim (beide 2-4 Bilanz) die zweitstärkste Kraft der zugestoßenen Gegner aus dem Süden ist. Die Ergebnisse aus der Vorrunde werden mitgenommen, weshalb die RheinStars die Runde mit einem Rückstand von zwei Siegen auf das rettende Ufer beginnen. Umso wichtiger wäre ein Auftaktsieg, doch die Aufgabe in München ist zweifelsfrei keine leichte. Der Jahn hat einen breiten Kader, der von den Topscorern Mateo Jukic (17,6 PPG) und Alan de Vries (16,1 PPG) angeführt wird. Die beiden Guards muss man in Schach halten, wenn es mit einem Auswärtserfolg klappen soll.

Sieg und Niederlage für die U16-Regio Girls

Sieg und Niederlage für die Regio Girls

Nach längerer Spielpause bestritten die Regio Girls, die diese Saison unter der Flagge von BBZ Opladen antreten, an diesem Wochenende gleich zwei Spiele in der 1. Regionalliga. Am Samstag ging es in heimischer Halle gegen den letztjährigen Deutschen Meister in der U16, die Citybaskets aus Recklinghausen. Am Sonntag stand in Bochum das Spiel gegen die VfL Astrostars auf dem Plan. Bei beiden Spielen musste das Team von Chefcoach Platon Papadopoulos leider noch auf seine verletzte Aufbauspielerin Kéa Elberding verzichten.

BBZ Opladen – Citybaskets Recklinghausen

Der Deutsche Meister Citybaskets Recklinghausen hatte zuletzt ohne seine Jugendnationalspielerin Clara Bielefeld gegen den TSV Hagen verloren und war damit auf Tabellenplatz zwei der 1. Regionalliga gerutscht. Gegen die Regio Girls traten sie am Samstag dann in Bestbesetzung an.

Die Regio Girls ihrerseits starteten ohne Kéa Elberding sowie mit einem deutlich jüngeren Kader. Zum Einsatz kamen – mit Ausnahme von Teamkapitänin Raili Bast – ausschließlich Spielerinnen der Jahrgänge 2008 und 2009.

Schnell zeigte sich, dass die Regio Girls vor ihrer bisher schwersten Aufgabe standen – und diese mit zu viel Respekt angingen. Erst in der dritten Minute erzielte Alma Schiffer den ersten Treffer für die Rheinländerinnen. Insgesamt jedoch gestaltete sich das Spiel gegen die konzentriert agierenden Mädchen aus Recklinghausen in der ersten Halbzeit noch verhältnismäßig ausgeglichen und die Mädchen gingen mit 23:29 in die Pause.

Nach der Pause jedoch fiel es den Mädchen immer schwerer, dem Tempo der Gegnerinnen und insbesondere dem Zusammenspiel ihrer beiden großen Spielerinnen Clara Bielefeld und Isabelle Schneeweis etwas entgegenzusetzen. Immer öfter kam es zu Fehlpässen und ärgerlichen Ballverlusten. Die Abschlüsse waren vielfach zaghaft und verfehlten zu häufig den Korb. Zu allem Überfluss verletzten sich dann auch noch Jule Bruns und Alma Schiffer. So stand am Ende eine ärgerliche Niederlage von 35:54 auf dem Bogen.

 

Endergebnis: 35:54
(11:14, 12:15, 8:13, 4:12)

Lara Gierlich (11, 2 Dreier), Raili Bast (9), Jule Bruns (5), Alma Schiffer (5), Johanna Zurek (3), Hannah Pimperl (2), Wilma Kerluku, Viki Lütgen, Rieke Schmitz, Linn Wasserfuhr

 

VfL Astrostars Bochum – BBZ Opladen

Mit deutlich mehr Selbstbewusstsein fuhren die Regio Girls am Sonntag nach Bochum zur Partie gegen die VfL Astrostars. Als Tabellenfünfter hatten diese bisher erst zwei Punkte gegen Düsseldorf mit nach Hause nehmen können.

Gleich in den ersten 30 Sekunden allerdings zeigten die Gegnerinnen mit einer 0:4-Führung, dass sie sich ganz einfach nicht geschlagen geben würden. Johanna Zurek kontert jedoch direkt und hielt mit vier Punkten für die Rheinländerinnen noch innerhalb der ersten Minute entgegen. Die Regio Girls nahmen Tempo auf und konnten nun mit einem erfolgreichen Zusammenspiel und einigen schönen Fastbreaks weiter punkten und das Spiel weitgehend dominieren. Die körperlich unterlegenen Bochumerinnen gaben jedoch niemals auf, konterten geschickt mit Dreiern und insbesondere Teamkapitänin Lotte Riedrich machte es den Regio Girls des Öfteren schwer, den Ball nach vorne zu bringen. 18 zu 49 Zähler standen zur Halbzeit zugunsten der Regio Girls auf dem Bogen.

Nach der Halbzeitpause gewannen die Bochumerinnen mit einigen kleineren Läufen zunehmend an Boden. Aber auch als die vom Vortag noch angeschlagene Jule Bruns passen musste und Johanna Zurek sich am Anfang des vierten Viertels am Fuß verletzte, hielten die Regio Girls weiter mit gelungenen Pässen und schönen Spielzügen dagegen und wahrten die Führung sicher. Das Duo der Jugendnationalspielerinnen Raili Bast und Lara Gierlich dominierte mit ihrem erfolgreichen Zusammenspiel insbesondere den letzten Spielabschnitt. Alle Spielerinnen hatten ihren Anteil, bekamen viel Spielzeit und zeigten, dass sie als Team erfolgreich zusammenspielen.

Der verdiente 91:54-Sieg brachte die Regio Girls wieder auf Tabellenplatz zwei hinter den Citybaskets und vor den TSV Hagen.

In der übernächsten Woche geht es zum letzten Spiel der Hinrunde gegen den Tabellenvierten BG Bonn. Ziel ist es, zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen und die Punktebilanz weiter zu verbessern.

 

Endergebnis: 54:91
(13:27, 5:22, 15:19, 21:23)

Raili Bast (26), Lara Gierlich (21, 1 Dreier), Johanna Zurek (13, 1 Dreier), Jule Bruns (7), Alma Schiffer (6), Rieke Schmitz (6), Lara Marx (4), Hannah Pimperl (4), Linn Wasserfuhr (4), Wilma Kerluku

Bundesliga-Vorschau: WNBL reist zum Derby nach Düsseldorf / JBBL ebenfalls auswärts in Frankfurt

Am Sonntag stehen zwei interessante Auswärtsspiele auf dem Programm: Die WNBL spielt bei den Rhein Bascats Düsseldorf und die JBBL bekommt es mit Eintracht Frankfurt zu tun. Die NBBL hat spielfrei und startet am 29.01. gegen Jahn München in die Abstiegsrunde.

JBBL: Eintracht Frankfurt / FRAPORT SKYLINERS – RheinStars Köln (So. 13:30 Uhr)

Vor dem Hinspiel standen beide ungeschlagen an der Tabellenspitze, jetzt trifft man sich als Verfolger der an Eins stehenden Giants Leverkusen wieder. Die RheinStars fügten den Frankfurtern Anfang Dezember mit 88:83 die erste Niederlage zu, wobei Davi Remagen mit 42 Punkten, neun Rebounds und sieben Assists brillierte. Beide Mannschaften verloren in den nächsten Wochen jeweils gegen Leverkusen, weshalb das Team von Zoran Kukic auf den zweiten und die Hessen auf den dritten Rang abrutschten. Die Frankfurter Kooperation wird von Forward Ivan Crnjac angeführt, der durchschnittlich 23,25 Punkte auflegt und auch im Hinspiel mit 28 Zählern der beste Schütze der SKYLINERS war. Die RheinStars wollen im Jahr 2023 weiterhin ungeschlagen bleiben und sich somit in der Tabelle weiter von Frankfurt distanzieren.

WNBL: Rhein Bascats Düsseldorf – Cologne Regio Ladies (So. 15:00 Uhr)

Während die JBBL die Siegesserie im neuen Jahr aufrecht erhalten will, peilt die WNBL den ersten Erfolg in 2023 an. Die Regio Ladies unterlagen vor zwei Wochen gegen Oberhausen mit 68:70 und führte den Trend fort, dass man die engen Partien in dieser Saison noch nicht gewinnen kann. Die Kölnerinnen warten seit vier Spielen auf einen Sieg, wobei die letzten drei allesamt mit maximal drei Zählern verloren wurde. Das Hinspiel gegen Düsseldorf verspricht aber Hoffnung, denn damals fuhr das Team von Head Coach Martin Trefzger gegen das aktuelle Tabellenschlusslicht mit 74:51 den ersten Saisonsieg ein. Wenn nun im Derby ein zweites Mal der Knoten platzen soll, wird einiges auf die Kölner Topscorer-Duo zukommen, doch Alinde Kerluku (22 PTS) und Lonneke Wiesemann (21 PTS, 10 REB) zeigten sich zuletzt gegen Oberhausen in guter Form.

JBBL schlägt Bamberg mit 66:61 / NBBL unterliegt Trier

Die JBBL bleibt 2023 weiter ungeschlagen und gewinnt das Heimspiel gegen Bamberg mit 66:61. Die NBBL beendet die Hauptrunde mit einer 64:84-Niederlage gegen Trier.

JBBL: RheinStars Köln – Regnitztal Baskets / freakcity Academy 66:61

Die RheinStars tun sich schwerer als im Hinspiel, das sie mit 30 Punkten für sich entschieden, und liegen nach den ersten zehn Minuten knapp in Rückstand (11:14). Das Spiel ist ausgeglichen, wodurch es mit einem leistungsgerechten Halbzeitstand von 35:35 in die Kabine geht. Das Team von Zoran Kukic lässt viele Würfe liegen (29 Prozent FG), trifft dafür aber von der Freiwurflinie (18/25 FT). Die Kölner sind in der zweiten Hälfte die bessere Mannschaft und übernehmen die Führung. Topscorer Davi Remagen, der 36 Punkte, je sechs Rebounds und Steals sowie fünf Assists liefert, lenkt nun das Kölner Spiel. Die Hausherren enteilen im letzten Viertel durch einen 16:0-Lauf auf 15 Zähler (64:49) und können sich durch den Vorsprung sogar leisten in den Schlussminuten nur noch zwei weitere Zähler zu erzielen. Die RheinStars bleiben somit in dieser Saison daheim ungeschlagen und dem Tabellenführer Leverkusen in der Tabelle auf den Fersen.

NBBL: RheinStars Köln – Young Gladiators Trier 64:84

Die NBBL beendet die Hauptrunde ohne einen Sieg – zum Abschluss hagelt es gegen den Tabellennachbarn Trier eine 64:84-Niederlage. Die Gladiators sind vom Tipoff weg die kontrollierende Mannschaft und setzen sich bis zur Pause zweistellig ab (34:48). Die RheinStars können den Rückstand Mitte des dritten Durchganges auf sechs Zähler eindämmen (44:50), doch Trier schlägt bis Viertelende wieder zurück (51:64) und kann das Spiel zu Beginn des Schlussabschnittes per 9:0-Lauf vorzeitig entscheiden. Die Mannschaft von Head Coach Markus Jackson steht damit bereits vor Beginn der Abstiegsrunde mit dem Rücken zur Wand, da die unmittelbare Konkurrenz aus Trier und Ulm mit zwei Siegen Vorsprung (plus gewonnenen Vergleich) ins Rennen geht.

JBBL empfängt Bamberg / NBBL zum Hauptrundenabschluss gegen Trier

Endlich wieder ein „Doubleheader“ im Campus: Am Sonntag trifft erst die JBBL auf Bamberg und dann die NBBL auf den direkten Tabellennachbarn Trier.

JBBL: RheinStars Köln – Regnitztal Baskets / freakcity Academy (So. 13:00 Uhr)

Beide Teams haben das neue Jahr mit einem Sieg begonnen: Die RheinStars setzten sich vergangenen Spieltag unteranderem dank eines Triple Doubles von Davi Remagen (33 PTS, 12 REB, 13 AST) mit 84:70 in Bonn durch – Bamberg bejubelte mit 74:67 im Frankenderby gegen Bayreuth den ersten Erfolg in der Hauptrunde. Das Team von Cheftrainer Zoran Kukic (4-1 Bilanz) festigte somit den zweiten Tabellenrang und trifft mit Bamberg (1-4) nun auf den Vierten. Im Hinspiel machten die Kölner im Regnitztal kurzen Prozess: Die RheinStars fegten in der ersten Halbzeit über die freakcity Academy hinweg (59:30), wobei Davi Remagen ein weiteres Mal mit 28 Punkten zum Topscorer avancierte und Ole Schiffer 20 Zähler beisteuerte.

NBBL: RheinStars Köln – Young Gladiators Trier (So. 15:00 Uhr)

Zum Abschluss der Hauptrunde kommt es in der NBBL-Gruppe West zum Duell der beiden Kellerkinder. Das Team von Head Coach Markus Jackson, das nach der jüngsten 62:78-Niederlage in Bonn weiterhin auf den ersten Saisonerfolg wartet, trifft auf den Tabellennachbarn aus Trier. Die fünftplatzierten Römerstädter verweilen einen Rang über den RheinStars und konnten bis auf das 89:80 im Hinspiel keinen weiteren Sieg einfahren. Ein Kölner Erfolg mit mindestens zehn Punkten würde also bedeuten, dass man die rote Laterne noch am letzten Spieltag  abgeben kann. Warum das für den weiteren Verlauf wichtig werden könnte? Ab der nächsten Woche beginnt die Abstiegsrunde, in welche die Resultate gegen die Gegner aus der Hauptrunde mitgenommen werden. Die RheinStars müssen bis zum Saisonende zwei Teams hinter sich lassen, um den Klassenerhalt zu sichern. Ein Sieg gegen Trier würde die Chance erheblich steigern, da die zustoßenden Gegner aus der Süd-Gruppe bereits alle mindestens zwei Siege auf dem Konto haben.

Acht Siege in Serie: Die erfolgreiche Hinrunde der Damen-1 

Unsere erste Damenmannschaft mischt dank einer herausragenden Siegesserie bis zur Weihnachtspause im Oberliga-Aufstiegsrennen mit. Wir blicken auf die erfolgreiche Hinrunde zurück.

Die Saison begann denkbar schlecht für das Team von Head Coach Guido Finger: An den ersten beiden Spieltagen hagelte es gegen Opladen 3 und DJK Südwest zwei Niederlagen. Viele Ausfälle ließen die RheinStars-Damen in den ersten Partien nur schwer in Tritt kommen, doch mit einem Sieg über die Capitol Baskets Düsseldorf (76:48) platzte der Knoten. Die Mannschaft steigerte sich von Woche zu Woche und fuhrt dabei nur noch Siege ein. Bis zur Weihnachtspause gewannen die Kölnerinnen acht Spiele in Folge, darunter auch gegen den Tabellenführer Bergische Löwen (54:46), den man die bislang einzige Niederlage anhängen konnte. Am letzten Spieltag feierten die RheinStars einen 71:58-Erfolg bei der BG Aachen, wodurch das Jahr 2022 auf dem dritten Tabellenplatz und lediglich einem Sieg Rückstand auf die Tabellenspitze abgeschlossen wurde.

Die Damen sorgten nicht nur in der Liga, sondern auch im Pokal für Furore. Nachdem man durch ein abgesagtes Spiel kampflos ins Achtelfinale einzog, wurde dort mit einem 58:51-Heimsieg gegen den Regionaligisten BBZ Opladen der wohl größte Coup gelandet. Eine dominante Teamleistung über 40 Minuten bescherte das Viertelfinale, wo nun am 26.01. mit dem Hürther BC die nächste Mannschaft aus der Regionalliga wartet.

 

 

Wir haben mit Spielerin Jana Greuel über die Hinrunde und die weiteren Ziele der Mannschaft gesprochen:

Hey Jana, was waren eure Highlights in der Hinrunde?

Auf jeden Fall das Spiel gegen die Bergischen Löwen. Wir waren an dem Tag mit sechs Spielerinnen ziemlich dezimiert und alle ein bisschen angeschlagen, weil das Spiel auf den 12.11 fiel. Bensberg war bislang ungeschlagen und wir konnten am Ende mit acht Punkten gewinnen. Noch ein Highlight war das Pokalspiel gegen die Regionalliga-Mannschaft von Opladen, was wir auch gewinnen konnten.

Was macht eure Mannschaft so stark?

Wir sind zwar im Moment nie wirklich vollzählig, haben die meisten Spiele nur zu siebt oder acht gespielt, haben dafür aber einen individuell sehr starkes Team zusammen. Wir sind ziemlich vielseitig besetzt und sind mittlerweile gut zusammengewachsen. Jeder kennt seine Rolle und hat sich an die Spielstile der anderen gewöhnt. Dazu haben wir eine tolle Stimmung im Team, motivieren uns gegenseitig und machen uns untereinander besser.

Welche Ziele habt ihr für die Rückrunde?

Wir wollen im neuen Jahr dort anknüpfen, wo wir vor der Pause aufgehört haben. Unser grundsätzliches Ziel ist eigentlich, immer das bestmögliche auf dem Parkett rauszuhauen – das wollen wir beibehalten. Ein Highlight wäre es natürlich, wenn wir es am Ende schaffen aufzusteigen. Falls wir weiter die Ergebnisse erzielen, sehe ich da eine realistische Chance. Ich denke, dass die Bergischen Löwen, DJK Südwest und wir den Aufstieg untereinander ausspielen werden.

Weihnachtsgruß 2022

Liebe RheinStars-Familie, Mitglieder, Eltern, Freunde und Unterstützer,

Weihnachten und das Jahresende ist immer ein Anlass einen Blick zurück auf das abgelaufene Jahr zu werfen und mit guten Wünschen Motivation für das zu schaffen was auf uns zukommt.

Ich will es Kurz machen! –Als ich mich am 10. Dezember bei der Nikolausfeier unserer Jüngsten kurz in einen Weihnachtsmann verwandeln durfte,fand ich einen quicklebendigen Basketball Campus Köln powerd by Flosbach von Storch vor. Die Spieler*innen U12 und jünger belegten die drei ersten Courts für ihr Nikolaus-Turnier, auf Court 4 trainierte das weibliche U16-Kooperationsteam mit Platon, auf Court 5 trainierte Zoran mit der JBBL. Das Pro B-Team war seit dem frühen morgen mit dem Bus auf dem Weg nach Bernau zu einem schweren Auswärtsspiel.

Gute Laune, Spaß am Basketball, ernsthafte Trainingsarbeit engagierte Eltern und Großeltern und natürlich die Spieler*innen versprühten eine wunderbare Atmosphäre.

Die Begleiter der eintreffenden U14-Mannschaft aus Lüdenscheid sprachen mich (ohne Weihnachtsmann-Outfit) spontan an und zeigten sich von der Location und der Stimmung im Campus begeistert.

Von dem Coronameltdown war nichts mehr zu spüren und unsere immer noch neue Heimat, der Campus, zeigte sich in seiner ganzen Pracht, wie eigentlich fast jeden Tag seid wir ihn bezogen haben.

Freuen wir uns zusammen über diesen Status, bewahren und stärken wir ihn, bauen wir darauf auf um noch besser zu werden!

Für den gesamten Vorstand bedanke ich mich bei allen die uns das ermöglicht haben, die jeden Tag daran arbeiten es zu bewahren und zu verbessern. Es sind unsere Sponsoren und Gönner, die Mitarbeiter in den Geschäftsstellen und im Empfangsbereich des Campus, viele ehrenamtliche Helfer und nicht zuletzt unsere Trainer, Co-Trainer und Teambetreuer denen unser Dank gilt. Natürlich die engagierten Eltern, die ihre Kinder und die Mannschaften ihrer Kinder unterstützen und selbstverständlich die aktiven Spieler*innen selbst die die Seele des ganzen sind.

Wir haben eine herausragende Basis um zuversichtlich in die Zukunft zu schauen! Wir wissen aber, dass wir uns auf dem erreichten nicht ausruhen dürfen. Wir müssen jeden Tag neu für unsere Ziele arbeiten um das Erreichte zu bewahren und auszubauen.An dieser Stelle bitte ich euch alle zu prüfen, was ihr auch in Zukunft noch beitragen könnt, damit unser Verein weiter eine so schöne Heimat für den Kölner Basketballsport bleibt. Vorstand, Mitarbeiter und Trainer sind auf jeden angewiesen! Wir brauchen Hilfe in allen Bereichen, sei es alsHelfer bei Heimspielen, als Begleiter bei Auswärtsspielen, als Mannschaftsbetreuer, als Mitglied im Kampfgericht, als Helfer bei den Spielen der Pro B oder bei großen und kleinen Festen im Campus, jeder Beitrag ist hilfreich und willkommen. Jede*r der sich vorstellen kann Trainer*in oder Schiedsrichter*in zu werden hat unsere volle Unterstützung, traut euch! Nur zusammen sind wir die RheinStars.

Ich wünsche euch im Namen des gesamten Vorstands ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr.Freuen wir uns drauf!

 

Jörg Schwethelm

Vorsitzender SG RheinStars e.V